Schweinemast mit Nebenprodukten?

Gezielter Einsatz in den Rationen kann Ressourcen schonen

Bis 2050 müssen rund zehn Milliarden Menschen ernährt werden. Mit wachsender Weltbevölkerung steigt die Nachfrage nach Lebensmitteln – insbesondere nach tierischen Produkten. Gleichzeitig geht landwirtschaftliche Nutzfläche durch Klimawandel, Nutzungskonkurrenz und Flächenversiegelung verloren. Die Erzeugung tierischer Lebensmittel muss daher effizienter und ressourcenschonender erfolgen. Ob in der Schweinefütterung diesbezüglich Nebenprodukte eine Rolle spielen können, haben Reinhard Puntigam, Fachhochschule Südwestfalen, sowie Katja Krebelder und Wolfgang Preißinger, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) untersucht.

Im Fokus steht dabei die Teller-oder-Trog-Diskussion: Getreide und Soja können sowohl der menschlichen Ernährung als auch als Futtermittel dienen. Während weltweit etwa ein Zehntel der Bevölkerung an Hunger leidet, wird ...

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