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Linksrutsch droht

Hessen ist der Flächenstaat mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und mit einer der niedrigsten Arbeitslosenzahlen. Es leistet den höchsten Beitrag in den Länderfinanzausgleich (rund 2,9 Mrd. Euro im Jahr 2007) und unterstützt damit die anderen Länder. Dass Hessen so erfolgreich ist, liegt an den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbe­din­gungen. Diese haben auch dazu beigetragen, dass die hessischen landwirtschaftlichen Betriebe in puncto Einkommen von einem der letzten Plätze im Bundesvergleich mittlerweile auf Platz fünf aufgestiegen sind. Unterstützt wurde dies mit einer Betonung der Investitionsförderung und der Freiheit, sich unternehmerisch zu entfalten. Es ist die Abkehr von der rot-grünen Politik, die von 1991 bis 1999 in Hessen herrschte und die für Extensivierung und Reglementierung stand, gerade bei der Veredlung. Vielen Bauern sind diese Zeiten noch in unguter Erinnerung.
Aber die Zeiten könnten sich wiederholen oder noch schlechter werden. In ein paar Wochen werden die Partei Die Linken, also die mehrfach umgetaufte SED, ihren Parteitag und die SPD ihre Mitgliederversammlungen abgehalten haben. Beide Parteien könnten dann zusammen mit den Grünen Frau Ypsilanti, die ohne Rücksicht auf Verluste an die Macht strebt, zur Ministerpräsidentin wählen.
Sie nimmt dabei in Kauf, sich in die Abhängigkeit von Leuten zu begeben, die beschönigende Worte für den Schießbefehl an der ehemaligen Deutsch-Deutschen-Grenze wählen, die vermeintlich soziale Wohltaten verteilen wollen ohne sich um die Finanzierbarkeit zu kümmern (es sei denn durch höhere Besteuerung der Leistungsträger),  und die als Kollektivierer die Verstaatlichung von Unternehmen fordern. Diese eigentumsfeindliche Politik steht in krassem Gegensatz zu dem, was Bauern vertreten.
 
Cornelius Mohr