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Markttelegramm KW 11

Tierische Erzeugnisse
Schlachtrinder Bundesweit ist das Angebot an schlachtreifen Rindern nicht zu groß. Bei einer zeitgleich eher verhaltenen Nachfrage nach hochwertigerem Jungbullen- und auch Färsenfleisch tendieren die Schlachtstätten -preise für diese Kategorien überwiegend unverändert. Demgegenüber können sich die Preise für Schlachtkühe und Färsen, zur Verarbeitung ,vermehrt weiter festigen.
Schlachtschweine Am europäischen Schlachtschweinemarkt dominieren überwiegend unveränderte Preistendenzen. Impulse dazu stammen aus dem nun auch wieder etwas belebterem Exportgeschäft. Bei einer leicht belebteren Nachfrage, und einem nicht zu umfangreichen Angebot, werden für Deutschland aber weiterhin nur unveränderte Preise erwartet.
Ferkel Regional steht dem normal großen Angebot eine vergleichsweise rege Nachfrage gegenüber. Bundesweit herrscht eine vergleichbare Marktlage, in Folge dessen können sich die Preise leicht festigen.
Nutzkälber Das zur Verfügung stehende Angebot fließt, den Umständen entsprechend, zuletzt leicht verbessert ab. Überregional hat die Nachfrage angezogen. Die Preise tendieren noch unverändert, für die Folgewoche werden aber sich weiter festigende Preise erwartet.
Eier/Geflügel Insgesamt zeigt sich der Eiermarkt belebt; auch die unerwartet verbesserte Nachfrage der Produktenindustrie sorgt für die positivere Stimmung. Das bedarfsdeckende Angebot kann problemlos und zum Teil auch zu leicht verbesserten Preisen am Markt untergebracht werden. Die Geflügelfleisch-Nachfrage nimmt allmählich zu; stabile, vereinzelt auch leicht festere Hähnchen- und auch Putenpreise
Pflanzliche Erzeugnisse und Futtermittel
Getreide und Ölsaaten Die fallenden Börsennotierungen zeigen Wirkung am Kassamarkt. Die Preise tendieren insgesamt schwächer. Der Handel geht davon aus, dass noch nennenswerte Mengen an unverkauftem Weizen auf den Höfen liegen; aber die Chancen für Weizenexporte aus Deutschland haben sich zuletzt verbessert. Die Mischfutterhersteller üben sich weiter in spürbarer Kaufzurückhaltung; zum Teil wird auf niedrigem Niveau die Anschlussversorgung an die neue Ernte besprochen und vereinzelt auch gehandelt. Zuletzt sollen größere Mengen an Braugerste für die Erntetermine 2019 und 2020 gehandelt worden sein; das Preisniveau hat nochmals leicht nachgegeben.
Futtermittel Auch im März geben die Misch- und Einzelfuttermittelpreise fast durchweg deutlich nach; lediglich die Preise für Milchaustauscher aller Qualitäten steigen im Preis moderat an. Trotz der Preiszugeständnisse am Markt für Getreide und Eiweißfuttermittel disponieren die Hersteller verhalten und auch die Landwirte schließen nur vereinzelt Kontrakte mit längeren Laufzeiten ab. Am Grundfuttermarkt werden nur überschaubare Mengen, aber auf stabilem Preisniveau, gehandelt.
Kartoffeln Nach etwas ruhigeren Karnevalstagen werden Speisekartoffeln wieder etwas lebhafter nachgefragt. Übergebietliche Lieferungen halten ihr hohes Preisniveau. Französische Importe und Mittelmeerware ergänzen zunehmend die Sortimente. Ca. 40 % der Pfälzer Frühkartoffelfläche sind bisher ausgepflanzt, meist unter Folie. Am Flächenumfang gibt es kaum eine Veränderung zum Vorjahr.
Quelle: Landwirtschaftskammer
Blick in den Markt
 – LW 11/2019