Toxinbelastungen sind kein generelles Durum-Problem

DON-Belastungen in Hartweizen vermeiden

Ähren-Fusarium an Winterdurum.
Foto: Nanz

Durum- oder auch Hartweizen hat sich im Oberrheingraben mit seinem trocken-warmen Klima einen festen Platz in der Fruchtfolge geschaffen, sei es als Winterdurum im Herbst gesät oder als klassischer Sommerdurum. Über die Fusarium-Anfälligkeit und Schutzmaßnahmen berichten Uwe Preiss und Martin Nanz vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück.

Das Infektionsrisiko für Ährenfusarium ist zur Zeit der Blüte am größten. Jedoch können auch bis zu drei Wochen nach der Blüte noch Infektionen zu hohen DON-Gehalten führen. Die Behandlung ist nach den Niederschlägen zur Blüte auszurichten. Die beste Wirkung besteht nur wenige Tage vor und nach dem Infektionszeitpunkt, etwa zwei Tage vor und zwei bis drei Tage nach der Infektion. Bei regnerischer Witterung kann bereits behandelt werden, wenn 30 bis 40 Prozent der Ähren geschoben sind. Ansonsten behandelt man, wenn alle Ähren voll geschoben sind.

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