Hessens Waldbesitzer fordern schnelle Liquiditätshilfe

Kein Geld mehr für die Aufarbeitung der Käferfichten

Hessens Waldbesitzer kämpfen das dritte Jahr in Folge gegen die Schäden durch Stürme, Trockenheit und Schädlingsbefall in ihren Wäldern. Die Borkenkäferpopulation ist auf eine bislang nicht da gewesene Höhe angestiegen. In einigen Regionen Hessens wird die Fichte von den Borkenkäfern aufgefressen, zurück bleiben vorerst Kahlflächen. Unterdessen kostet die Aufarbeitung der Käferfichten derzeit mehr als die Waldbesitzer am übersättigten Holzmarkt erlösen. Auf die prekäre Situation vieler Waldbesitzer machte der Hessische Waldbesitzerverband in einer Video-Pressekonferenz Mitte Juni aufmerksam.

Allein im hessischen Privat- und Kommunalwald waren nach Erhebungen des Hessischen Waldbesitzerverbandes (HWBV) im März bereits 32 000 Hektar Wald dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen und mussten kahlgeschlagen werden. Das ...

Login

Als Abonnent haben Sie freien Zugriff auf alle Bereiche von lw-heute.de.
Um Zugang zum Mitgliederbereich zu erhalten, geben Sie bitte Ihre Abo-Nummer und ihre Postleitzahl ein.

Noch kein Abonnent?

Ihr Abo – Ihre Vorteile – Jetzt sichern!

Jetzt abonnieren!