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Milchziege auf der Überholspur – Milchhygiene nicht vergessen

Rohmilch zweimal im Monat auf Gesamtkeimzahl untersuchen

In den letzten Jahren erfreuen sich Milchziegen immer größerer Beliebtheit. Während die Anzahl an schafmilchproduzierenden Betrieben nahezu gleich bleibt, steigt die Anzahl an Betrieben mit Milchziegen in Hessen stetig. Oft werden nur einige wenige Tiere für den Eigenbedarf gehalten und gemolken, daneben kommen aber auch Betriebe mit mehreren hundert Ziegen vor. Die Neu-Ziegenhalter sind zum Teil Quereinsteiger mit wenig landwirtschaftlichem Hintergrund, aber auch Umsteiger, die nach Aufgabe der Milchkuhhaltung nun Ziegen melken. Ein großer Teil sind langjährige Ziegenhalter, die jetzt auf Milchziegen umgestiegen sind und sich so auch erstmalig mit allen Problemen rund um das Melken und die Verarbeitung auseinandersetzen. Dr. Irene Noll, Milchtierärztin des RP Gießen, zeigt im Folgenden auf, worauf geachtet werden muss.

Wurmbefall – ein ständiger Begleiter von Schaf und Ziege

Für ein gutes Weidemanagement sorgen

Würmer gehören zu den Endoparasiten. Man unterscheidet zwischen Plattwürmern (Leberegel), Bandwürmern (Moniezia) und Rundwürmern (Magen-Darm-Strongyliden, Lungenwürmer), wobei die Magen-Darm-Würmer für die Schaf- und Ziegenhaltung von besonderer Bedeutung sind. Sie stellen ein häufiges Gesundheitsproblem dar und verursachen erhebliche wirtschaftliche Verluste in Betrieben mit Haltungen von kleinen Wiederkäuern. Elke Herborn vom Tiergesundheitsdienst am Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz in Koblenz, erläutert die wichtigsten Würmer bei Schaf und Ziege und deren Bekämpfung.

Mutterschafe bei der Geburt unterstützen

Im Notfall sollte eine Lagekorrektur vorgenommen werden

Die meisten Schafe bringen ihre Lämmer ohne Hilfe durch den Menschen auf die Welt. Kommt es aber zu Komplikationen, ist eine sachgerechte Geburtshilfe gefragt. Bei einem Lehrgang an der Lehr- und Versuchsanstalt Neumühle des DLR Westpfalz bekamen die Teilnehmer nicht nur viel theoretisches Wissen an die Hand, sondern konnten in praktischen Übungen am Phantom die richtige Hilfestellung üben.

Angriff auf Schafe im Odenwald

Riss durch Wolf oder Hunde?

In Kailbach im hessischen Teil des Odenwaldes wurden am vergangenen Donnerstag sieben Schafe tot und fünf schwer verletzt auf einer Weide aufgefunden. Ob es sich um einen Wolfsangriff handelt oder Hunde für den Riss verantwortlich sind, wird derzeit untersucht.

Von der Rinderzucht zum Bio-Ziegenmilchbetrieb

Eigene Käserei und Konzept der sozialen Landwirtschaft in Momart

Hans Trumpfheller bewirtschaftet in Bad König-Momart einen Bio-Ziegenmilchbetrieb mit zurzeit etwa 200 Ziegen. Außerdem hält er 40 Mutterkühe mit Nachzucht. Der Betrieb der Familie Trumpfheller ist ein Integrationsbetrieb und bietet Menschen mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung die Chance, an einem normalen Arbeitsplatz zu arbeiten.

Weidezäune wolfssicher machen

Vorhandene Zäune können nachgerüstet werden

Vor wenigen Wochen wurde in Nordhessen ein Wolf von einer Fotofalle aufgenommen. Damit ist der Beweis erbracht, dass zumindest einzelne Wölfe das Bundesland durchstreifen. Wie vorhandene Zäune für Schafe und Ziegen zur Wolfsabwehr nachgerüstet werden können, erläutert Arnd Ritter, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

„Nichts produzieren, was der Markt nicht aufnimmt“

Ziel der besseren Wirtschaftlichkeit mit Haarschafen erreichen

Fast jeder Schafhalter kann solche Geschichten erzählen: Den halben Tag lang wurden Schafe geschoren und anschließend bringt der Berg Wolle kaum die Kosten für den Scherer ein. Für kleine Haltungen lohnt die Vermarktung bisweilen gar nicht, die Wolle wandert dann gleich in die braune Tonne.

Wenn Lämmer Unterstützung brauchen

Lämmerverluste reduzieren – Wirtschaftlichkeit verbessern

Die Ablammphase ist der Zeitraum, der maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg in der Schafhaltung entscheidet. Jedes verlorene Lamm bedeutet dass ein Mutterschaf je nach Anzahl der Lämmer und Abstand zwischen den Lammungen für Monate bis zu einem Jahr umsonst gefüttert wurde.

Pseudotuberkulose bei Ziegen und Schafen im Fokus

Hygiene- und Infektionsschutzprogramm in Rheinland-Pfalz

Die Pseudotuberkulose ist eine chronisch verlaufende, bakterielle Infektionskrankheit, die Ende der 1980er-Jahre in den Niederlanden und in Großbritannien entdeckt wurde und mittlerweile weltweit verbreitet ist.

Die schwarze Rose unter den Schafen

Deutsches Karakulschaf ist Gefährdete Nutztierrasse 2015

Das Karakulschaf ist eine der ältesten Haustierrassen der Welt. In Uruk im heutigen Irak gefundene Tonabbildungen belegen, dass dort schon vor über 4 500 Jahren Schafe des Karakultyps gehalten wurden.

„Der Verbraucher schätzt es“

Neues aus der Schaf- und Ziegenhaltung

Schafhaltung scheint immer mehr eine Art öffentliche Aufgabe zu werden, in den Vordergrund rückt die Landschaftspflege. Der Wert von Fleisch, Milch und Wolle tritt demgegenüber in den Hintergrund.

„Irgendwo gibt es fruchtbare Böcke“

Hessischer Ziegentag an der Universität Gießen

Der Hessische Ziegentag an der Universität Gießen gehört für die Halter von kleinen Wiederkäuern ohne Zweifel zu den wichtigsten veterinärmedizinischen Veranstaltungen des Jahres. Am vergangenen Wochenende fand er zum sechsten Mal statt.