Markttelegramm KW 17

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Tierische Erzeugnisse
Schlachtrinder Ausgewogene Marktlage bei männlichen Schlachtrindern, das Geschäft mit Schlachtkühen ist von einem eher knappen Angebot geprägt. Die Preise für Jungbullen fallen im Vergleich zur Vorwoche etwas geringer aus. Bei weibliche Kategorien kommt es zu einer steigenden Preisentwicklung, Färsen höherer Qualitäten bleiben auf dem Niveau der Vorwoche.
Schlachtschweine Auf europäischer Ebene präsentiert sich der Schweinemarkt insgesamt stabil, bei unveränderten Notierungen. Der Markt bleibt mit ausreichend Schlachttieren versorgt. Es sind keine belebenden Impulse zu beobachten. Die Preise sind daher weitgehend unverändert.
Ferkel Ruhig Nachfrage nach Ferkeln, bei weiter ausreichendem Angebot und stabilen Preisen.
Nutzkälber Das Angebot an Kälber fällt im Vergleich zur Vorwoche geringer aus. Die Marktpreise bewegen sich etwas unterhalb des Preisniveaus der Vorwoche.
Eier/Geflügel Das Angebot an Eiern kann den Bedarf decken, obwohl vielen Herden planmäßig nach Ostern ausgestallt werden. Die Preise für Eier aller Handelsklassen entwickeln sich leicht steigend, für Schlachtgeflügel bleiben die Preise weitgehend fest.
Pflanzliche Erzeugnisse und Futtermittel
Getreide und Ölsaaten Die anhaltende Unsicherheit an den Agrarmärkten bleibt durch die aktuellen Entwicklungen im Ukrainekonflikt bestehen. Die Kurse an den Märkten ändern sich stetig, Preismeldungen bleiben aufgrund des geringen Handelsvolumens teilweise ausgesetzt. Der Getreidemarkt ist durch eine verhaltene Nachfrage und eine geringe Verkaufsbereitschaft geprägt. Der heimische Markt bewegt sich auf dem hohen, stabilen Niveau der Vorwoche. Der Rapspreis unterliegt weiterhin den kurzfristigeren Marktschwankungen des allgemeinen Marktumfeldes.
Futtermittel Der Futtermittelmarkt bewegte sich zuletzt auf stabilen bis festen Niveau. GVO-freies Soja- und Rapsschrot sind auf dem Markt weiterhin nur knapp verfügbar. Eine Entlastung auf dem Futtermittelmarkt ist weiterhin nicht in Sicht. Die meisten Futterkomponenten entwickeln sich zum Teil fester oder liegen auf hohem Niveau.
Kartoffeln Erwartungsgemäß ist der Nach-Ostern-Absatz von Speisekartoffeln wieder verhaltener. Auch wenn die Konkurrenz durch frühe Mittelmeerware steigt, wird alterntige Speiseware, auch aus preislichen Gründen, noch bevorzugt. Bei einigen Handelsketten bilden Speisefrühkartoffeln, insbesondere ägyptische Herkünfte, dennoch schon einen wesentlichen Anteil des Sortiments. Mit der bisherigen Entwicklung der Frühkartoffelbestände in der Pfalz ist man sehr zufrieden. Die Preise tendieren insgesamt etwas fester.
Quelle: Landwirtschaftskammer
Blick in den Markt
 – LW 17/2022