Familienhilfe – was ist darunter zu verstehen?
Der Maschinen- und Betriebshilfsring als Arbeitgeber
Und als Lösung für Notfälle, wenn die haushaltsführende Person in einer Familie – nicht nur in landwirtschaftlichen Familien, sondern in jeder Familie – oder ein Betriebsleiter erkrankt. Zwei Anliegen mit einer Lösung sollen an dieser Stelle bekannter gemacht werden.
Foto: zep
Seine Qualifikationen für alle einbringen
Wer jahrelang einen Betrieb führt, der hat fachliche Qualifikationen, die andernorts gebraucht werden können, wenn mal Not am Mann ist – bei Krankheit, Knochenbruch oder Todesfall. Auch wenn der eigene Betrieb nun in Schwierigkeiten ist, kann die Mitarbeit bei einem Maschinenring, die nur in Teilzeit erfolgt, ein gutes weiteres Standbein für den eigenen Betrieb sein, um durch die schweren Jahre zu kommen.
Dies gilt nicht nur für die Betriebsleiter, sondern auch für die Ehefrauen, die bislang den Haushalt im Betrieb geführt haben. Mit langjähriger Erfahrung im Haushalt haben auch sie Qualifikationen erlangt, die ebenfalls in anderen Familien gesucht werden. Manche Ehefrau hat vielleicht sogar die Ausbildung zur Hauswirtschafterin gemacht und hat in den vergangenen Jahren für die Familie gearbeitet. Auch diese Frauen können nun ein neues Standbein für ihren Familienbetrieb starten, indem sie als Mitarbeiterin des Maschinenringes einspringt, wenn in Familien die haushaltsführende Person erkrankt. In der Landwirtschaft kennt so ziemlich jeder dieses System als Betriebs- und Haushaltshilfe.
zep – LW 39/2026
.