Rebschnitt und Biegen nach Hagelschäden

Der Schädigungsgrad entscheidet über das Schnittverfahren

In Rheinhessen und in der Pfalz traten dieses Jahr 2008 Hagelschäden auf, die teilweise Ernte­ausfall zur Folge hatten. Der Hagel verursachte Schäden, die viele Winzer beim kommen­den Rebschnitt zum Umdenken zwingen. Was ist die geeignete Schnitt- und Biegeform, um den Ertrag im nächsten Jahr sicherzustellen?

Hagelschäden waren 2008 ein prä­sen­tes Thema in den Medien. Zwar spricht einer der führenden Versicherer für den Weinbau in Rheinland-Pfalz von einer insgesamt eher mittleren Schadenbelastung, während bei Getreide, Mais und Raps höhere Schadensquoten zu verzeichnen sind, gleichwohl fallen die Einbußen orts- und lagenweise heftig und spektakulär hoch aus.

Die stärksten Verluste wurden zwischen dem 29. Mai und dem 3. Juni verursacht. Neben einigen Gemeinden in Württemberg waren am 30. Mai vor allem die Untermoseldörfer Briedern, Bruttig-Fankel, Ellenz-Poltersdorf und Mesenich von Totalausfällen betroffen. Auch Gemarkungsteile von Rhodt und Weyher in der Pfalz traf es am 2. Juni schwer. Nur wenige Wochen später, am 25. Juni, ver­ursachte der Hagel in den rheinhessi­schen Gemeinden Mainz-Hechtsheim und -Laubenheim beinahe Totalausfälle.

Unterschiedliche Schadensintensität erfordert differenziertes Vorgehen

Den Großraum um Ruppertsberg/Pfalz traf es auf 1 200 ha an drei Tagen (30. Mai, 30. Juli und 7. August), wobei am 30. Juli die größten Schäden auf einem Streifen zwischen Deidesheim und Meckenheim verursach­t wurden. Mit weiteren Hagelgebieten, ergeben sich sehr unterschiedliche Schadensintensitäten, die nach differenziertem Vor­gehen bei Rebschnitt und Biegen verlangen.

Vor dem Bogrebenschnitt einen Biegetest durchführen

Der Bogrebenschnitt ist die in der Praxis üblichste Schnittform. Ob sie jedoch nach Hagelschlag anzuwenden ist, hängt vom Schädigungsgrad ab und kann durch einen einfachen Versuch geklärt werden. Einige Stöcke sollten probeweise geschnitten werden, um anschließend einen Biegetest durchzuführen. Halten die Reben auch nach meh­re­ren Tagen diesem Biegetest noch stand, kann auf Bogrebe geschnitten werden. Das ist möglich, da selbst starke Einschläge nicht zur Minderversorgung der Trauben oder zu Leitbahnschäden im Folgejahr führen.

Dieser „normale“ Rebschnitt sowie das Biegen sind allerdings nach stärkeren Hagelschlägen sehr zeitintensiv. Zum einen können nur möglichst wundenfreie Ruten angeschnitten werden, was ein genaues Ansehen des Zielholzes erfordert. Zum anderen muss das Biegen mit besonderer Vorsicht erledigt werden, da sich die Wunden nach dem Binden auf der Bogeninnenseite (Unter­seite) befinden sollten, was die Gefahr des Brechens im Nachhinein verringert. Biegen bei Nässe ist dabei von Vorteil. Ist unbedingt ein Bogrebenschnitt gewünscht, sollte zur Sicherheit zumindest an kritischen Stöcken ein Ersatzbogen geschnitten werden, der nach gut erfolgtem Austrieb wieder entfernt wird.

Viele Rebsorten reagieren auf das Biegen nach Hagel besonders empfindlich. Dazu gehören Sorten mit sehr bruchgefährdeten Trieben wie Portugie­ser, Dornfelder oder Acolon.

Bogreben aus teilweise Geizruten möglich

Je nach Zeitpunkt des Hagelereignis­ses entstehen mehr oder weniger Geizruten. Stark geschädigte (Haupt-)ruten können vielfach auch auf intakte, ausgereifte Geiztriebe abgeleitet werden. Ertragseinbußen im Erntejahr nach dem Hagel sind hierdurch nach den Versuchsergebnissen aus dem Jahr 2000 von Götz nicht zu erwarten. So lagen die Traubenerträge vergleichbarer Schnittvarianten im oberen Bereich der gesetzlich festgeschriebenen Mengenregulierung und waren vergleichbar mit den Erträgen der Kontrollvarianten. Das Ableiten geschädigter (Haupt-)Ruten auf intakte, ausgereifte Geiztriebe zeigte bei Versuchen gute Ernteergebnisse. Die Reben ließen in der Vegetationsperiode nach dem Hageljahr keine Wuchsdepressionen erkennen. Sie machten einen erholten und vitalen Eindruck.

Flachstreckerschnitt ist eine mögliche Alternative bei Bruchgefahr

Zeigt sich beim Bogrebenschnitt eine erhöhte Bruchgefahr oder kann nicht auf Geiztriebe abgeleitet werden, muss beim Binden der Biegungsgrad verringert werden. Die Spannung auf den Bogen wird dadurch vermindert und die Bruchgefahr reduziert. Ein Flachstreckerschnitt ist dann das Mittel der Wahl. Es handelt sich um eine oder zwei kurz angeschnittene Bogreben, die auf den oberen von zwei Biegedrähten flach aufgebunden werden. Grundsätzlich ist die Eignung ebenfalls über einen Biegetest zu ermitteln.

Zum V-Kurzstreckerschnitt, der eine Schnittmöglichkeit nach stärkerem Hagel darstellt, gab es intensive Versuche an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim. Ursprünglich wurden sie mit dem Hintergrund der qualitätsverträglichen Extensivierung durchgeführt. Mit dieser Erziehungsform kann in Verbindung mit maschinellem Vorschnitt der Ar­beits­aufwand deutlich verringert werden. Schwab und Grebener ermittelten 2004 eine Zeiteinsparung von 50 Prozent bei den Winterarbeiten.

V-Kurzstreckerschnitt bei stärkerem Hagelschlag

Der zeitsparende V-Kurzstreckerschnitt stellt eine Schnittmöglichkeit nach stärkerem Hagel dar. Die oberen 60 cm der einjährigen Ruten werden maschinell entfernt und der Rebschnitt anschließend mit der Schere „normal“ durchgeführt, sodass zwei recht kurze Ruten entstehen. Diese zwei Reben werden an den oberen von zwei Biegedrähten etwa in Form des Buchstaben V angebunden – ohne starke Biegung und ohne die Rebe mit hohen Spannkräften zu belasten. Besonders letzteres macht diese Erziehungsform als Schnitt­variante nach Hagel interessant.

Durch eine auftretende Ertragsreduk­tion ist eine Qualitätsverbesserung erzielbar, (jedoch nur, wenn Botrytis nicht stark auftritt). Das Mostgewicht beim V-Kurzstreckerschnitt fiel im Durchschnitt der drei Probejahre 3° Oechsle höher aus als bei der konventionellen Bogrebenerziehung.

Nicht geeignet ist diese Schnitttechnik bei sehr starken Hagelschäden und besonders dann, wenn Augenausfälle zu erwarten sind. Auch in stark wüchsigen Rebanlagen sollte bei dieser Erziehung Vorsicht walten, da sonst zu mastiges Anschnittholz für nächstes Jahr vorprogrammiert sein kann.

Kordonschnitt nach schweren Hagelschäden

Der Kordonschnitt bedarf einer intensiveren Betrachtung, da er zum einen sicherlich unbekannter ist als die zuvor beschriebenen Möglichkeiten des Schnitts, zum anderen mehr Erklärungsbedarf enthält. Meist stellt er nach schwerwiegenden Hagelschäden die beste Alternative dar. Sein Prinzip beruht darauf, dass einjährige Triebe auf der gewünschten Länge auf Zapfen geschnitten werden.

In der Praxis von (qualitätsverträglich) extensiv wirtschaftenden Betrieben erfolgt dieser Zapfenschnitt auch im jährlichen Wechsel mit dem Bogrebenschnitt. Auf Zapfen kann auch zwei oder drei aufeinanderfolgende Jahre geschnitten werden, um danach wieder auf Bogrebe rückzustellen. Bei Zapfenschnitt über diese Zeitspanne hinaus wird der Nachschnitt schwieriger. Ob ein oder mehrere Jahre, in diesen Fällen spricht man vom Wechselkordon, der mittlerweile in der Praxis am ehesten zu finden ist. Beim Dauerkordon, wird diese Schnittart gar über viele Jahre hinweg durchgeführt, ohne wieder auf Bogrebe zurückzuschneiden. Das Herabschneiden des einjährigen Holzes kann maschinell, und damit sehr zeitsparend durchgeführt werden.

Für die praktische Durchführung gilt grundsätzlich: Das Anschnittniveau an sichtbaren Augen beim Kordonschnitt sollte das sonst übliche Anschnittniveau des Bogrebenschnitts nicht wesentlich überschreiten.

Beim Übergang von Bogrebe auf Kordon hat es sich bewährt, wenn etwa jeder zweite Trieb auf einen zweiäugi­gen Zapfen eingekürzt wird. Viele Praktiker wenden ergänzend hierzu die Faustregel an, dass zwischen zwei Zapfen mindestens eine Scherenlänge am Bogen entlang ohne Zapfen bleiben soll. Ansonsten können störende Kurztriebe aus dem Altholz überhand nehmen und die Laubwand zu sehr verdichten. Das restliche einjährige Holz wird ganz und mit sauberer Schnittführung entlang des Altholzes entfernt.

Die verbleibenden Zapfen sollen oben auf dem Kordonarm positioniert sein. Abwärts und seitlich stehendes Holz ist zu entfernen, um im Hinblick auf die kommende Vegetationsperiode Triebe mit aufrechter Wuchsrichtung zu fördern. Möglichst sollten die Schnittstellen immer auf einer Seite des Bogens liegen, um bestehende Leitbündel nicht zu unterbrechen. Vor allem beim Wechselkordon sollen sich im Anschnittbereich ein bis zwei Zapfen befinden, um eine fachlich einwandfreie Rückumstellung gewährleisten zu können. Ansonsten soll in der Nähe des Stammkopfes auf dem Kordonarm wegen der Verdichtungsgefahr eher wenig angeschnitten werden.

Triebkorrektur bei vielen Sorten erforderlich

Zur praktischen Durchführung des Kordonschnitts gehört es, vorausschauend an die nächste Wachstumsperiode zu denken. Soll der Rebstock ordentliche Traubenqualitäten liefern, so muss eine Triebkorrektur im Frühjahr erfolgen. Diese fällt zwar von Sorte zu Sorte unterschiedlich intensiv aus, Arbeitskapazitäten hierfür müssen jedoch eingeplant werden.

Beim Kordon tritt oft ein leichter Minderertrag ein, selbst wenn die gleiche Augenzahl pro Quadratmeter beibehalten wird. Der Grund liegt darin, dass vor allem ein-, aber auch zweiäugige Zapfen einen geringeren Gescheins­ansatz mit kleineren Traubenanlagen beherbergen als die Augen am langen Holz. So wird das Fruchtbarkeitspotenzial reduziert. Diese kleineren Trauben haben erfahrungsgemäß eine gute Durchblührate, besonders bei dichtbeerigen Sorten. Daraus resuliert oft ver­stärk­te Kompaktheit, die zu Botrytis füh­ren kann, damit einher geht meist eine leichte Erhöhung des Mostgewichts.

Nimmt man die Mittelwerte diverser Veröffentlichungen, ergeben sich für den Kordonschnitt mit maschinellem Vorschnitt folgende Einsparungen:

Einsparung von Arbeitszeiten und Kosten

Einsparung von 45 Prozent des Arbeitszeitbedarf, das sind 50 Akh pro ha pro Saison

Einsparung von 50 Prozent bei den Kosten, das bedeutet rund 650 Euro pro ha pro Saison

Wichtig ist das erwähnte zusätzliche Ausbrechen nach Kordonschnitt, was zwar höhere Qualitäten möglich macht, aber 10 bis 21 Akh pro ha je nach Sorte und Intensität mehr verlangt, als nur den Stammkopf auszubrechen. Bei maschinellem Vorschnitt entfällt auch das Häckseln. Der Maschinenschnitt im Lohn kostet derzeit zwischen 150 und 230 Euro/ha je nach Fläche und Wegezeiten. Nach sehr starkem Hagel bleibt dem Winzer oft keine andere Wahl als auf Zapfen zu schneiden. Ob eine Sorte ausreichend Ertrag liefert, hängt wesent­lich von deren Fruchtbarkeit der basa­len Augen ab (Kasten Sorteneignung).

Entblätterungstechnik hilft

Neue Techniken bieten interessante Perspektiven für den Kordonschnitt, wie zum Beispiel das in den letzten Jahren stark verbesserte Verfahren der maschinellen Entblätterung.

Viele Praktiker berichten von qualitativ sehr guten Erfolgen, auch bei kompakten Sorten, war die Traubenzone der kordongeschnittenen Anlagen entblättert. Bevorzugter Zeitpunkt für diese Maßnahme sollte, abgeleitet aus den allge­mei­­nen Erfahrungen, der Zeitraum von der Blüte bis zur Erbsengröße der Beeren sein. Dadurch etwas reduzierte Beerendicken gestalten die Trauben weniger kompakt. Verdickung und Abhärtung der Beerenschale nach der frühen Teilentblätterung tragen ebenfalls zu gesünderem Lesegut bei.

Arbeitswirtschaftlich ist die mechanische Entblätterung ebenfalls interessant, um die nach dem Kordonschnitt oft notwendige Triebkorrektur zu vermindern.

Zusammenfassung

Der Schädigungsgrad entscheidet wesentlich darüber, welches Schnittverfahren nach Hagelschlag angestrebt werden sollte. Vereinfacht gesagt gilt: Je mehr Wunden am Zielholz vorhanden sind, desto weniger stark darf gebogen werden. Zu hohe Spannung auf dem Bogen kann zum Abbrechen führen. Der Flachstreckerschnitt sowie der V-Kurzstreckerschnitt bieten hier interessante Alternativen. Nach starken Hagelschäden kann hingegen ein Kordonschnitt noch mit gutem Erfolg angewandt werden. Wenn beispielsweise die Ruten einem Biegetest nicht standhalten und brechen, ist er die bessere Wahl und selbst bei ansonsten eher ungeeigneten Sorten zu bevorzugen.

Eine ausführliche Liste über Sorteneignung für Kordonschnitt ist im Internet verfügbar unter www.dlr-rheinpfalz.rlp.de, Themen/Weinbau und Oenologie/Weinbau/Anbautechnik, dann „Sorteneignung bei Kordonschnitt“ anwählen. Arno Becker, DLR Rheinpfalz, Neustadt

Grundregeln beim Kordonschnitt

Vorbereitung:
Sorteneignung beachten: sehr kompakte Trauben möglich (Fäulnisgefahr erhöht). Im Vorjahr „festere“ Bindungen anbringen. Vorsicht: bei Dauerkordon wächst das Bindematerial leicht ein.
Biegedrahtabstände (bis 20 cm) oder Flachbogen empfohlen (gleichmäßiger Laubwandaufbau).
Gegebenenfalls einzelne Stöcke, bei denen kein Kordonschnitt möglich ist, in einem separaten Arbeitsgang, auf Bogrebe schneiden.

Kordon-Schnitt:
Maximal zweiäugige Zapfen schneiden (sortenbedingt verminderte Fruchtbarkeit bei einäugi­gen Zapfen; bei mehr als zwei Zapfen Bruchgefahr nach dem Austrieb).Zwischen den Zapfen sollte etwa eine Scherenlänge am Bogen entlang ohne Zapfen bleiben (weniger Verdichtungen in der Laubwand).
Restliches einjähriges Holz gänzlich und mit sauberer Schnittführung entlang des Altholzes entfernen.
Abwärts und seitlich stehendes Holz entfernen (Förderung der aufrechten Wuchsrichtung im Spalier).
Schnittstellen möglichst auf einer Seite des Bogens (bestehende Leitbündel werden so nicht unterbrochen).

Sonstiges:
Bei Bedarf Ergänzungsbindungen an der alten Bogrebe durchführen.
Wechselkordon: am Stammkopf einen, in der Regel einäugigen Zapfen anschneiden, um im Bogrebenjahr auf einen günstig positionierten Trieb zurückgreifen zu können. Auf dem Kordonarm in der Nähe des Stammkopfes eher wenig anschneiden (Verdichtungsgefahr).

Nacharbeit:
Triebkorrektur und/oder frühe Entblätterung als Arbeitsgang einplanen.
Einsatz eines zugelassenen/genehmigten Biore­gulators kann die Kompaktheit der Trauben und damit das Fäulnisrisiko vermindern.
Stickstoffangebot verringern (damit Fäulnisgefahr mindern).

Auch bei geeigneten Sorten etwas geringere Erträge erwarten. 

Schnitt nach Hagel in Juganlagen

In Jungfeldern ist ein wundenfreies Stämmchen Voraussetzung für vitale Ertragsanlagen. Deshalb sind hagelgeschädigte Triebe für einen Stammaufbau ungeeignet. Sie sollten zumindest bis unter die letzte Hagel­wunde zurückgeschnitten werden.Besser ist ein Rückschnitt auf drei Augen über der Veredelungsstelle, um daraus ein wundfreies Stämmchen aufzubauen.
Auch Junganlagen im zweiten Standjahr sind auf Hagelschäden am aufgebauten Stämmchen zu kontrollieren. Oftmals weisen sie dort starke Narben auf, was den jungen Stamm während der Hauptwachstumsphase sehr schlag- und verletzungsempfindlich macht.

Ist die Schädigung stark, so sollte auch hier ein Neuaufbau des Stämmchens aus einem Bodentrieb erfolgen

Sorteneignung für den Kordonschnitt

Gut geeignete Rebsorten:
Cabernet Dorsa
Cabernet Franc
Cabernet Sauvignon
Spätburgunder (Klon Mariafeld)

Geeignete Rebsorten:
Acolon
Cabernet Mitos
Dornfelder (besonders wenn Ertragsreduktion interessiert)
Dunkelfelder (Flachbogen wegen buschigem Wuchs empfohlen)
Merlot (besonders wenn Ertragsreduktion interessiert)
Müller Thurgau
Regent
Riesling
Scheurebe

Bedingt geeignete Rebsorten (Triebkorrektur dringend erforderlich, frühe Entblätterung empfoh­len. Wenn möglich und zugelassen/genehmigt: Einsatz von Bioregulatoren zur Auflockerung der Traube empfohlen):
Burgundersorten (Weißer und Grauer) und dichtbeeriger Spätburgunder
Chardonnay
Kerner (klonabhängig, Phomopsisgefahr)
Ortega
Portugieser (Verkahlungsgefahr bei mehrjähri­gem Kordon)
Sauvignon Blanc
Schwarzriesling
Silvaner

Ungeeignete Rebsorten (basale Augen, wenig frucht­bar):
Elbling
Gutedel
Helfensteiner
Huxelrebe
Lemberger
Morio Muskat
Muskateller
Sankt Laurent
Traminer
Trollinger

Eine ausführliche Liste über Sorteneignung für Kordonschnitt ist im Internet verfügbar unter www.dlr-rheinpfalz.rlp.de Themen/Weinbau und Oenologie/Weinbau/Anbautechnik, dann „Sorteneignung bei Kordonschnitt“ anwählen.