Pfälzer Weinkönigin Inga Storck mit sieben Prinzessinnen

Spannender Wahlabend mit Stichwahl

Nach einem spannenden Wahlabend im ausverkauften Neustadter Saalbau wurde Inga Storck aus Einselthum zur 79. Pfälzischen Weinkönigin gekrönt. Alle acht Bewerberinnen haben bereits Erfahrungen als lokale Weinmajestäten und präsentierten sich kompetent und charmant. So verwunderte es nicht, dass die Entscheidung erst nach einer Stichwahl fiel.

Nachdem Klaus Schneider, in seiner Funktion als erster Vorsitzender der Pfalzweinwerbung, bekannt gegeben hatte, dass es zu einer Stichwahl kommt, war die Aufregung für Inga Storck aus Einselthum und Nina Oberhofer aus Edenkoben kaum noch auszuhalten. Die Fanclubs unterstüzten ihre Kandidatinnen nach Kräften. Schließlich wurde die strahlende Inga Storck aus dem Zellertal von ihrer Vorgängerin Anastasia Kronauer zur 79. Pfälzischen Weinkönigin gekrönt. Die 23-Jährige hat Weinbau und Oenologie am Weincampus Neustadt studiert und arbeitet derzeit auf einem Weingut.

Alle acht Weinhoheiten sind sehr fachkompetent

Bereits bei der Fachbefragung am Vormittag im Rathaus in Neustadt bewiesen die acht Bewerberinnen ihr Wissen rund um den Wein und die Jury stellte fest, dass alle fachlich sehr kompetent sind. Die Kandidatinnen erklärten zum Beispiel was eine Spontangärung ist, wie sich Weißherbst von Rosé unterscheidet und was Sekt, Prosecco und Perlwein ist.

Beeindruckend fanden etliche Jurymitglieder neben dem Fachwissen auch das souveräne Auftreten der jungen Damen. Auf die Frage, ob die Weinkönigin ein Maskottchen der Weinbaubranche sei, wussten alle eine selbstbewusste Antwort. Die neu gekrönten Weinmajestäten haben klare Vorstellungen von ihrem Amt und sehen sich als Botschafterinnen der Region mit ihren Weinen und ihrer Lebensart. Es gehe nicht nur um Repräsentation, sondern um fachliche Informationen bei hochkarätigen Veranstaltungen.

Während der Abendveranstaltung im Neustadter Saalbau galt es dann, die Jury vor einem großen Publikum auf der Bühne zu überzeugen, mit Charme, Witz und Schlagfertigkeit. Ein Kurzfilm stellte die Lieblingsplätze der angehenden Hoheiten vor und zeigte ganz nebenbei schöne Ausflugsziele in der Pfalz, wie die Villa Ludwigshöhe, das Hambacher Schloss und vieles mehr.

Bühnenpräsenz mit Charme, Witz und Schlagfertigkeit

„Dingsda-Kinder“ beschrieben Begriffe, die zu erraten waren: „Da kann man was dranhängen“. Die Antwort „an den Traktor“, kam sofort. Weitere Spiele unterhielten das Publikum. Außerdem mussten die Bewerberinnen einen Wein verkosten und ihn sodann beschreiben.

Der Weinkönigin Inga Storck stehen sieben frisch gekrönte Pfälzische Weinprinzessinnen zur Seite: Nina Oberhofer aus Edenkoben, Alisa Weber aus Niederkirchen, Katharina Diehl aus Hainfeld, Sophie Conrad aus Grünstadt, Daniela Töpfer aus Annweiler am Trifels, Isabell Grüber aus Bad Dürkheim und Lilli Joachim aus Landau-Wollmesheim.

Rund 300 Termine im In- und Ausland warten auf die acht Botschafterinnen der Pfalz in den kommenden zwölf Monaten. Die Weinhoheiten werden die Pfälzer Winzer und deren Weine bei zahlreichen Veranstaltungen repräsentieren. Der scheidende Weinadel blickte auf ein erlebnis­reiches Jahr mit unvergesslichen Momenten zurück.

Die Weinprinzessinnen Annalena Götz aus Schweigen-Rechtenbach, Daniela Wisser aus Billigheim-Ingenheim, Nicole Fredrich aus Neustadt-Königsbach und Katharina Weisbrodt aus Deidesheim legten ihre Kronen ab. Die pfälzische Weinkönigin Anastasia Kronauer aus Neustadt-Lachen-Speyerdorf verabschiedete sich sehr emotio­nal aus ihrem Amt und dankte allen für die großartige Unterstützung.

Die Wahl der Pfälzischen Weinkönigin war, wie bereits in den Vorjahren auch, live im Rhein-Neckar-Fernsehen zu sehen.

bs – LW 41/2017