„Q-Fieber: Verdachtsfälle früher melden“

Übertragung und Vorbeugungsmaßnahmen waren Themen auf Ziegentag

Obwohl das Q-Fieber zu den selten auftretenden Krankheiten des Menschen gehört, ist es wie kaum eine andere bei Schäfern und Ziegenhaltern gefürchtet. Nicht wegen der Folgen für die Herde – hier sind die Schäden meist gering – sondern wegen der oftmals massiven Reaktion der lokalen Bevölkerung. Denn das bakterielle Q-Fieber – wissenschaftlich „Coxelliose“ – ist auf den Menschen übertragbar. Der Schäfer, dessen Herde als Reservoir für die Coxellien ausgemacht wird, gerät unter öffentlichen Druck. Wie kann man einem Ausbruch vorbeugen, wie lässt sich der Konflikt mit der Bevölkerung vermeiden? Auf dem hessischen Ziegentag an der Universität Gießen wurde das Thema am vergangenen Wochenende behandelt. Der Agrarjournalist Michael Schlag, Butzbach, berichtet.

Das ähnlich wie eine Grippe verlaufende Q-Fieber könne beim Menschen „durchaus eine dramatische Erkrankung“ sein, sagt Dr. Carsten Heydel vom Institut für Hygiene und Infektionskrankheiten der Tiere der Universität Gießen. ...

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