Von der Rinderzucht zum Bio-Ziegenmilchbetrieb

Eigene Käserei und Konzept der sozialen Landwirtschaft in Momart

Hans Trumpfheller bewirtschaftet in Bad König-Momart einen Bio-Ziegenmilchbetrieb mit zurzeit etwa 200 Ziegen. Außerdem hält er 40 Mutterkühe mit Nachzucht. Der Betrieb der Familie Trumpfheller ist ein Integrationsbetrieb und bietet Menschen mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung die Chance, an einem normalen Arbeitsplatz zu arbeiten.

Weidezäune wolfssicher machen

Vorhandene Zäune können nachgerüstet werden

Vor wenigen Wochen wurde in Nordhessen ein Wolf von einer Fotofalle aufgenommen. Damit ist der Beweis erbracht, dass zumindest einzelne Wölfe das Bundesland durchstreifen. Wie vorhandene Zäune für Schafe und Ziegen zur Wolfsabwehr nachgerüstet werden können, erläutert Arnd Ritter, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

„Nichts produzieren, was der Markt nicht aufnimmt“

Ziel der besseren Wirtschaftlichkeit mit Haarschafen erreichen

Fast jeder Schafhalter kann solche Geschichten erzählen: Den halben Tag lang wurden Schafe geschoren und anschließend bringt der Berg Wolle kaum die Kosten für den Scherer ein. Für kleine Haltungen lohnt die Vermarktung bisweilen gar nicht, die Wolle wandert dann gleich in die braune Tonne.

Wenn Lämmer Unterstützung brauchen

Lämmerverluste reduzieren – Wirtschaftlichkeit verbessern

Die Ablammphase ist der Zeitraum, der maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg in der Schafhaltung entscheidet. Jedes verlorene Lamm bedeutet dass ein Mutterschaf je nach Anzahl der Lämmer und Abstand zwischen den Lammungen für Monate bis zu einem Jahr umsonst gefüttert wurde.

Pseudotuberkulose bei Ziegen und Schafen im Fokus

Hygiene- und Infektionsschutzprogramm in Rheinland-Pfalz

Die Pseudotuberkulose ist eine chronisch verlaufende, bakterielle Infektionskrankheit, die Ende der 1980er-Jahre in den Niederlanden und in Großbritannien entdeckt wurde und mittlerweile weltweit verbreitet ist.

Die schwarze Rose unter den Schafen

Deutsches Karakulschaf ist Gefährdete Nutztierrasse 2015

Das Karakulschaf ist eine der ältesten Haustierrassen der Welt. In Uruk im heutigen Irak gefundene Tonabbildungen belegen, dass dort schon vor über 4 500 Jahren Schafe des Karakultyps gehalten wurden.

„Der Verbraucher schätzt es“

Neues aus der Schaf- und Ziegenhaltung

Schafhaltung scheint immer mehr eine Art öffentliche Aufgabe zu werden, in den Vordergrund rückt die Landschaftspflege. Der Wert von Fleisch, Milch und Wolle tritt demgegenüber in den Hintergrund.

„Irgendwo gibt es fruchtbare Böcke“

Hessischer Ziegentag an der Universität Gießen

Der Hessische Ziegentag an der Universität Gießen gehört für die Halter von kleinen Wiederkäuern ohne Zweifel zu den wichtigsten veterinärmedizinischen Veranstaltungen des Jahres. Am vergangenen Wochenende fand er zum sechsten Mal statt.

Verkauf lief gut bei der Butzbacher Bockauktion

Verkaufsquote von 80 Prozent trotz winterlicher Witterung

Trotz widriger Witterungsverhältnisse hielt es die Schafhalter nicht zurück, auf die Bockauktion nach Butzbach zu fahren. Bei anhaltenden Minusgraden und starkem Schneetreiben hatten die hessischen und rheinland-pfälzischen Schafzüchter beste Böcke der Rassen Merinolandschaf, Schwarzköpfiges Fleischschaf und Suffolk aufgetrieben. Mit etwas Verspätung konnten die beiden

„Q-Fieber: Verdachtsfälle früher melden“

Übertragung und Vorbeugungsmaßnahmen waren Themen auf Ziegentag

Obwohl das Q-Fieber zu den selten auftretenden Krankheiten des Menschen gehört, ist es wie kaum eine andere bei Schäfern und Ziegenhaltern gefürchtet. Nicht wegen der Folgen für die Herde – hier sind die Schäden meist gering – sondern wegen der oftmals massiven Reaktion der lokalen Bevölkerung.

„Was fehlt, ist die Schafmilch“

Möglichkeiten für die Vermarktung von regionalem Schafkäse vorhanden

Im Mai dieses Jahres wird in Hungen, Kreis Gießen, eine Schaukäserei mit Gastronomie und Laden eröffnet. Zudem richtet die Stadt, in der alle zwei Jahre das Hessische Schäferfest veranstaltet wird, ein Informationszentrum zu Schäferei und Landschaftsschutz ein.

Gefährdete Nutztierrasse 2013: das Leineschaf

Mittelrahmiges Schaf mit strapazierfähiger Wolle und hochwertigem Fleisch

Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) hat das Leineschaf des ursprünglichen Types zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2013“ erklärt. Klaus König beschreibt die Rasse im Folgenden.