Markttelegramm KW 14

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Tierische Erzeugnisse
Schlachtrinder Obwohl um Ostern Schlachttage fehlten, gibt es keine Überhänge. Das Erzeugerangebot bleibt jedoch weiter gut ausreichend und die Nachfrage der Schlachtunternehmen zeigt sich insgesamt als ganz ordentlich. Trotzdem tendieren in dieser Woche die Auszahlungspreise für Jungbullen und Metzgerfärsen eher rückläufig, Schlachtkühe und Zerlegefärsen weiter stabil.
Schlachtschweine Trotz feiertagsbedingt fehlendem Schlachttag entwickelt sich der deutsche Schlachtschweinemarkt weitestgehend ausgeglichen, wenngleich kurzfristig auch mehr Schlachtschweine zur Verfügung standen und der Start der Grillsaison noch auf sich warten lässt. Zumindest die jüngste VEZG Preisempfehlung deutet auf stabile Preise im weiteren Wochenverlauf hin.
Ferkel Der Ferkelmarkt zeigt sich nach den Osterfeiertagen etwas ausgeglichener. Zumindest sind in der laufenden Berichtswoche keine weiteren Preissteigerungen mehr zu verzeichnen. Das knappe Angebot trifft allerdings nach wie vor auf eine gute Nachfrage.
Nutzkälber Die stetige Nachfrage nach Nutzkälbern bedingt etwas festere Ab-Hof-Preise. Gute Qualitäten bleiben knapp und gesucht und können mit Aufschlägen vermarktet werden.
Eier/Geflügel Eiermarkt ruhiger, nach den Feiertagen sinkt gewöhnlich die Verbrauchernachfrage. In den kommenden Wochen werden etliche Hennenhalter ihre Bestände abbauen. Daher ist mit einem geringeren Eierangebot zu rechnen. Die Preisspitze war zu Ostern erreicht, nun wird mit sinkenden Notierungen gerechnet. Das Osterfest mit frühlingshaften Temperaturen wirkte sich absatzstärkend am Geflügelsektor aus. Insbesondere das Grillgeschäft lief gut an. Sollte es im April zu der erhofften Öffnung der Gastronomie kommen, ist mit weiteren Nachfrageimpulsen zu rechnen. Die Preise tendieren fest.
Pflanzliche Erzeugnisse und Futtermittel
Getreide und Ölsaaten Im regionalen Getreidehandel haben sich nach den deutlichen Korrekturen an den Terminbörsen die Erzeugerpreise für alterntiges Brot- und Futtergetreide sowie Raps spürbar ermäßigt. Die Preisabschläge für die neue Ernte bleiben überschaubar, für Winterraps sogar eher fester gestimmt. Die Handelsaktivitäten sind in der Folge weitgehend eingestellt worden und das Geschäft mit Betriebsmitteln im Rahmen der Frühjahrsbestellung steht weiterhin im Vordergrund. Bis zu dem Kälteeinbruch an Ostern sind die Feldarbeiten weit vorangeschritten und die Winterungen zeigen bisher einen guten bis sehr guten Entwicklungsstand.
Futtermittel Die Einkaufspreise für Soja- uns Rapsschrot haben sich weiter rückläufig entwickelt. Die Geschäftstätigkeiten bleiben nach den Feiertagen noch sehr verhalten und Termingeschäfte bleiben nach wie vor die Ausnahme. Das Mischfuttergeschäft verläuft stetig, auch hier dominiert das Tagesgeschäft.
Kartoffeln Insgesamt bleiben die Speisekartoffelgeschäfte pandemieabhängig lebhafter. Übermengen aus Niedersachsen drängen weiterhin auf den Markt. Dank guter regionaler Nachfrage ist alterntige Ware bei Direktvermarktern zum Teil schon ausverkauft. Mit steigendem Kaufinteresse an Spargel wird auch die Nachfrage nach Frühimporten anziehen. Die Preistendenz bleibt fest.
Quelle: Landwirtschaftskammer
Blick in den Markt