Markttelegramm KW 34
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| Tierische Erzeugnisse | |
| Schlachtrinder | Der Schlachtrindermarkt stabilisiert sich weiter, Jungbullen werden zunehmend gesucht und fest bewertet. Weibliche Kategorien für das Metzgereigeschäft ebenfalls gut behauptend, für Schlachtkühe hingegen wird mit steigendem Angebot und nur knapp behauptenden Notierungen gerechnet. |
| Schlachtschweine | Das begrenzte Angebot am Schlachtschweinemarkt trifft auf ein reges Interesse der Schlachtbetriebe. Mit dem Ende der Ferienzeit belebt sich die Nachfrage am Fleischmarkt. Die VEZG Notierung stieg zuletzt um weitere 10 Cent, an der Börse wurde diese Preisbasis bei lebhaftem Interesse nochmal deutlich überboten. Ab Januar notiert die VEZG auch Preisempfehlungen für ITW-Schweine. |
| Ferkel | Die Nachfrage am Ferkelmarkt zieht an und so lässt sich das Angebot meist zügig vermarkten. Steigende Notierungen für Schlachtschweine brachten weitere Impulse am Ferkelmarkt, und so werden die Preisempfehlungen für die laufende Woche um weitere 5 Euro angehoben. |
| Nutzkälber | Handel und Absatz am regionalen Nutzkälbermarkt laufen impulslos aber stetig. Das zunehmende Erzeugerangebot kann dabei meist reibungslos vermarktet werden, der Preisdruck flacht jedoch nur langsam ab. Insbesondere leichtere Kälber lassen sich meist nur mit Abschlägen absetzen. |
| Eier/Geflügel | Das Geschäft am deutschen Eiermarkt ist von stabiler Nachfrage auf Verbraucherstufe und der Verarbeitungsindustrie geprägt. Das Erzeugerangebot bleibt aus allen Haltungsformen gut bedarfsdeckend, lediglich schwere Gewichtsklassen sind nur knapp verfügbar. Mit dem Ferienende in weiteren Bundesländern wird mit steigender Konsumnachfrage gerechnet. Auch am Geflügelmarkt werden demnach Nachfrageimpulse erwartet, bei aktuell ruhigem Geschäft tendieren die Erzeugerpreise stabil. |
| Pflanzliche Erzeugnisse und Futtermittel | |
| Getreide und Ölsaaten | Feste Vorgaben der Börsen zum Wochenbeginn bedingen steigende Preise auf der regionalen Erfassungsstufe. Die Umsätze bleiben dabei für Brotgetreide schwach, Mühlen und Verarbeiter sind aus der Ernte heraus umfassend gedeckt. Für Futtergetreide hingegen besteht eine flotte Nachfrage der Futtermischer, schnelle Lieferungen per LKW mit deutlichen Preisaufschlägen. Raps nach Vorgaben der Matif deutlich fester bewertet, auch der Termin ex Ernte 2027 rückt in den Fokus. |
| Futtermittel | Der regionale Futtermittelmarkt ist durch die Logistikprobleme an der Rheinschiene beschränkt. Frachtkosten für Agrarrohstoffe verteuern sich, stetig steigende Preise für Futtermittel sind die Folge. In Erwartung geringer Erträge bei Körnermais und Zuckerrüben werden energetische Komponenten und Futtergetreide zusätzlich fester bewertet. Mischfutter im Rinder- und Schweinebereich verteuern sich für den Konsum entsprechend. Ölschrote stehen für den prompten Bedarf nur eingeschränkt zur Verfügung, spätere Termine auf deutlich günstigerer Preisbasis angeboten. |
| Kartoffeln | Mit dem Ende der Ferien zieht die Nachfrage am Kartoffelmarkt spürbar an. Nach Abschluss der Frühkartoffelsaison zeigen sich die Erzeuger durchaus zufrieden mit dem Verlauf. Frühkartoffeln, vor allem in der Pfalz, können zum großen Teil beregnet werden. Skeptisch blicken indes die Anbauer ohne Beregnung und mit späteren Sorten auf die kommende Haupternte. Die erwarteten Mindererträge stützen die Erzeugerpreise im ausgeglichenen Markt, Verbraucherpreise teils fester. |
| Quelle: Landwirtschaftskammer | |
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