Markttelegramm KW 4

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Tierische Erzeugnisse
Schlachtrinder Der regionale Schlachtrindermarkt bleibt fortgesetzt von einem umfangreichen Erzeugerangebot bestimmt. Die Schlachtereien zeigen sich zunächst noch aufnahmebereit, der Fleischabsatz an Zerleger und Metzgereien gerät jedoch teilweise ins Stocken. Die Erzeugerpreise können sich in der Folge nur knapp behaupten, Färsen teilweise auch schwächer bewertet.
Schlachtschweine Die Überhänge vom Jahreswechsel sind weitgehend abgebaut und der Angebotsdruck am Schlachtschweinemarkt nimmt weiter ab. Nach den deutlichen Preiskorrekturen in den Vorwochen wird in dieser Woche mit einer Stabilisierung der Notierungen gerechnet.
Ferkel Regional steht der normal großen Nachfrage ein eher kleineres Angebot zur Verfügung. In Folge der bundesweiten Tendenzen, mit einer ausgeglichenen Marktlage, tendieren auch regional die Ferkelpreise fortgesetzt unverändert.
Nutzkälber In Folge des etwas geringer ausfallenden Angebotes können sich die Preise in etwa auf dem Niveau der Vorwochen behaupten; gefragter sind nur gut mastfähige Tiere; nahezu unverkäuflich bleiben knappere Qualitäten.
Eier/Geflügel Ausgeglichener Eiermarkt; mit belebter Nachfrage aus dem LEH; der Markt wird zudem durch eine verbesserte Nachfrage aus Industrie und Eifärberei gestützt; Ostern lässt grüßen. Die Spotmarktpreise für Bodenhaltungsware beginnen sich zu stabilisieren; Bio- und Freilandware ist knapper angeboten; die Preise tendieren fester. Stetige Nachfrage nach Hähnchen- und Putenfleisch; zudem umfangreiche Käufe von Suppenhennen; die Schlachtereiabgabepreise können sich zum Teil festigen.
Pflanzliche Erzeugnisse und Futtermittel
Getreide und Ölsaaten Die anhaltend freundliche Preistendenzen am Getreidemarkt haben mittlerweile zu einer spürbar höheren Abgabebereitschaft in der Landwirtschaft geführt. Dabei gerät die neue Ernte immer stärker in den Fokus, vor allem vergleichsweise attraktive Gebote für Winterraps haben nun doch zu einigen Abschlüssen geführt. Alterntige Ware lässt sich teils schlank über die Strecke, sowohl an die Mischfutter-, als auch an die Mehlindustrie absetzen. Das Gerstengeschäft bleibt dagegen weiter vernachlässigt, vor allem Braugerste mit weiteren Abschlägen. Rapskurse nach der Korrektur an der Matif ermäßigt.
Futtermittel Die Notierungen für Soja- und Rapsschrot können das zuvor erreichte Niveau gut behaupten. Das Tagesgeschäft verläuft ruhig und auf die vorderen Termine begrenzt. Auch im Mischfuttergeschäft ist die Geschäftstätigkeit spürbar abgeflacht. Die Offerten des Handel haben sich leicht erhöht und die Abnehmer decken zunächst nur den vorderen Bedarf.
Kartoffeln Die Marktlage präsentiert sich unverändert. Es herrscht weiterhin feste Stimmung im Kartoffelhandel. Die Nachfrage ist januartypisch ruhig, mit dem Absatz ist man dennoch zufrieden. Vollsortimenter werben mit Aktionsware ab 0,40 €/kg für 10 kg Gebinde. Die Preise tendieren fest.
Quelle: Landwirtschaftskammer
Blick in den Markt
 – LW 4/2020