Markttelegramm KW 7

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Tierische Erzeugnisse
Schlachtrinder Der regionale Schlachtrindermarkt bleibt weiterhin durch den teils ruinösen Wettbewerb großer Vermarkter in Norddeutschland beeinflusst. Die Erzeugerpreise tendieren in der Folge weiter stabil, vor allem Jungbullen und Schlachtkühe werden nochmals fester bewertet.
Schlachtschweine Am Schlachtschweinemarkt mehren sich die Anzeichen für leichte Verbesserungen der Absatzlage. Die Angebotsüberhänge können nach der Frostperiode weiter abgebaut werden und im europäischen Umland lassen sich die ersten Notizgewinne verzeichnen.
Ferkel Die niedrigen Angebotsmengen am regionalen Ferkelmarkt treffen auf eine rege Nachfrage. Daher ist damit zu rechnen, dass die Preise auch in der kommenden Woche weiter steigen.
Nutzkälber Am heimischen Nutzkälbermarkt herrscht ein ruhiger Marktverlauf vor. Das geringe Angebot an Kälbern reicht zur Deckung des Bedarfs. Die Preise ab Hof tendieren weitestgehend unverändert zur Vorwoche.
Eier/Geflügel Der Eiermarkt befindet sich im Aufwind. Die stetig steigende Nachfrage der Verbraucher nimmt zügig Ware vom Markt. Färbereien und Produktenindustrie ordern vermehrt im Hinblick auf die kommenden Osterfeiertage. Die Preise konnten sich im Wochenverlauf nochmals deutlich festigen. Auch der Geflügelmarkt zeigt sich belebt. Die Notierungen für Hähnchen- und Putenfleisch ziehen an, Suppenhennen mit stetigem Absatz und im Preis stabil.
Pflanzliche Erzeugnisse und Futtermittel
Getreide und Ölsaaten Die Transportlogistik hat sich nach dem Rückgang der Pegelstände und den wärmeren Temperaturen wieder normalisiert. Da die Lagerbestände in Erzeugerhand jedoch weitgehend abgebaut sind, kommen kaum mehr nennenswerte Neugeschäfte zustande. Der Fokus im Landhandel richtet sich nun verstärkt auf die neue Ernte, vor allem Raps wird bei weiter steigenden Kursen vermehrt in die Bücher genommen. Brot- und Futtergetreide ebenfalls weiter stabil bis fest bewertet, auch hier verstärkt der Handel mit Geboten von 160-170 €/t für B-Weizen und 145-155 €/t für Futtergerste die Anreize für den Vorverkauf. Der große Preisabstand zur alten Ernte begrenzt jedoch die Abgabebereitschaft erzeugerseitig.
Futtermittel Die Einkaufspreise für Soja- und Rapsschrot notieren regional, trotzt leichter Korrekturen an den Börsen, weiter stabil. Verteuerte Rohstoffe führen zu stetig höheren Kalkulationen der Mischfutterhersteller. Auch hier dominiert das Tagesgeschäft. Die Einkaufpreise für Raufutter haben sich ebenfalls erhöht, aber bei weitem nicht in dem Maße wie befürchtet. Händler und Großabnehmer haben sich zum Teil überregional versorgt.
Kartoffeln Der heimische Kartoffelmarkt ist aus überregionalen Lieferungen gut versorgt. Die regionale Lagerräumung für Speiseware ist weit fortgeschritten. Erzeuger haben durch guten Abverkauf nur noch geringe Lagermengen für die Direktvermarktung. Im LEH haben französische Importe vereinzelt einen bis zu 50 -prozentigen Anteil am Sortiment. Erzeugerpreise tendieren nach Preisanpassungen fest, Verbraucherpreise halten im Wesentlichen das Preisniveau der Vorwochen.
Quelle: Landwirtschaftskammer
Blick in den Markt
 – LW 7/2021