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Neue Demonstrationsfläche schnellwachsender Baumarten

Die Ernte erfolgt in 15 bis 20 Jahren

Auf dem Versuchsgelände des Landwirtschaftszentrums Eichhof wurde Anfang April 2017 eine neue Demonstrationsfläche mit schnellwachsenden Bäumen angelegt. Auf der Fläche des ehemaligen Pappel-Mutterquartiers, das 2016 umgebrochen wurde, konnte auf rund 1 ha eine neue Kurzumtriebsplantage (KUP) mit einer geplanten Umtriebszeit von 15 bis 20 Jahren (Maxi-Rotation) etabliert werden.

 

Rapsdüngung allein im Frühjahr kommt weitgehend zu spät

Vor der Winterruhe unbedingt beste Voraussetzungen schaffen

Raps ist eine Intensivkultur, die vor allem rund um die Aussaat ein perfektes ackerbauliches Management erfordert. Denn zwei Drittel des späteren Rapsertrages werden bereits durch die Vorwinter-Entwicklung des Bestandes bestimmt. Gehen die Rapspflanzen zu schwach entwickelt in die Vegetationsruhe, lässt sich dieses Defizit im Frühjahr nicht mehr aufholen. Damit wird auf Ertrag verzichtet.

Ackerbohnen in der Fruchtfolge und als Eiweißquelle beleuchtet

Vortragstagung mit Feldrundgang in Girod-Kleinholbach

Das Thema Ersatz von Einfuhrsojabohnen durch heimische Ackerbohnen zog sich wie durch die Vorträge auf dem Betrieb Fröhlich in Kleinholbach bei Montabaur. Die Veranstaltung wurde vom Arbeitskreis konservierende Bodenbearbeitung Rheinland-Pfalz, betreut durch das DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, und der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GkB) durchgeführt.

Einfache Lösungen gibt es nicht mehr

Vorbeugendes Unkrautmanagement

Herbizid-Resistenzen, Kritik aus der Gesellschaft, zunehmende Anwendungsbeschränkungen: Herbizide werden künftig nicht immer Lösungen für Unkrautprobleme bieten können. Ein vorbeugendes Unkrautmanagement und vielseitige Anbauverfahren sind daher gefragt.

Soja ist eine Erfolgskultur

Hohe Anforderungen an die Bohne für die menschliche Ernährung

Auf dem Betrieb von Werner Back ist die Sojabohne eine der Hauptkulturen auf dem Acker – neben Sonnenblumen und Körnermais. Weizen, Dinkel, Roggen oder auch einmal Hafer ergänzen die Fruchtfolge. Der Landwirt aus Philippsburg hat seinen Betrieb 2012 auf ökologische Wirtschaftsweise umgestellt.

Sommergetreide-Vermehrer sind sehr aktiv

Vermehrungsfläche Sommergetreide weniger stark gesunken

Trotz erheblicher Ausdehnung der Wintergetreidevermehrung um 13,6 Prozent auf vorläufig 110 244 ha in Deutschland zur Ernte 2019 (was einer Zunahme von 13 169 ha entspricht) wurde die Sommergetreidevermehrung für dieses Jahr nur vergleichsweise moderat um 7,5 Prozent entsprechend 1 505 ha zurückgenommen.

Nicht erfolgte Kalkung unbedingt nachholen

Stoppelkalkung im Herbst 2019

Wenn die Mähdrescher die Flächen verlassen haben und das Stroh gehäckselt oder abgefahren wurde, ist es Zeit für eine Stoppelkalkung und für eine Grunddüngung. Die Felder sind dann meist gut befahrbar und die Bodenbearbeitung steht bevor, dieser Zeitpunkt sollte für eine Düngung genutzt werden.

Braugersten-Ernte bestens – Weizen leidet unter Hitze

Werner Wald aus Riedstadt-Leeheim im Interview

LW: Herr Wald, bei der Braugerstenrundfahrt am 5. Juni haben Sie erklärt, dass die Entwicklung der Saaten in Ihrer Gemarkung bisher ganz positiv verlaufen sei und die Ernte stark von der Witterung der kommenden Wochen abhänge. Wie beurteilen Sie die Situation heute,...

In vielen Fällen braucht Raps im Herbst keine Düngung

Die Düngung von Winterraps im Herbs

Seit dem 26. Mai 2017 muss jeder Diskurs über die Düngung landwirtschaftlicher Kulturen auch das Thema der Düngeverordnung einbeziehen. Dies gilt vielleicht auch ganz besonders für den Anbau von Winterraps, der aufgrund seiner mitunter hohen Stickstoff-Bilanzüberschüsse stark hinterfragt wird. Dies gilt insbesondere für die Herbstdüngung von Winterraps, welche im folgenden Artikel näher besprochen werden soll.

Die neue Sorte ist immer die bessere

Züchtung fördert eine nachhaltige Weizenproduktion

Eine großangelegte Studie verschiedener Universitäten und Einrichtungen ist unter der Federführung der Professur für Pflanzenzüchtung (Prof. Dr. Rod Snowdon) der Justus-Liebig-Universität Gießen der Frage nachgegangen, wie die zur menschlichen Ernährung notwendigen Erntemengen und -qualitäten trotz eines sinkenden Einsatzes von chemischem Pflanzenschutz und Mineraldüngung gesichert werden können.

Die Hochwassergefahr steigt

Interview zu pfluglosem Ackerbau ohne Glyphosat

Seit vielen Jahren sinkt die Eingriffsintensität bei der Bodenbearbeitung. Grund hierfür sind die damit verbundenen Vorteile wie eine deutliche Verminderung der Bodenerosion, eine Verbesserung der Bodenstruktur oder Energieeinsparungen. Der Nachteil eines verstärkten Unkraut- und Ungrasaufkommens konnte bisher durch den Einsatz glyphosathaltiger Totalherbizide gut ausgeglichen werden.

Wirtschaftsdünger effizient nutzen

Gülle-Strip-Till in der Praxis

Am Hof Scharmann im nordrhein-westfälischen Beelen, Kreis Warendorf, wurde vor vier Jahren erstmals das System Gülle-Strip-Till eingesetzt. Der Betrieb, der auch Lohnarbeiten durchführt, hat dabei zur Maisaussat 2015 auf verschiedensten Flächen mineralischen Unterfußdünger durch Gülle ersetzt. Geschäftsführer Uwe Scharmann berichtet von den Erfahrungen, die man auf eigenen und verschiedenen Flächen der Kundschaft seitdem gewonnen hat.

EULLa-Antragsverfahren 2019 – für jeden etwas dabei

Die Antragsfrist bis zum 19. Juli ist eine Ausschlussfrist

Das diesjährige EULLa-Antragsverfahren wird geöffnet sein vom 17. Juni bis zum 19. Juli 2019. Welche Programmteile für Acker- und Dauergrünlandflächen angeboten werden und was mit der Teilnahme daran verbunden ist, erklärt Christian Cypzirsch vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück.