Grünlandbewirtschaftung und Regiosaatgut in der Südeifel
Betriebsvorstellung des Bauernhofs Eifelwiesen
Der Biohof Eifelwiesen der Familie Müller verbindet Nutztierhaltung, extensive Grünlandbewirtschaftung durch Beweidung, Streuobstbau und regenerative Energien. Mit der Produktion und Vermarktung von Regiosaatgut aus eigener Ernte hat sich der Betrieb ein neues Standbein aufgebaut. Das Familienunternehmen ist somit ein Beispiel für Biodiversität, regionale Wertschöpfung und Naturschutz in der Südeifel.
Foto: Andreas Weidner
Die Familie vermarktet ihr Bio-Rindfleisch von Tieren der Fleischrassen Aubrac, Weißblaue und Glanrind weitestgehend in Eigenvermarktung alternativ an regionale Bio-Fleischbetriebe. Die extensive Bewirtschaftung der Betriebsflächen trägt zum Erhalt und zur Weiterentwicklung artenreicher Grünlandwiesen bei, die ausschließlich mit Stallmist gedüngt, ein- bis zweimal jährlich gemäht und nachgeweidet werden. Stehengelassene, alternierende Mahdinseln sowie ungemähte Ecken unter Obstbäumen und Randstreifen schaffen Rückzugsraum für Wildtiere und Insekten und fördern die Biodiversität.
DLR RLP – LW 32/2026
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