Von Spezialisten und Alleskönnern

Agritechnica 2015: Trends bei Bodenbearbeitung und Sätechnik

Bei einem Streifzug durch die Hallen 9, 11 und 12, in denen die Firmen ihre neuen und altbewährten Lösungen zu Bodenbearbeitung und Sätechnik demonstrierten, konnte als allgemeiner Trend beobachtet werden, dass viele Hersteller ihr Angebot an Pflügen erweiterten. Auch dem Greening wurde Rechnung getragen, indem Geräte zur schnellen und effizienten Aussaat von Zwischenfrüchten angeboten wurden. Der Diskussion um Glyphosat entgegnete die Landmaschinenindustrie mit Lösungen zur mechanischen Unkrautbekämpfung mittels flacher Bodenbearbeitung.

Die „MiniDrill“ zur Aussaat von Zwischenfrüchten geht auf die Rahmenbedingungen des Greening ein.

Grundsätzlich wurde in der Branche ein Rückgang des Umsatzes beklagt. Dies ist unter Anderem darauf zurückzuführen, dass aufgrund der aktuellen politischen Situation Käufer aus den ehemaligen Sowjetrepubliken ausblieben. In dem folgenden Beitrag werden Innovationen und interessante Entwicklungen an den Ständen der einzelnen Hersteller vorgestellt.

Automatische Abdrehprobe vom Traktor aus

Lemken stellte mit der Solitär 25 eine neue Generation pneumatischer Drillmaschinen auf der diesjährigen Agritechnica vor. Bei der Maschine kann eine automatische Abdrehprobe vom Traktor aus gestartet werden. Nachdem Aussaatmenge, TKM und Fahrgeschwindigkeit eingegeben wurden, erledigt die Steuerung den Abdrehvorgang automatisch. Das automatische Abdrehen verkürzt die Vorbereitung beim Drillen und sorgt für eine fehlerfreie Einstellung.

Die Kurzscheibenegge Helidor wurde mit größeren Scheiben ausgerüstet. Die Helidor 9 hat mit 510er Scheiben einen 45 Millimeter größeren Durchmesser als ihr Vorgänger. Die maximale Arbeitstiefe wurde dadurch um 2 cm von 12 auf 14 cm erhöht. Die Standzeiten werden verlängert. Optional ist eine hydraulische Arbeitstiefeneinstellung für die angebauten klappbaren und klappbar aufgesattelten Modelle erhältlich. Die Helidor 9 wird zukünftig auch in 4,50 und 7 m angebaut und aufgesattelt angeboten. Damit stehen Arbeitsbreiten von 2,50 bis 16 Meter zur Verfügung.

Den Grubber Karat bietet Lemken mit dem neuen Karat 12 in einer vierbalkigen Version an. Vier Reihen Zinken mit einem Strichabstand von etwa 23 cm können zur flachen und zur tiefen Lockerung bis zu 30 cm eingesetzt werden. Mit acht Scharvarianten stehen für die unterschiedlichen Einsatzbe-dingungen die optimalen Werkzeuge zur Verfügung. Mit einer optionalen Schnellwechseleinrichtung lassen sich diese einfach austauschen. Für den Grubber ist eine hydraulische Traktionsverstärkung erhältlich. Hierdurch wird Schlupf reduziert und Kraftstoff eingespart. Unter der Bezeichnung Juwel 8M erweitert Lemken das Programm von Anbaudrehpflüge um zwei Baureihen. Die Pflüge verfügen in der M oder MV-Ausführung über ein hydraulisches Drehwerk mit mechanischer Neigungseinstellung.

Die Easydrill von Sky ist mit drei elektrischen Dosierern bestückt, mit denen Saatgut, Dünger, Schneckenkörner oder Mikrogranulate ausgebracht werden können.

Ohne Material- und Gewichtsveränderung hat Dal-Bo mit „Snowflake“ einen Ring entwickelt, der die 6-fache Stärke anderer Cambridge-Ringe aufweist.

Neue Direktsaattechnik bei Horsch

Die auf der Sima 2015 erstmals vorgestellte Säkombination mit Kreiselegge Express KR konnte der interessierte Besucher am Stand von Horsch begutachten. Kreiseleggen ermöglichen eine Saatbettbereitung auch unter schwierigen Bedingungen. Sie sind gerade für Betriebe mit wechselnden Böden geeignet. Die Kreiselegge Kredo von Horsch verfügt in der 3-m-Variante über zehn Kreisel (3,5 m 12 und 4 m 14 Kreisel). Mit Hilfe von Schnellwechselzinken kann sie auf Griff oder Schlepp ausgestattet werden.

Mit der Avatar SD präsentiert Horsch eine neue Direktsaat-Maschine. Kernstück ist das Einscheibenschar SingelDiscoptimal, welches mit einem Schar-druck von 200 kg in den Boden eingeführt werden kann. Eine Druckrolle verschließt die Saatrille und bettet das Saatgut ein. Die Maschine ist in Arbeitsbreiten von 4, 6 und 12 m erhältlich. Der Flachgrubber Cruiser XL kann jetzt optional mit Ferderzinken ausgestattet werden. Diese arbeiten bis zu einer Tiefe von 15 cm. Sie sind geeig-net für die flache Stoppelbearbeitung mit einer optimalen Strohverteilung, Saatbettbereitung und mechanischen Unkrautbekämpfung. Das Gerät wird in Arbeitsbreiten von 5 und 6 m angeboten. Die Rahmenhöhe beträgt 60, der Strichabstand 14,5 cm.

„MiniDrill“ zur Aussaat von Zwischenfrüchten

Die Kurzscheibenegge Joker RT wird um die Option einer Messerwalze vor den Scheiben erweitert. Dies ermöglicht eine sehr flache Bearbeitung, was gerade nach Raps zu einem hohen Auflauf der Ausfallsamen führt, die im Anschluss mechanisch bekämpft werden können. Mit der MiniDrill präsentiert Horsch eine Lösung zur Aussaat von Zwischenfrüchten und geht so auf die Rahmenbedingungen des Greening ein. Der Tank der Maschine fasst 400 l. Das Saatgut wird in das Verteilersystem injiziert. Die Minidrill ist für alle Terrano FX 3 bis 5m Arbeitsbreite und Joker CT (3 bis 6 m Arbeitsbreite) erhältlich. Bodenbearbeitung und Aussaat sind in einem Arbeitsgang möglich. Saatgutmischungen mit unterschiedlichen Korngrößen können problemlos gesät werden.

Zur tiefen Lockerung von schweren Böden zeigte Horsch das neu entwickelte Ultra LD Schar. Mit diesem Schar können schwere Böden so gelockert werden, dass kein grober Boden an die Erdoberfläche transportiert wird. Die Schare werden für alle Grubber und die Focus Sämaschinen verfügbar sein.

Präzision, Schlagkraft und Einsatzflexibilität

Die Firma Amazone präsentiert an ihrem Stand insgesamt 30 neue Maschinen und Verfahren. Sie verfolgt das Ziel ihr weltweit ausgelegtes 3C Ackerbaukonzept zu perfektionieren. Bei den Neuheiten zeigt sich dies in zwei großen Trends. 1. Ausbau der Präzisionslandwirtschaft und 2. Zunahme von Arbeitsbreiten und Einsatzflexibilität bei den Maschinen. Mit der neuen pneumatischen ISOBUS-Sämaschine AD-P Super löst Amazone die Vorgängerserie ab. Die Maschine ist serienmäßig mit einem elektronischen Dosierantrieb ausgestattet. Der Fahrer kann per Knopfdruck auf dem Amadrill+ oder einem ISOBUS Terminal den Kalibriervorgang vornehmen und Saatmengen ein- oder verstellen. Die Fahrgeschwindigkeit lässt sich über verschiedene Signalquellen ermitteln: mit Hilfe eines Radarsensors, über den Traktor oder ein GPS Geschwindigkeitssignal – jeweils in Kombination mit einem Arbeitstellungssensors oder dem mechanischen Impulsrad.

Anbauvolldrehpflug Cayron 200 mit automatischer Steinsicherung

Zur Agritechnica 2013 präsentierte Amazone den Anbauvolldrehpflug Cayron 200 mit 5 oder 6 Scharen. Bei dem Pflug kann die Schnittbreite auf 40, 45 und 50 cm verstellt werden. 2015 wird der Pflug mit einer automatischen Steinsicherung vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein hydraulisches System, bei dem die Auslösekraft von der Traktorkabine aus eingestellt werden kann. Dadurch kann mit der für den Standort erforderlichen minimalsten Auslösekraft gearbeitet werden. Ein größerer Zylinderdurchmesser am ersten Pflugkörper sorgt automatisch für eine um 18 Prozent erhöhte Auslösekraft als bei den übrigen Pflugkörpern, da bei diesem Pflugkörper die Belastung durch Einzugsverhalten am Vorgewende oder durch die Furchenwandverdichtung durch das in der Furche laufende Schlepperrad oft höher ist. Mit dem XTender stellt Amazone ein flexibel einsetzbares Tanksystem vor. Der Heckbehälter bietet die Möglichkeit bei der Bodenbearbeitung gleichzeitig Dünger und/oder Saatgut auszubringen. Gerade zur Zwischenfruchtaussaat aber auch zur Grunddüngung in pfluglos wirtschaftenden Betrieben kann das Gerät eingesetzt werden. Bei einer Kombination mit dem Cenius TX kann der Grubber mit einem speziellen Düngereinlegezinken ausgerüstet werden.

Väderstadt bietet zwei neue Modelle für Opus-Grubber

Im Frühjahr 2015 brachte Väderstadt den Grubber Opus 600 und 700 auf den Markt. Das Angebot wird um zwei weitere Modelle, den Opus 400 und 500, erweitert. Der aufgesattelte Grubber lässt sich im Feld einfach manövrieren. Die Grubber können mit unterschiedlichen Scharspitzen und Leitblechen ausgestattet werden. Der Strichabstand beträgt 27 cm, bei einem Durchgang von 80 cm. Bei den Packerwalzen gibt es verschiedene austauschbare Varianten. Mit dem Soilrunner, einer überlappenden U-Profilwalze können verschiedene Grade der Rückverfestigung erreicht werden. Der Soilrunner, eine Stahlwalze, ist mit Abstreifern ausgestattet. Sie wird für mittelschwere bis schwere Böden empfohlen.

Für den neuen Lemken-Karat ist eine hydraulische Traktionsverstärkung erhältlich.

Der Condor von Rabe ist für Betriebe entwickelt worden, die on-land pflügen, aber nicht auf die Vorteile eines Anbaupflugs verzichten wollen.
Foto: Scheid

Kernstück der Direktsaat-Maschine Avatar SD von Horsch ist das Einscheibenschar SingelDiscoptimal

Arbeiten mit der Transportbreite

Die Firma Rabe stellte an ihrem Stand die neue Generation des angebauten Grubber CL vor. Der dreibalkige Grubber kann mit verschieden Scharen und Nachläufern ausgestattet werden. Rabe bietet den Grubber in fünf verschiedenen Konfigurationen an. Alle klappbaren Rahmen sind 3-teilig aufgebaut und verfügen über einen 180 Grad Klappung mit 3 m Transportbreite. Die besondere Klappung erlaubt ein Arbeiten mit 3 m im eingeglappten Zustand etwa für schmale Vorgewende oder besonders schwere Bedingungen.

Mit dem Condor stellt Rabe einen 3-Punkt angebauten on-land Pflug für die kommende Frühjahrssaison vor. Der Pflug verbindet die Rahmentechnologie von Gregoire Besson mit den Vorteilen der Rabe Voll- und Streifenkörper. Der Pflug ist für Betriebe entwickelt worden, die on-land pflügen, aber nicht auf die Vorteile eines Anbaupflugs verzichten wollen. Der Condor ist mit 4 bis 7 Scharen erhältlich. Er verfügt über einer hydraulische Erstkörperschnittbreitenverstellung und einer mechanischen Arbeitsbreitenverstellung zwischen 35 und 50 cm. Mit der Einführung des Tigris steigt Rabe in die Strip-Tilltechnik ein. Das Gerät wird es in drei verschiedenen Versionen mit vier, sechs und acht Reihen und einem Reihenabstand von 75 cm geben.

Scheibensämaschine Vito in der 4-m-Version

Pfluglos-Spezialist Köckerling stellte zur Messe 2015 seine Scheibensämaschine Vito in der 4-m-Version vor. Die Maschine kann zum Transport auf 3 m geklappt werden. Zur Bodenbe-arbeitung stehen 30 Scheiben zur Verfügung. Die Aussaat erfolgt mittels 30 Doppelscheibenscharen. Der Strichabstand beträgt 13,3 cm. Das Schar kann mit maximal 150 kg in den Boden gedrückt werden.

Schneeflocke mit 650 kg/m²

Ohne Material- und Gewichtsveränderung hat Dal-Bo der Walzenspezialist mit Snowflake einen Ring entwickelt, der die 6-fache Stärke anderer konventioneller Cambridge Ringe aufweist. Der Name des Rings ist auf das Desing der Speichen zurückzuführen, das dem Kristall einer Schneeflocke ähnelt. Die neu entwickelten Cross-Combi Ringe eignen sich durch das hohe Gewicht (ca. 650 kg/m²) für die Saatbettvorbereitung, zum Einsatz auf Grünland und durch die vielen Einstiche zur Bekämpfung des Maiszünslers.

Flache Bearbeitung auch in kupiertem Gelände

Der Kerner Flachgrubber Stratos kann unter anderem zur Unkrautbekämpfung sowohl im pfluglosem als auch im konventionellen Anbau genutzt werden. Er schließt die Lücke zwischen der tiefen Lockerung mit dem Pflug und der Saatbettbereitung. Er kann aber auch zur Saatbettbereitung von Sommerungen oder Zwischenfrüchten eingesetzt werden. Durch die intelligente Deichsel ist eine flache Bearbeitung auch in kupiertem Gelände möglich. Als Vorwerkzeuge könne Crossboard oder Messerwalzen eingesetzt werden.

Crossboards eigen sich für die Saatbettbereitung nach dem Pflug und sind da sinnvoll, wo Pflanzenrückstände sehr klein zerschnitten und eingearbeitet werden müssen. Durch eine inverse Balkenaufteilung wird eine intensive gleichmäßige Durchmischung erreicht. Die Schare können mit einem Schnellwechselsystem getauscht werden. Nach den Scharen können Einebnungsschienen oder Sternverteiler angebracht werden. Das Gerät kann mit unterschied-lichen Walzen ausgestattet werden (Crackerwalze 600 oder 550 mm Durchmesser, Tandemwalze).

Drillmaschine für große Flächenleistungen

Die EPSPRO Drillmaschine erstmalig auf der SIMA 2015 vorgestellt wurde von Kuhn für große Flächenleistungen entwickelt. Bei 6 m Arbeitsbreite können Geschwindigkeiten von 13 km/h mit 200 PS realisiert werden. Der Boden wird mittels zwei Scheibenreihen gelockert. Ein speziell für Kuhn entwickelter Reifenpacker übernimmt die Rückverfestigung des Saatbetts in welches dann die Säschiene Crossflex das Saatgut ablegt.

Multitalent in Sachen Sätechnik aus Frankreich

Ein Multitalent in Sachen Sätechnik fand der Besucher am Stand der französischen Firma Sky. Die Easydrill ist mit drei elektrischen Dosierern, ausgestattet mit denen Saatgut, Dünger, Schneckenkörner oder Mikrogranulate ausgebracht werden können. Jeder Dosierer wird mit der elektrischen Konsole aus der Kabine gesteuert. Die Ablagetiefen der beiden ersten Produkte können voneinander unabhängig gewählt werden. Das dritte Produkt wird je nach Bedarf in derselben Tiefe wie das erste oder zweite Produkt abgelegt.

Das Ablagesystem der Maschine funktioniert wie das einer Rübendrillmaschine. Die Ablagetiefe wird von Vorder- und Hinterrad kontrolliert. Das Saatbett wird mittels Abstreifer vor der Saatgutablage frei geräumt. Unter feuchten Bedingungen wird die Scheibe mittels Abstreiferzinken gereinigt und kann so genau ablegen .Der Schardruck kann von 0 bis 250 kg eingestellt werden. Mit der Maschine kann ein problemloser Übergang von Mulchsaat auf Direktsaat vollzogen werden.

Technik zur mechanischen Unkrautbekämpfung

Am Stand der tschechischen Firma Bednar fand der interessierte Besucher unter anderem Technik zur mechanischen Unkrautbekämpfung. Die Firma verfolgt mit dem Striegel-PRO das Konzept einer Mehrnutzung des Geräts. Neben der Strohverteilung sollen teure Bodenbearbeitungsgänge eingespart werden. Eventuell kann nach dem Einsatz auf Glyphosat verzichtet werden. Der sechsreihige Striegel arbeitet mit zwei voneinander unabhängig hydraulisch gesteuerten Striegelarbeitssektionen. Die ersten vier Reihen brechen den Boden bis zu einer Tiefe von 4 cm auf, die zwei hinteren Reihen arbeiten flacher und ebnen den Boden ein. Die Maschine kann mit einer Reihe Coulterdisc zum Schneiden oder mit einer hydraulisch gesteuerten Planierleiste ausgestattet werden.

Der Row Master RN ist ein universeller Kultivator zur Brechung von Bodenkrusten und zur Unkrautbekämpfung in Reihenkulturen wie Zuckerrüben, Mais und Sonnenblumen. Die Maschine kann mit verschiedenen Arbeitswerkzeugen ausgestattet werden (Gänsfussschare, Meißelschare, Häufelschare). Jede Arbeitseinheit ist mit dem auf dem SilentBlock gelagertem Parallelogramm versehen. Dies gewährleistet den ununterbrochenen Druck auf das Stützrad. Die Maschine kann mit der Aufnahmeoptik CultiCam ergänzt werden. Sobald die ersten Blätter der Kultur sichtbar sind, kann CultiCam die Maschine lenken. Eine Bodenlockerung kann so schon bei sehr kleinen Pflanzenstadien vorgenommen werden etwa zum Keimblattstadium der Zuckerrüben.

Keine Revolution, sondern Evolution

Den Besucher erwarteten in Hannover nicht die großen Innovationen im Bereich der Bodenbearbeitung und Sätechnik. Die Firmen haben das Portfolio ihres Angebots erweitert, um den Kunden Angebote aus einer Hand für die Lösung vielfältiger Probleme anzubieten. Die Entwicklungen der letzten Jahre wurden in unterschiedlichen Geräten kombiniert und im Detail verbessert. Auch der mittelständige Betrieb aus Rheinland-Pfalz und Hessen fand bezahlbare Technik an den einzelnen Ständen. Vielfach wurden intelligente Lösungen auf der Grundlage digitaler Technik angeboten, um die Arbeitsprozesse einfacher, schneller und genauer zu gestalten. Einmal wieder fand der interessierte Besucher auf der Agritechnica 2015 viele Anregungen, seine Mechanisierung zu optimieren. Ob dies immer in einer Eigenmechanisierung realisiert werden muss, sollte im Vorfeld einer Kaufentscheidung überlegt werden. Leistungsfähige Lohnmaschinen oder Maschinengemeinschaften können eine wirtschaftliche Alternative sein, innovative, leistungsfähige Technik in die Betriebe zu holen und dadurch seine Pflanzenproduktion weiter zu entwickeln.

Ingo Scheid, DLR, Bad Kreuznach – LW 48/2015