Markttelegramm KW 8

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Tierische Erzeugnisse
Schlachtrinder Die feste Grundstimmung am regionalen Schlachtrindermarkt bleibt weiterhin durch die Wettbewerbssituation in Norddeutschland gestützt. Hiesige Vermarkter müssen ihre Auszahlungspreise, bei normal großem Erzeugerangebot, nochmals nach oben anpassen um ihren Bedarf zu decken.
Schlachtschweine Nach leichten Notizgewinnen in der Vorwoche und dem weiteren Abbau der Angebotsüberhänge, hellt sich die Stimmung am Schlachtschweinemarkt weiter auf. Bei gleichzeig flott verlaufenden Fleischabsatzgeschäften rechnen Marktteilnehmer auch für die laufende Woche mit steigenden Preisen.
Ferkel Die Nachfrage am regionalen Ferkelmarkt kann mit den verfügbaren Angebotsmengen nur knapp gedeckt werden. Weiter ansteigende Ferkelpreise sind in der letzten Februarwoche die Folge.
Nutzkälber Das Angebot an Nutzkälbern fand zuletzt problemlos Käufer und sorgte für eine stabile bis leicht festere Preisentwicklung. Daher wird eine Belebung der Nachfrage mit anziehenden Preise erwartet.
Eier/Geflügel Freundliche Entwicklung am Eiermarkt. Mit nahendem Osterfest setzt sich die lebhafte Tendenz fort. Das Angebot ist nicht reichlich, die Preise ziehen weiter an. Die Verbrauchernachfrage ist lebhaft, mit weiteren Absatzsteigerungen ist in den kommenden Wochen zu rechnen. Auch die Verarbeiter nehmen vermehrt Ware aus dem Markt, besonders gefragt sind weiße Eier, die als Koch- und Färberware genutzt werden. Auch am Geflügelmarkt ist eine Belebung festzustellen. Die laufende Produktion an Frischware ist knapp ausreichend und kann gut am Markt platziert werden. Preistendenz steigend.
Pflanzliche Erzeugnisse und Futtermittel
Getreide und Ölsaaten Die internationalen Märkte für Agrarrohstoffe tendieren ungebrochen fest und bedingen somit auch am regionalen Getreidemarkt weiter steigende Erzeugerpreise. Vor allem die Rapskurse für prompte Ware steigen bei leergefegten Lägern weiter sprunghaft an. Das Geschäft mit alterntigem Brot- und Futtergetreide ist rückläufig, auch hier sind die Läger weitgehend geräumt und für die Restmengen liegen die Preisvorstellungen zu weit auseinander. Das Kontraktgeschäft für die neue Ernte hat sich ebenfalls abgeschwächt, Sorge bereiten die teils frostgeschädigten Winterungen. Vor allem die Weizenbestände präsentieren sich in optisch schlechter Verfassung. Für Ausfallschätzungen ist es jedoch noch zu früh.
Futtermittel Die Kurse für Soja- und Rapsschrot notieren weiter stabil auf hohem Niveau. Dadurch kommt das Termingeschäft förmlich zum Erliegen und die Nachfrage beschränkt sich auf den dringenden vorderen Bedarf. Auch für Mischfutter ziehen die Preise weiter an und das Tagesgeschäft steht im Vordergrund.
Kartoffeln Der Kartoffelmarkt ist ausgeglichen. Ein ausreichendes Angebot steht zur Verfügung. Demnächst könnten ägyptische Frühkartoffeln das Sortiment ergänzen. Coronabedingt fehlt immer noch der Bedarf bei Gastronomie und Großküchen. Landwirte in der Pfalz treffen Vorbereitung für Frühkartoffelpflanzungen. Bei entsprechender Witterung erfolgen erste Auspflanzungen im Wochenverlauf. Mit wesentlichen Änderungen der Frühkartoffelfläche wird nicht gerechnet. Die Preise bleiben in dieser Woche stabil.
Quelle: Landwirtschaftskammer
Blick in den Markt