Mit Hoffnung säen, mit Dankbarkeit ernten
Ökumenischer Erntedankgottesdienst im Speyerer Dom
Zahlreiche Menschen kamen am vergangenen Sonntag im Dom zu Speyer zusammen, um gemeinsam den ökumenischen Erntedankgottesdienst zu feiern. Unter dem Leitgedanken „In Hoffnung säen, in Dankbarkeit ernten“ verband der Gottesdienst den Blick auf die Herausforderungen der Ernte in diesem Jahr mit einer von Vertrauen getragenen Hoffnung auf ertragreichere Jahre.
Foto: BWV
Mit dem Erntedank verbindet der Berufsstand der Landwirte nicht nur die Freude über die eingebrachte Ernte, sondern auch den Blick auf die Herausforderungen, vor denen Landwirte und Winzer stehen. Der BWV betonte im Vorfeld die Verantwortung der Betriebe für die Schöpfung und die Bedeutung nachhaltigen Wirtschaftens. Gerade Familienbetriebe, die häufig über Generationen hinweg geführt werden, seien eng mit dem Gedanken verbunden, die natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren.
Für BWV-Präsident Hartelt machte gerade dieses herausfordernde landwirtschaftliche Jahr deutlich, wie wenig selbstverständlich eine gute Ernte ist. Und doch, betonte Hartelt in seinem Grußwort, säen Landwirtinnen und Landwirte trotz aller Unwägbarkeiten in der Hoffnung auf eine gute Ernte im kommenden Jahr.
Erntekrone als Zeichen der Dankbarkeit und Hoffnung
Die Erntekrone ist ein sichtbares Zeichen für die Früchte der landwirtschaftlichen Arbeit und die Abhängigkeit der Ernte von natürlichen Bedingungen. Sie wurde von der Landjugend in den Speyerer Dom gebracht. Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Teilnehmer zu einem Umtrunk vor dem Dom eingeladen. Die Begegnung bot Gelegenheit zum Austausch zwischen Landwirten, Winzern und Besuchern und ließ den ökumenischen Erntedank in gemeinschaftlicher Atmosphäre ausklingen.
Mit der Feier wurde eine Tradition fortgesetzt, bei der Kirche und Landwirtschaft gemeinsam innehalten, für die Ernte danken und zugleich um Zuversicht und Segen für das kommende Jahr bitten.
– LW 43/2026
.