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Wissen um den Tabakanbau geht langsam verloren

Tabak ist eine faszinierende Kulturpflanze

Sie mag es nicht kalt, aber auch nicht zu heiß und schon gar nicht zu trocken. Die Tabakpflanze gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, wie Tomaten. Die meisten Arten der Familie Nicotiana kommen ursprünglich aus Südamerika, manche aus Australien oder Nordamerika.

Neue Demonstrationsfläche schnellwachsender Baumarten

Die Ernte erfolgt in 15 bis 20 Jahren

Auf dem Versuchsgelände des Landwirtschaftszentrums Eichhof wurde Anfang April 2017 eine neue Demonstrationsfläche mit schnellwachsenden Bäumen angelegt. Auf der Fläche des ehemaligen Pappel-Mutterquartiers, das 2016 umgebrochen wurde, konnte auf rund 1 ha eine neue Kurzumtriebsplantage (KUP) mit einer geplanten Umtriebszeit von 15 bis 20 Jahren (Maxi-Rotation) etabliert werden.

 

Versuch zur Langfristwirkung der Klärschlammanwendung

38 Jahre Nährstoff- und Schwermetall-Gehalte untersucht

In Deutschland fallen derzeit jährlich etwa 1,7 Mio. Tonnen Klärschlamm (Trockenmasse) aus kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen an. Davon wurden im Jahr 2017 etwa 18 Prozent in der Landwirtschaft und weitere 10 Prozent im Landschaftsbau stofflich verwertet. Der Anteil des stofflich verwerteten Klärschlamms ist rückläufig. So wurden im Jahr 2010 noch etwa 30 Prozent des Klärschlamms in der Landwirtschaft und 14 Prozent im Landschaftsbau verwertet.

Selbstversorgungsgrad bei Futterprotein ist gering

Schließung der Eiweißlücke würde 1,8 Mio. ha benötigen

Um die derzeitigen Importe Deutschlands von etwa 2,33 Mio t Eiweiß für Futterzwecke vollständig zu ersetzen, wäre ein zusätzlicher Anbau von Eiweißpflanzen auf einer Fläche von mindestens 1,8 Mio. ha erforderlich. Darauf verweist die Bundesregierung in ihren Antworten auf zwei Kleine Anfragen, in denen sich die Bundestagsfraktionen von FDP und AfD nach Maßnahmen gegen die Eiweißlücke erkundigen.

Die Annahme von Bio-Ware stellt hohe Anforderungen

RWZ nimmt in Friedberg Bio-Getreide und -Leguminosen an

Die RWZ hat den Standort Friedberg 2019 für die Annahme von Bio-Ernteerzeugnissen ausgebaut. Nach der ersten Saison hat das LW den Geschäftsführer der RWZ-Vertriebsgruppe Süd, Dr. Ulrich Dahm, nach den ersten Erfahrungen befragt.

Dürrefolgen und niedrige Erträge

Landwirte dehnen Rapsanbaufläche kaum aus

Aufgrund schlechter Erfahrungen mit der Dürre und niedrigen Erträgen haben die Rapsanbauer in Deutschland in diesem Jahr bei der Aussaat Vorsicht walten lassen. Wie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) am 12. November mitteilte, lag die Aussaatfläche für die Ernte 2020 bei 880 500 ha und damit nur um 3 Prozent über der recht kleinen Erntefläche 2019.

Mehr Vielfalt im Feld sinnvoll integrieren

Fruchtfolgegestaltung unter Beachtung der Greening-Auflagen

Nur wenige Ackerbauern blicken derzeit optimistisch in die Zukunft. Erfahrungen mit zunehmender Trockenheit, stagnierenden oder tendenziell sogar sinkenden Erträgen bei wichtigen Kulturen oder absehbar unbefriedigende Preise bei anderen Früchten sind die Gründe für die Skepsis. Hohe Pachtpreise und Einschränkungen bei Pflanzenschutz und Düngung tun ein Übriges. Viele Betriebsleiter sind deshalb auf der Suche nach Wegen zur Verbesserung ihrer Situation.

Reinigung und Einwinterung von Feldspritzgeräten

Komplexe Geräte stellen hohe Anforderungen

Feldspritzen sind mittlerweile hoch sensible und teure Hochleistungsmaschinen, deren regelmäßige Pflege und die sachgerechte Einwinterung sorgfältig durchgeführt werden muss. Bei guter Pflege können die Maschinen viele Jahre erhalten bleiben und reduzieren dadurch die Kosten des Pflanzenschutzes erheblich. Der Schaden, der jährlich durch mangelhaft gereinigte Feldspritzgeräte an landwirtschaftlichen Kulturen entsteht, ist enorm.

Übergangsfrist endet am 31. Dezember 2020

Kontrollpflicht für stationäre und mobile Beizgeräte

Das Pflanzenschutzgesetz sieht eine Prüfung aller Beizgeräte bis zum 31. Dezember 2020 vor. Dann dürfen Beizgeräte mit einer Chargengröße ab 5 kg nur noch zum Einsatz kommen, wenn sie durch einen amtlich anerkannten Kontrollbetrieb mit einer Prüfplakette versehen wurden. Die Kontrolle folgt dabei den gleichen Grundsätzen wie bei Feldspritzen und Sprühgeräten.

Trockenheit limitierte die Honigmenge

Rückblick auf die Bienensaison 2019

Der letzte Winterweizen ist im Boden und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Alle, die eng mit der Natur zusammen arbeiten, ja auf sie angewiesen sind, können schon Rückschau halten. Landwirte, Gärtner, Winzer, Forstwirte und auch die Imker werden ganz unterschiedliche Schlussfolgerungen ziehen.

Die Vermarktung ist angesprungen

Ackerbohnen-Erzeuger werden gesucht

Lohnt sich der Anbau von Ackerbohnen? Wie lässt sich die Ware vermarkten? Hat die Bohne auch Potenzial für den Lebensmittelbereich? Diese und viele weitere Fragen wurden auf der Tagung „Erfolgsstory Ackerbohne: Wie Anbau und Vermarktung gelingen“ beantwortet, die Ende Oktober 2019 im niedersächsischen Cadenberge stattfand.

Rheinland-Pfalz hat eine Landesdüngeverordnung

In „gefährdeten“ Gebieten Einschränkungen bei der Düngung

Zur Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie und der Düngeverordnung von 2017 war die Landesregierung im Zugzwang und musste die Landesdüngeverordnung zur Regelung der Düngung in mit Nitrat oder Phosphat belasteten Gebieten erlassen.

Zu weit entwickelte Pflanzen sind frostanfälliger

Winterraps: Die Bestände gestärkt in den Winter schicken

Um den Raps sicher durch den Winter zu bekommen spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Neben sortentypischen Unterschieden in der Winterhärte ist die Witterung im Herbst entscheidend. Die Tageslänge und der Temperaturwechsel beeinflussen den osmotischen Druck in den Zellen der Pflanze und steuern dadurch indirekt die Winterhärte der Bestände.

Die Maiszünslerbekämpfung hat noch Potenzial

Arbeitsqualität und Kosten bei der Maisstoppelbearbeitung

Die fortlaufende Ausdehnung des vom Maiszünsler befallenen Gebietes legt den Schluss nahe, dass die vorhandene Technik zur Maiszünslerbekämpfung noch nicht ausreichend wirksam ist und auch nicht flächendeckend eingesetzt wird. Die Mängel der bisherigen Systeme sind an erster Stelle die schlechte Erfassung überfahrener Stängel sowie die hohen Kosten einer ausreichend intensiven Zerkleinerung. Über die aktuellen Möglichkeiten berichtet Dr. Norbert Uppenkamp von der Landwirtschaftskammer NRW.