Jahresmitgliederversammlung des KBV in Weimar-Roth
Sabrina Emmerich folgt auf Erwin Boland im Vorstand
Vergangenen Freitag veranstaltete der Kreisbauernverband (KBV) Marburg-Kirchhain-Biedenkopf seine jährliche Jahresmitgliederversammlung. Auf der Tagesordnung stand neben den üblichen Regulatorien auch die turnusgemäße Vorstandswahl.
Foto: KBV Marburg-Kirchhain-Biedenkopf
Karin Lölkes, 1. Vorsitzende des KBV, ging in ihrer Rede ebenfalls auf die aktuelle schwierige Situation der Landwirte ein und erwähnte dabei den Tankrabatt, der nach zwei Monaten, Ende Juni nicht wieder verlängert werden wird. Sie erwähnte ebenfalls den Einbruch der Preise bei Milch, Fleisch und den Ackerkulturen. Sie wies aber auch auf die Erfolge hin, die durch die gemeinsame Stärke und Arbeit des Bauernverbandes erzielt worden sind, wie die Wiedereinführung der Agrardieselerstattung und der Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht.
Wechsel im Vorstandsteam des KBV
Elmar Stein, Geschäftsführer des KBV Marburg-Kirchhain-Biedenkopf, gab einen Überblick über die Tätigkeiten des Verbandes im vergangenen Jahr und präsentierte die Haushaltspläne der Jahre 2025 und 2026 sowie den Geschäftsbericht 2025.
Bei der turnusmäßigen Vorstandswahl stand das langjährige Vorstandsmitglied Erwin Boland zur Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Lölkes dankte Boland für seine über 20-jährige Arbeit im Vorstand, davon neun Jahre als stellvertretender Vorsitzender. Sie wies auf sein Engagement hin und wie wichtig es ihm war, seinen Posten auszufüllen.
Bei den anschließenden Wahlen wurde Sabrina Emmerich zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Das langjährige Vorstandsmitglied Frank Staubitz wurde wiedergewählt. Den Vorstand komplettiert Philipp Stehl.
Anschließend stellte sich Andrea Rahn-Farr, Vizepräsidentin des Hessischen Bauernverbandes, vor. Sie sprach zu den aktuellen Schwerpunkten des Bauernverbandes. Dabei sprach sie verschiedene Themen, wie den Bürokratieabbau oder die Darstellung der Landwirtschaft in den Medien an. Rahn-Farr stellte sich den Fragen der Mitglieder, in denen es unter anderem um den Flächenverbrauch durch Ausgleichsflächen, den Rhein-Main-Link, die Bebauung oder PV-Anlagen, aber auch das Glyphosatverbot in Wasserschutzgebieten, was aufgrund der hohen Flächenanteile im Landkreis große Betroffenheit hervorruft, ging.
KBV Marburg-Kirchhain-Biedenkopf – LW 23/2026
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