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Es geht auch ohne Apfeltrester

Unterschiedliche Fasermixe für Zuchtsauen getestet

Um die Vorgaben der Tierschutz-Nutztierverordnung einhalten zu können, werden in Rationen für Zuchtsauen rohfaserreiche Fasermixe eingesetzt. Hauptbestandteile sind Apfeltrester, Sojabohnenschalen, Trockenschnitzel, Grünmehl oder Mühlennachprodukte. Entsprechend ihrer Zusammensetzung unterscheiden sie sich im Preis, Differenzen von 7 Euro pro dt und mehr sind keine Seltenheit.

Kann Rapsschrot Sojaschrot ersetzen?

Ausgleich von Energiegehalt und Aminosäuren wichtig

Seit mehreren Jahren hat der Einsatz heimischer Proteinträger auch in der Fütterungspraxis bei Schweinen eine zunehmende Bedeutung erlangt. Dabei erwies sich 00-Rapsextraktionsschrot auch bei den tragenden und säugenden Sauen als wertvolle Rationskomponente. Johannes Hilgers, Schweinevermarktung Rheinland und Prof. Uwe Hühn, Wölfershausen, zeigen auf, ob Rapsschrot Sojaschrot wirklich ersetzen kann und worauf zu achten ist.

Welche Abdeckung für das Ferkelnest?

Offen, geschlossen, transparent oder nicht durchsichtig?

Auf der Eurotier vergangenes Jahr in Hannover waren neben den Bewegungsbuchten die Ferkelnestabdeckungen ein Höhepunkt. Schon viele Jahre wird aus der Beratung immer wieder darauf hingewiesen, dass Sauen und Ferkel grundsätzlich unterschiedliche Klimaanforderungen haben.

170 Sauen in Biohaltung

Betrieb Brenner in Ellwangen im Rahmen einer Tagung besucht

Im Rahmen der Bioland-Tagung, die kürzlich im baden-württembergischen Braunsbach stattfand (siehe LW 8, Seite 15) wurde auch ein Bio-Schweinehalter besucht, der Betrieb von Alois Brenner und seiner Frau Ingrid. Christian Wucherpfennig von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen berichtet.

„Wir wollen nicht die 15 Ferkel“

Tagung zu Schweizer Ebergenetik bei der ZBH/GFS GmbH

Die drei K-Fragen – Kastenstand, Kupieren, Kastrieren – die derzeit die Sauenhalter in Deutschland umtreiben, sind in der Schweiz seit Jahren kein Thema mehr. Ringelschwänze, freies Abferkeln, Kastration mit Narkose sind etabliert und die Schweizer Sauenhalter leben damit. Auch die Schweinezucht in der Züchtungsorganisation Suisag hat sich darauf eingestellt und bietet seine Vorstufeneber jetzt verstärkt auf dem deutschen Markt an.

Auch der Bio-Schweine-Sektor steht vor Herausforderungen

Fütterung, Haltung und Vermarktung waren Themen einer Tagung

Welcher Veränderungen bedarf es im Bio-Schweinesektor angesichts des Koalitionsziels „20 Prozent Ökolandbau bis 2030“? Zur Beantwortung dieser Frage lud Bioland in Kooperation mit dem Thünen-Institut für Ökologischen Landbau alle Bio-Schweinhalter und Branchenakteure kürzlich zu einer Tagung ins baden-württembergische Braunsbach ein. Christian Wucherpfennig von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen berichtet über die Veranstaltung.

Deutsche Schweineschlachter beenden Hauspreispolitik

Streit um Schlachtschweinepreis in Deutschland vorerst vorbei

Die großen Schlachtbetriebe in Deutschland haben ihre Hauspreispolitik aufgegeben und akzeptieren nun wieder die Leitnotierung für Schlachtschweine der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG). Diese hatte am Mittwoch vergangener Woche an ihrer vorwöchigen Preisforderung von 1,40 Euro/kg Schlachtgewicht (SG) festgehalten, die zuvor von den führenden Schlachtunternehmen mit niedrigeren Hauspreisen unterlaufen worden war. Das hatte zu massiven Protesten der Erzeuger geführt, zumal das Schlachtschweineangebot seit Wochen rückläufig ist und auch spürbar unter dem Vorjahresniveau liegt.

Schweinebestand vor Infektionen schützen

Biosicherheit systematisch angehen

Biosicherheit ist ein wichtiges Thema für Schweinehalter. Biosicherheitsmaßnahmen sind dazu da, den Infektionsdruck durch Bakterien, Viren und Parasiten auf Schweinebetrieben so gering wie möglich zu halten. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Afrikanische Schweinepest quasi vor der Tür steht, sollte die Biosicherheit auf den Prüfstand kommen.

Schwanzbeißen führt zu hohen Verlusten

Universität Gießen stellt Untersuchungsergebnisse vor

Viele Langschwanz-Ferkel weisen Verletzungen mit Teil- oder sogar Totalverlusten des Schwanzes auf. Darüber hinaus ist die Quote behandelter und verendeter Tiere höher. Dr. Ina Jans-Wenstrup und Prof. Steffen Hoy, Universität Gießen, haben Untersuchungen zu dem Thema angestellt und berichten im Folgenden.

Mehr Bewegung für Sauen in der Abferkelbucht

Ergebnisse des Projektes Innopig im Versuchszentrum Futterkamp

Das Standardverfahren in der Haltung von säugenden Sauen ist die Aufstallung in einer Abferkelbucht, die mit einem Ferkelschutzkorb ausgestattet ist. Vielfach wird gefordert, den Sauen auch in der Abferkelbucht mehr Bewegung zuzugestehen. Dadurch sind neue Abferkelbuchten auf den Markt gekommen, die diese Forderungen erfüllen sollen.

Optimale Nutzungsdauer liegt bei sechs bis sieben Würfen

Jungsauenanteil in der Herde sollte nicht zu hoch sein

Sauenhalter müssen sich produktionstechnisch klug aufstellen und kostenoptimiert arbeiten. Ein interessanter, bisher weniger beachteter Baustein ist die Nutzungsdauer von Sauen. Dabei geht es um den Zeitraum zwischen der Erstbelegung einer Jungsau und ihrem Ausscheiden aus der Herde. Schaut man als Berater in die Sauenplaner der Betriebe wird sehr deutlich, dass es große betriebsindividuelle Unterschiede gibt.

Wichtige Stichtage für Schweinehalter

Meldungen in HIT- und Arzneimitteldatenbank nicht vergessen

Nach dem Jahreswechsel dürfen die Betriebe mit Schweinehaltung wichtige Stichtage nicht verpassen. Darauf hat die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) kürzlich aufmerksam gemacht.