Hyperkeratosen – ein Problem der Melktechnik

Sanfteres Melken durch dreieckig geformten Zitzengummischaft

Jedes Gewebe schützt sich bei stärkerer Beanspruchung durch die Bildung von Hornhaut. Hyperkeratosen (Vorhornungen des Schließmuskels) entstehen aufgrund von Druck und Quetschungen der Zitzenspitze durch den Zitzengummi. Dairy-Line-Farmtechnik bietet einen Zitzengummi von Milk-Rite an, mit dem das nicht passieren soll, so eine Pressemitteilung.

Zur Massage kollabiert ein normaler Zitzengummi mit einem runden Schaft mittig und trifft so immer den Schließmuskel. Die Folge: Hyperkeratosen entstehen. Der dreieckig geformte Zitzengummischaft der Impulse-Melkzeuge der Firma Milk-Rite kollabiere dagegen dreiseitig. Berühren sich in der Massagephase die Schaftwände, bleibe unterhalb der Zitze eine Öffnung. Der Schließmuskel werde somit nicht gequetscht. Hyperkeratosen würden so vermieden und der Schließmuskel bleibe funktionsfähig, um Erreger am Eindringen in den Strichkanal zu hindern. Zudem sei die Massage spürbar sanfter. Die Tiere stünden deutlich ruhiger und würden besser leer gemolken.

Weniger Lufteinbrüche und Schlürfen

In der Praxis zeichne sich dieses Zitzengummi durch eine hervorragende Melkzeughaftung – mit weniger Lufteinbrüchen und „Schlürfen“ aus. Zurzeit biete Milk-Rite zudem eine kostenlose Umtauschaktion bestehender Melkbecherhülsen gegen Impulse-Melkbecherhülsen an. Informationen: Dairy Line Farm­technik GmbH, 23827 Wensin-Garbek, Telefon 04559/ 98502, Fax 04559/ 98501, www.melkprofi.de. LW