Den eigenen Bestand vor ASP schützen

Biosicherheitsmaßnahmen sorgfältig umsetzen

Im Verlauf des Jahres 2019 wurden in Bulgarien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Serbien, der Slowakei und in der Ukraine ASP-Ausbrüche in den Hausschweinbeständen festgestellt und dokumentiert. In Asien sind neben China die Länder Vietnam, Kambodscha, Südkorea, Laos und die Philippinen betroffen. Es...

Heute den Schweinestall für morgen bauen

Ställe für Sauenhaltung und Mast möglichst flexibel planen

Die für den Wandel der Schweinehaltung notwendigen Anpassungen der Stallungen sind eine Herausforderung. Über die Möglichkeit einer höherwertigen Vermarktung können jedoch auch Chancen entstehen. Stallungen sollten daher so gebaut werden, dass die Anpassung an sich ändernde gesetzliche Mindeststandards und an die Anforderungen...

Broschüre gibt Ratschläge für die Kastration unter Narkose

Gesundheitsrisiken für die Tiere verringern

Bei der Kastration von Ferkeln unter Narkose gibt es Gesundheitsrisiken für die behandelten Tiere. Welche Gefahren dabei bestehen und wie diese verringert werden können, beantwortet die Broschüre „Narkose bei der Ferkelkastration: Risiken erkennen und minimieren“ des Instituts für Tierwissenschaften der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Jungsauen richtig eingliedern

Nur das Beste für die zukünftige Generation der Herde

Remontiert werden Jungsauen in vielen Fällen über den Zukauf von Zuchtläufern aus Vermehrungsbetrieben. In diesem Fall ist penibel auf eine Quarantäne der Tiere von mindestens drei Wochen zu achten. Hierbei sind die Zuchtläufer gesondert aufzustallen und separat zu versorgen, um einen Kontakt...

Afrikanische Schweinepest rückt aus Polen immer näher

Wildschweinkadaver 21 km vor deutscher Grenze gefunden

Vor Weihnachten hatte der kleinste Abstand noch bei 40 km gelegen. Die auf polnischer Seite eingerichteten Restriktionszonen reichen bis an die brandenburgischen Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree heran. Die Zahl der polnischen ASP-Fälle erhöhte sich damit auf insgesamt 74. Nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI)...

Für die Schweinemast war das WJ 2018/19 ein mäßiges Jahr

Durchwachsenes Gesamtergebnis – Auswertung aus dem Rheinland

So erfreulich sich die aktuelle Erlössituation bei den Mastschweinen darstellt – das vergangene Wirtschaftsjahr ließ finanziell eher zu wünschen übrig. Einzig die biologischen Leistungen führten zu einem mäßigen Ergebnis. Annika Kiefer, Rainer Müller und Dr. Frank Greshake, Rheinischer Erzeugerring für Mastschweine e.V. (REMS), berichten.

Dem Darm auf die Sprünge helfen

Lebendhefen verbessern in der Schweinemast die Tageszunahmen

Die Fütterung von Schweinen legt einen wichtigen Grundstock für die Gesundheit der Tiere. Auch durch das gesetzliche Ziel, den Antibiotikaverbrauch in der Tiermast zu reduzieren, sind nach Einführung der Aufzeichnungspflicht 2014 viele Anstrengungen unternommen worden, mit verbessertem Management die Gesundheit der Tiere zu erhöhen. Auch in punkto Fütterung wurden viel getan.

Schweinepest in China beflügelt deutschen Markt

Aktuelle Themen beim Hessischen Schweinetag in Alsfeld

Praxisnahe Themen wurden wieder auf dem diesjährigen Hessischen Schweinetag behandelt, der am Mittwoch vergangener Woche in Alsfeld stattfand. Dr. Ernst-August Hildebrandt berichtet über die Veranstaltung.

Schlachtschweinepreise auf dem Höhepunkt

Weihnachtsgeschäft und Asienexport feuern Nachfrage an

Die außergewöhnliche Situation am Schweinemarkt hat die Erzeugerpreise in vielen Ländern der Europäischen Union in der vergangenen Woche auf ein neues Jahreshoch klettern lassen; oft wurde das höchste Notierungsniveau für Schlachtschweine seit der Jahrtausendwende erreicht. Grund ist, dass die durch das Weihnachtsgeschäft und den Chinaexport angefeuerte Schweinefleischnachfrage auf ein meist zu geringes Lebendangebot trifft.

Bio-Schweine: Nachfrage 2019 leicht gebremst

Aktuelles zum Bio-Schwein von einer Tagung in den Niederlanden

Vergangene Woche fand die vom Aktionsbündnis Bioschweinehalter Deutschland und der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ausgerichtete Bio-Schweine-Tagung auf Einladung der Vereinigung Biologische Varkenshouders im niederländischen Almen statt. Von der Veranstaltung, an der über 80 Landwirte, Berater und Vermarkter aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Luxemburg und Frankreich teilnahmen, berichtet Christian Wucherpfennig von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Mehr Arbeit und weniger Tierschutz

Freie Abferkelbuchten verursachen zusätzlichen Arbeitsaufwand

Über die hohen Ferkelverluste in Freilaufbuchten wurde bereits in LW-Ausgabe 34 berichtet. Es gibt aber weitere Nachteile: Die Ferkel erkranken häufiger und auch die Sauen sind öfter verletzt als in herkömmlichen Abferkelbuchten. Das nimmt auch Einfluss auf den Arbeitszeitbedarf. Prof. Steffen Hoy und Dr. Edina Hickl berichten darüber.

Forscher wollen Fleischprodukte ohne Ebergeruch produzieren

Enzymatischer Abbau von Ebergeruch-Substanzen

Mit einem innovativen Ansatz wollen Forscher den Ebergeruch bei der Herstellung von Wurstwaren vermeiden. Wie das federführende Max Rubner-Institut (MRI) am Dienstag vergangener Woche mitteilte, zielt das Anfang August begonnene Projekt „Enzymatischer Abbau von Ebergeruch-Substanzen während der Herstellung von Fleischprodukten“ darauf ab, eine Neutralisierung der Geruchskomponenten während der Brühwurstproduktion zu erreichen.