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Bundesprogramm zum Schutz der Herde vor dem Wolf

Frist verlängert, ha-Grenze angehoben

Mit einer Änderung der Richtlinie des BMEL zur Förderung der Wanderschäfer für Maßnahmen zum Schutz der Herde vor dem Wolf wird einer weitergefassten Klientel jetzt die Möglichkeit eröffnet, von der Förderung Gebrauch zu machen. Die eingestellten Mittel für das Bundesprogramm von 1,05...

Herdenschutz: Förderung der laufenden Kosten für Wanderschäfer

Voraussetzungen können nur sehr wenige Schäfer erfüllen

In Ausgabe 33, Seite 27 des LW wurde über ein Programm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Maßnahmen zum Schutz der Herde vor dem Wolf berichtet, für das über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bis zum 31. August Anträge gestellt werden können. Da es beim Hessischen Verband für Schafzucht und -haltung (HVSZH) dazu viele Nachfragen gab, informiert dieser im Folgenden kurz über die zu beachtenden Förderrichtlinien und nimmt dazu Stellung.

Herdenschutzprämie Plus bis 31. Juli beantragen

Einzelheiten der Förderung von Schutzmaßnahmen vor dem Wolf

Eine Fördermöglichkeit wurde bereits im Vorjahr im Rahmen des Hessischen Programms für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen (HALM) angeboten. 2018 betrug der Fördersatz 14 Euro/ha. Laut Ministerium hatten sich rund 140 Schaf- und Ziegenhalter beteiligt und in der Summe knapp 100 000 Euro Beihilfen...

Die Schafe schützen und den Wolf abwehren

Vorführung zu Zaunbaumöglichkeiten in der Praxis

„Ein Problem ist, dass freie Kapazitäten für zusätzliche Arbeiten für den Herdenschutz in den meisten schafhaltenden Betrieben nicht vorhanden sind“, sagt Schäfer Dieter Voigt aus dem Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen. Das gelte besonders für die vielen Nebenerwerbslandwirte, die sich nach Feierabend um...

Eutergesundheit ist gut in hessischen Ziegenbetrieben

Sorgfältige Melkhygiene wirkt sich positiv aus

Eine gute Melkhygiene wirkt sich positiv auf die Eutergesundheit bei Milchziegen aus. Yvonne Kranch, Dr. Irene Noll und Prof. Steffen Hoy haben Untersuchungen dazu in hessischen Ziegenbetrieben durchgeführt.

„Für wie viele Euro arbeite ich eigentlich?“

LLH regt zur Bildung von Arbeitskreisen für Schafhalter an

Stets im Januar und Februar veranstaltet der Landesbetrieb Landwirtschaft gemeinsam mit dem hessischen Schafzuchtverband Bezirksversammlungen für Schäfer und Ziegenhalter. Die Berater für kleine Wiederkäuer referieren zu aktuellen Themen und die regelmäßig gut besuchten Veranstaltungen geben Gelegenheit zum fachlichen Austausch unter Kollegen. Der Agrarjournalist Michael Schlag berichtet von der ersten Versammlung dieses Jahres vergangene Woche in Kirchhain.

Milchziege auf der Überholspur – Milchhygiene nicht vergessen

Rohmilch zweimal im Monat auf Gesamtkeimzahl untersuchen

In den letzten Jahren erfreuen sich Milchziegen immer größerer Beliebtheit. Während die Anzahl an schafmilchproduzierenden Betrieben nahezu gleich bleibt, steigt die Anzahl an Betrieben mit Milchziegen in Hessen stetig. Oft werden nur einige wenige Tiere für den Eigenbedarf gehalten und gemolken, daneben kommen aber auch Betriebe mit mehreren hundert Ziegen vor. Die Neu-Ziegenhalter sind zum Teil Quereinsteiger mit wenig landwirtschaftlichem Hintergrund, aber auch Umsteiger, die nach Aufgabe der Milchkuhhaltung nun Ziegen melken. Ein großer Teil sind langjährige Ziegenhalter, die jetzt auf Milchziegen umgestiegen sind und sich so auch erstmalig mit allen Problemen rund um das Melken und die Verarbeitung auseinandersetzen. Dr. Irene Noll, Milchtierärztin des RP Gießen, zeigt im Folgenden auf, worauf geachtet werden muss.

Wurmbefall – ein ständiger Begleiter von Schaf und Ziege

Für ein gutes Weidemanagement sorgen

Würmer gehören zu den Endoparasiten. Man unterscheidet zwischen Plattwürmern (Leberegel), Bandwürmern (Moniezia) und Rundwürmern (Magen-Darm-Strongyliden, Lungenwürmer), wobei die Magen-Darm-Würmer für die Schaf- und Ziegenhaltung von besonderer Bedeutung sind. Sie stellen ein häufiges Gesundheitsproblem dar und verursachen erhebliche wirtschaftliche Verluste in Betrieben mit Haltungen von kleinen Wiederkäuern. Elke Herborn vom Tiergesundheitsdienst am Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz in Koblenz, erläutert die wichtigsten Würmer bei Schaf und Ziege und deren Bekämpfung.

Mutterschafe bei der Geburt unterstützen

Im Notfall sollte eine Lagekorrektur vorgenommen werden

Die meisten Schafe bringen ihre Lämmer ohne Hilfe durch den Menschen auf die Welt. Kommt es aber zu Komplikationen, ist eine sachgerechte Geburtshilfe gefragt. Bei einem Lehrgang an der Lehr- und Versuchsanstalt Neumühle des DLR Westpfalz bekamen die Teilnehmer nicht nur viel theoretisches Wissen an die Hand, sondern konnten in praktischen Übungen am Phantom die richtige Hilfestellung üben.

Angriff auf Schafe im Odenwald

Riss durch Wolf oder Hunde?

In Kailbach im hessischen Teil des Odenwaldes wurden am vergangenen Donnerstag sieben Schafe tot und fünf schwer verletzt auf einer Weide aufgefunden. Ob es sich um einen Wolfsangriff handelt oder Hunde für den Riss verantwortlich sind, wird derzeit untersucht.

Von der Rinderzucht zum Bio-Ziegenmilchbetrieb

Eigene Käserei und Konzept der sozialen Landwirtschaft in Momart

Hans Trumpfheller bewirtschaftet in Bad König-Momart einen Bio-Ziegenmilchbetrieb mit zurzeit etwa 200 Ziegen. Außerdem hält er 40 Mutterkühe mit Nachzucht. Der Betrieb der Familie Trumpfheller ist ein Integrationsbetrieb und bietet Menschen mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung die Chance, an einem normalen Arbeitsplatz zu arbeiten.

Weidezäune wolfssicher machen

Vorhandene Zäune können nachgerüstet werden

Vor wenigen Wochen wurde in Nordhessen ein Wolf von einer Fotofalle aufgenommen. Damit ist der Beweis erbracht, dass zumindest einzelne Wölfe das Bundesland durchstreifen. Wie vorhandene Zäune für Schafe und Ziegen zur Wolfsabwehr nachgerüstet werden können, erläutert Arnd Ritter, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.