Essbare Rosenblüten

Blühende Rosen: Nicht nur ein wunderschöner Anblick, sondern auch eine Bereicherung für die Küche. Rosenblätter geben zum Beispiel einer Rosenbowle oder einem Rosensorbet den letzten Pfiff.
Foto: CMA-Bestes vom Bauern

Die Rose zählt zu den ältesten Heil- und Kosmetikpflanzen. Ob wild oder veredelt – auch in der Küche trifft man auf die „Königin der Blumen“. Salate, herzhafte sowie süße Speisen lassen sich mit den frischen Blüten, dem daraus gewonnenen Rosenwasser oder Sirup verfeinern. Im alten China und im Orient waren Rosen ein beliebtes Gewürz für Reisgerichte und Konfekt. Wild wachsende oder kultivierte Rosen aus dem eigenen Garten sind nicht nur schmackhaft, sondern enthalten auch Vitamin C, Gerbstoffe und Flavonoide. Besonders die Hundsrose mit ihrem leichten Himbeerduft eignet sich für aromatische Kompositionen in der Küche. "Für einen feinen Rosenpudding kocht man eine Handvoll Duftrosen in einem halben Liter Traubensaft auf. Je nach Geschmacksintensität lässt man die Blüten noch etwas ziehen oder nimmt sie nach dem Kochen sofort heraus. Mit einem angerührten Päckchen Vanillepuddingpulver wird der Saft nun abermals aufgekocht. Abgekühlt und mit Sahne verfeinert, hat man im Handumdrehen ein orientalisch anmutendes Dessert", so Wildkräuter- und Pflanzenexpertin Helga Schmidt aus Köln. Der aromatisierte Saft lässt sich auch mit Pfirsichstücken und Rosenblättern verfeinern und mit etwas Sago zu einer erfrischenden roten Rosengrütze andicken. Zum Garnieren der Süßspeisen können ebenfalls Rosenblätter dienen.Wer Duftrosen-Blätter aus dem eigenen Garten verwendet oder welche kauft, sollte darauf achten, dass sie ungespritzt sind. aid