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Markttelegramm KW 1

Tierische Erzeugnisse

Schlachtrinder

Nach den Feiertagen wird am regionalen Schlachtrindermarkt mit fortgesetzt hohem Lebendviehangebot gerechnet. Die Nachbestellungen im Fleischabsatzgeschäft laufen nur verhalten an, die Auszahlungspreise tendieren zunächst stabil.

Schlachtschweine

Nach dem Jahreswechsel entwickelt sich die Lage am regionalen Schlachtschweinemarkt weiter ausgeglichen. Die Preise verharren fortgesetzt auf der bisherigen Basis.

Ferkel

Zwischen den Jahren wurden Ferkel nur eingeschränkt gehandelt. Das regionale Ferkelangebot findet jedoch auch über den Jahreswechsel hinweg seine Käufer. Die Preise tendieren unverändert.

Nutzkälber

Eingeschränkter Handel am Nutzkälbermarkt. Leichte Kälber waren nur mit weiteren Preiszugeständnissen zu vermarkten. Die Notierungen für gute Qualitäten bleiben vorerst stabil.

Eier/Geflügel

In der kurzen Feiertagswoche war die Nachfrage nach Eiern etwas ruhiger als an den Vorweihnachtstagen. Die Backsaison ist abgeschlossen, dennoch konnte das Angebot zügig am Markt platziert werden. Während der vermarktungsfreien Tage wächst das Eierangebot üblicherweise an, so dass mit nachgebenden Preisen zu rechnen ist. Der Geflügelmarkt lief über das Weihnachtsgeschäft lebhaft. Schwerpunktmäßig wurde Hähnchen- und Putenfleisch nachgefragt. Enten und Gänse sind im LEH zwar noch gelistet, laufen im Sortiment nun aber langsam aus. Die Preise bleiben weiterhin stabil.

Pflanzliche Erzeugnisse und Futtermittel

Getreide und Ölsaaten

Die Geschäftstätigkeiten am regionalen Getreidemarkt sind über den Jahreswechsel zum Erliegen gekommen. Auch für die erste Kalenderwoche wird kaum mit größeren Impulsen gerechnet, viele Marktbeteiligte befinden sich noch im Urlaub. Im Vordergrund steht nach wie vor die Abwicklung bestehender Kontrakte, nach der Normalisierung der Transportlogistik werden die Lieferrückstände zügig abgearbeitet. Die Erzeugerpreise haben nominellen Charakter und tendieren bei Brot- und Futtergetreide nochmals leicht schwächer. Raps nach Vorgaben der Matif mit deutlicheren Abschlägen.

Futtermittel

Die Umsätze am regionalen Markt für Futtermittel haben sich ermäßigt; Rapsschrot bleibt auf die vorderen Termine knapp und erzielt Aufgelder. Sojaschrot bei belebter Nachfrage mit behauptenden Notierungen. Mischfutter bei stetigem Geschäftsverlauf mit stabiler Preisentwicklung.

Kartoffeln

Erwartungsgemäß setzte zu den Feiertagen eine stärkere Nachfrage des LEH nach Kartoffeln ein. Die Anbieter deutscher Ware konnten den Bedarf gut decken, es wird von flotter Räumung des Marktes berichtet. Zum Jahresbeginn sind Angebot und Nachfrage relativ ausgeglichen. Die Qualitäten zeigen sich recht unterschiedlich, gute Knollen bleiben gefragt. Die Preise tendieren unverändert.

Quelle: Landwirtschaftskammer

 

 
   – LW 1/2019