Markttelegramm KW 10

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Tierische Erzeugnisse
Schlachtrinder Am regionalen Schlachtrindermarkt bleiben Kühe und Zerlegefärsen weiter knapp und bei bundesweit belebter Nachfrage entsprechend fest bewertet. Jungbullen und Metzgerfärsen hingegen mit leichten Angebotsüberhängen für das verhaltene Metzgereigeschäft. Hier müssen Erzeuger auch in der laufenden Schlachtwoche mit stagnierenden Auszahlungspreisen rechnen.
Schlachtschweine Die enge Versorgungslage am Schlachtscheinmarkt hält an und das Bemühen um das begrenzte Angebot schlachtreifer Schweine wird durch den flotten Verlauf der aktuellen Internet-Schweinebörse erneut bestätigt. Auch für die laufende Woche können Erzeuger mit festen Auszahlungspreisen rechnen.
Ferkel Das am regionalen Markt bestehende Ferkelangebot bleibt weit hinter der starken Nachfrage zurück. Dies bedingt weiter steigende Ferkelpreise.
Nutzkälber Das überschaubare, regionale Kälberangebot wird stetig nachgefragt. Die Preise, insbesondere für bessere Qualitäten, tendieren fortgesetzt fester.
Eier/Geflügel Das bevorstehende Ostergeschäft bringt den Eiermarkt in Schwung. Das Verbraucherinteresse wird durch Sonderaktionen des LEH geweckt, auch die Verarbeitungsindustrie zeigt sich kaufinteressiert. Weiße Eier in Färbequalität bleiben gesucht und gefragt. Die Preise bewegen sich auf festem Niveau. Am Geflügelsektor stehen derzeit Hähnchenbrust und Putenrotfleisch im Fokus der Verbraucher. Geflügelfleisch wird kontinuierlich nachgefragt, der Start der Grillsaison wird den Absatz erneut ankurbeln. Die Preise bleiben konstant.
Pflanzliche Erzeugnisse und Futtermittel
Getreide und Ölsaaten Die internationale Krise an den Rohstoffmärkten hat in der Vorwoche zu massiven Kursverlusten an den Terminmärkten geführt. In Folge der Verunsicherung ist der Handel sowohl im Großhandel, als auch am regionalen Getreidemarkt weitgehend eingestellt worden. An den Erfassungsstellen werden die Gebote für alterntige Ware zwar zurück genommen, mangels Umsatz haben die genannten Kurse jedoch nur nominellen Charakter. Auch die neue Ernte wird auf herabgesetzter Preisbasis bestenfalls besprochen. Die Frühjahrssaison gerät verstärkt in den Fokus und hat auf den frühen Standorten schon begonnen. Der milde Winter hat die Kulturen begünstigt und bei besserer Befahrbarkeit der Flächen wird mit umfassendem Beginn der Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen gerechnet.
Futtermittel Die internationale Krise an den Rohstoffmärkten hat in der Vorwoche zu massiven Kursverlusten an den Terminmärkten geführt. In Folge der Verunsicherung ist der Handel sowohl im Großhandel, als auch am regionalen Getreidemarkt weitgehend eingestellt worden. An den Erfassungsstellen werden die Gebote für alterntige Ware zwar zurück genommen, mangels Umsatz haben die genannten Kurse jedoch nur nominellen Charakter. Auch die neue Ernte wird auf herabgesetzter Preisbasis bestenfalls besprochen. Die Frühjahrssaison gerät verstärkt in den Fokus und hat auf den frühen Standorten schon begonnen. Der milde Winter hat die Kulturen begünstigt und bei besserer Befahrbarkeit der Flächen wird mit umfassendem Beginn der Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen gerechnet.
Kartoffeln Die internationale Krise an den Rohstoffmärkten hat in der Vorwoche zu massiven Kursverlusten an den Terminmärkten geführt. In Folge der Verunsicherung ist der Handel sowohl im Großhandel, als auch am regionalen Getreidemarkt weitgehend eingestellt worden. An den Erfassungsstellen werden die Gebote für alterntige Ware zwar zurück genommen, mangels Umsatz haben die genannten Kurse jedoch nur nominellen Charakter. Auch die neue Ernte wird auf herabgesetzter Preisbasis bestenfalls besprochen. Die Frühjahrssaison gerät verstärkt in den Fokus und hat auf den frühen Standorten schon begonnen. Der milde Winter hat die Kulturen begünstigt und bei besserer Befahrbarkeit der Flächen wird mit umfassendem Beginn der Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen gerechnet.
Quelle: Landwirtschaftskammer
Blick in den Markt
 – LW 10/2020