Markttelegramm KW 10
Nach dem Login können Sie hier weitere Marktnotierungen herunterladen.
| Tierische Erzeugnisse | |
| Schlachtrinder | Der Schlachtrindermarkt zeigt sich weiterhin sehr robust. Trotz Widerstände der Schlachtereien halten die Notierungen ihr historisch hohes Niveau. Im Metzgereigeschäft läuft die Nachfrage verhalten, hier werden erst zu Ostern Impulse erwartet. Jungbullen und Färsen knapp behauptend. Schlachtkühe hingegen weiter knapp und fest bewertet. |
| Schlachtschweine | Der Schlachtschweinemarkt zeigt sich freundlicher, das Angebot ist nicht zu üppig. Schlachter verweisen dennoch auf einen herausfordernden Fleischmarkt. Bei frühlingshaften Temperaturen erwarten Marktteilnehmer eine belebte Nachfrage, der VEZG Preis legte in der letzten Woche um weitere 5 Cent zu. An der Börse wurden zuletzt 5 Partien zu ebenfalls festeren Preisen gehandelt. |
| Ferkel | Der Ferkelmarkt läuft trotz der erfolgten Preisanhebungen weiter flott. Die Nachfrage ist lebhaft und das Angebot knapp, es wird somit auch in der 5. Woche in Folge bei einem Preisaufschlag von etwa 3 EUR bleiben. Regional zeigt sich der Markt ausgeglichener als zuletzt. |
| Nutzkälber | Das feste Marktumfeld für Schlachtrinder generiert eine anhaltend hohe Einstallbereitschaft bei den Mastbetrieben. Die hohe Nachfrage kann nicht immer gedeckt werden, regional ist das Nutzkälberangebot auch in der laufenden Woche weiter rückläufig. Die Erzeugerpreise ziehen für alle Gewichtsklassen weiter an. |
| Eier/Geflügel | Die enge Versorgungslage am Eiermarkt bleibt fortgesetzt durch die AI und damit einhergehende Restriktionsmaßnahmen und Störungen in den Lieferketten bestimmt. Die Verbrauchernachfrage liegt schon 5 Wochen vor Ostern auf ungewöhnlich hohem Niveau, Eier sind beim Konsumenten beliebter denn je. Regional läuft das Geschäft spürbar ruhiger, langfristige Lieferverträge mit dem LEH begrenzen den Preisauftrieb. Auch am Geflügelmarkt machen sich die AI-bedingten Produktionslücken bemerkbar, die Preise tendieren insgesamt stabil bis fest. |
| Pflanzliche Erzeugnisse und Futtermittel | |
| Getreide und Ölsaaten | Mit dem Wetterumschwung haben nun landesweit die Feldarbeiten begonnen und an den regionalen Landlägern steht das Betriebsmittelgeschäft im Vordergrund. Im Umfeld fester Rohstoffmärkte lassen sich in der laufenden Woche kleinere Aufschläge für Brot- und Futtergetreide verzeichnen. Neugeschäfte beschränken sich jedoch auf den steten Bedarf der Futtermischer. Deutliche Kursgewinne verzeichnet Raps auf allen Terminen, mit den steigenden Rohölpreisen spekulieren Abgeber auf weiter steigende Notierungen, Händler empfehlen das Verkaufen nicht zu vergessen. |
| Futtermittel | Trotz der verbesserten Versorgungslage bei Rapsschrot bleibt das Angebot perspektivisch weiter knapp. Die Preise bleiben im Verhältnis relativ hoch. Sojaschrot weiter vernachlässigt, bei Top- Ernteaussichten wird mit noch günstigeren Offerten gerechnet. Trockenschnitzel auch in der Nachkampagne eher knapp und fest bewertet. |
| Kartoffeln | Am Kartoffelmarkt fehlt es an marktverändernden Impulsen. Das Angebot übersteigt die Nachfrage weiterhin deutlich, aus den Überschussgebieten und Frankreich bleibt der Angebotsdruck erhalten. Von Auspflanzungen wurden bisher noch nicht berichtet, auf gut abtrocknenden Böden dürfte es aber in den nächsten Tagen soweit sein. |
| Quelle: Landwirtschaftskammer | |
.