Fritz Schäfer scheidet aus dem KBV-Vorstand aus

Kreislandwirt zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt

Nach 47 Jahren ist Schluss: Kreislandwirt Fritz Schäfer hat sich aus dem Vorstand des Kreisbauernverbandes Frankenberg zurückgezogen. Zum Nachfolger des zuletzt als zweiten Vorsitzenden agierenden Basdorfers wählten die Mitglieder jetzt in der Jahreshauptversammlung einstimmig Karl-Christian Wilke aus Dorfitter.

Einstimmig wiedergewählt wurden die Vorstandsmitglieder Heinrich Hecker aus Bockendorf, Matthias Landau aus Röddenau und der Dörnholzhauser Ralf Krähling. „Angela Merkel ist noch jünger als ich. Als sie jetzt aufgehört hat, habe ich gedacht: dann hörst du auch auf“, sagte Fritz Schäfer, der im Sommer 65 Jahre alt geworden ist.

Er habe immer ein „tolles Team“ um sich gehabt, betonte der Dezernent für Landwirtschaft, Veterinärwesen und Verbraucherschutz.

Auch das Verhältnis zum Waldecker Kreisbauernverband sei immer gut gewesen. Seine Familie habe ihn ebenfalls „toll unterstützt“, so dass er immer unbeschwert seinen Verpflichtungen habe nachgehen können.

Auf Vorschlag von Heinrich Heidel, der die Laudatio auf Fritz Schäfer hielt, wurde der Kreislandwirt zum Ehrenvorstandsmitglied des KBV Frankenberg ernannt. Zudem überreichte Olaf Fackiner ihm die Silberne Ehrennadel des Hessischen Bauernverbandes. Heidel dankte Schäfer für das jahrzehntelange Miteinander und zählte nur ein paar Betätigungsfelder Schäfers auf.

Neben der 47-jährigen Vorstandszugehörigkeit im KBV ist Schäfer seit 40 Jahren im Gebietsagrarausschuss, seit 38 Jahren Kreislandwirt und 25 Jahre lang Mitglied der Landtechnischen Fördergemeinschaft sowie seit 17 Jahren Dezernent im Kreishaus.

Battefeld – LW 51/2018