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Welches Zink in Rationen für Aufzuchtferkel einsetzen?

Versuch mit Standard- und potenziertem Zinkoxid durchgeführt

ink kommt natürlicherweise in Futterpflanzen für Schweine vor. Ohne mineralische Ergänzung würde der Zinkgehalt in üblichen Ferkelfuttermischungen etwa 30 bis 40 mg pro kg betragen. Die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie gibt eine Empfehlung von 80 bis 100 mg Zink pro kg Futtertrockenmasse für Ferkel an. Zink ist ein essenzielles Spurenelement und spielt eine Hauptrolle in vielen biologischen Prozessen, einschließlich der Genregulation.

Angepasste Fütterung reduziert Nährstoffausstoß

Rohproteinabsenkung ohne Leistungsverlust möglich

Die Verschärfung der Düngeverordnung wird dazu führen, dass Landwirte weniger N und P auf ihren Flächen ausbringen dürfen. Besonders Veredlungsbetriebe werden von den Regelungen betroffen sein und müssen mit effektiven Maßnahmen Betriebsabläufe optimieren. Ein Schlüssel liegt in der nährstoffangepassten Fütterung. Dr. Onno Burfeind, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, hat einen Fütterungsversuch dazu durchgeführt.

Mehr Tierwohl im Schweinestall wagen

Praktiker berichten über ihre Erfahrungen

Welche Maßnahmen sind geeignet, um mehr Tierwohl in bestehenden Schweineställen zu ermöglichen? Welche Stall- und Fütterungskonzepte sind gefragt, um ferkelführende Sauen in Gruppen oder Schweine mit Ringelschwanz zu halten? Beim dritten Fachgespräch der Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz in Bonn berichteten Praktiker und Berater über ihre Erfahrungen in den verschiedenen Netzwerken.

Wie geht es weiter mit der Schweinehaltung?

Beratertagung Forum Schwein in Bad Hersfeld

Aktuelle Themen rund um die Schweinehaltung wurden vergangene Woche auf der zweittägigen Beratertagung Forum Schwein in Bad Hersfeld besprochen. Zunehmende Auflagen und Erschwernisse bei der Schweinehaltung sorgten für Planungsunsicherheit und in der Folge auch für Betriebsaufgaben, sagte Veranstaltungsleiter Dr. Jörg Bauer vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

Langschwänze zu halten, ist eine Herausforderung

Erkenntnisse aus acht Jahren Versuche mit unkupierten Ferkeln

Vor acht Jahren wurden im Versuchsstall des Lehr-, Versuchs- und Fachzentrums in Schwarzenau der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft die ersten Ferkel mit ungekürztem Schwanz von den Muttersauen abgesetzt und in konventionelle Aufzuchtbuchten eingestallt. Das Projekt dauert bis heute an.

Regierung erwartet weltweit steigende Schweinefleischnachfrage

Verbrauch soll um 8 Prozent auf 128,8 Mio. t im Jahr 2028 steigen

Die Bundesregierung geht für die nächsten zehn Jahre von einer global wachsenden Schweinefleischnachfrage aus. Sie beruft sich dabei auf eine aktuelle Prognose der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Demnach soll der Schweinefleischverbrauch von 119,4 Mio. t im Mittel der Jahre 2016 bis 2018 um 8 Prozent auf 128,8 Mio. t im Jahr 2028 steigen.

Freie Abferkelung ist nicht praxisreif

Ferkelverluste zu hoch – Untersuchungen auf dem Eichhof

Im aktuellen Entwurf des Bundesministeriums für eine Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung ist vorgesehen, die fixierte Haltung der Sau (in einer Bewegungsbucht) auf 5 Tage zu verkürzen und der Sau eine uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche von mindestens 5 m² zur Verfügung zu stellen, damit die Sau sich ungehindert umdrehen kann.

Deutscher Schweinepreis macht Sprung nach oben

VEZG-Notierung legt um 7 Cent zu – Angebot ist knapp

Am deutschen Schlachtschweinemarkt scheint das Sommerloch überstanden zu sein. Das knappe Lebendangebot trifft auf einen wieder größeren Bedarf der Schlachtbetriebe, weil die Fleischnachfrage erste Impulse erhalten hat. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) nahm das zum Anlass und hob am Mittwoch vergangener Woche ihre Leitnotierung für Schlachtschweine recht kräftig an, und zwar um 7 Cent auf 1,85 Euro/kg Schlachtgewicht (SG).

Erfahrungen zum Umgang mit Aktionsplan Kupierverzicht

Risikoanalyse ist geeignet, um Fehler im Betrieb aufzudecken

Am 1. Juli 2019 ist der Nationale Aktionsplan Kupierverzicht in Kraft getreten. Um die geforderte Tierhaltererklärung ordnungsgemäß auszufüllen, muss vorab eine betriebsspezifische Risikoanalyse durchgeführt werden. Tierhaltern wird geraten, diese komplexe Analyse gemeinsam mit dem Hoftierarzt oder/und Berater durchzuführen. Die Analyse teilt sich in zwei Abschnitte: Im ersten Teil geht es um die Dokumentation von Ohr- und Schwanzverletzungen, im zweiten um die Beurteilung der Risikofaktoren im Betrieb.

Knappes Angebot lässt Schlachtschweinepreis steigen

Hitzewelle führt zu einem sinkenden Schlachtaufkommen

Die sehr heißen Temperaturen Ende Juli haben in Deutschland das Schlachtschweineangebot weiter sinken lassen und dem Erzeugerpreis erstmals seit sieben Wochen wieder Auftrieb gegeben. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) setzte am Mittwoch vergangener Woche ihre Leitnotierung um 4 Cent auf 1,78 Euro/kg Schlachtgewicht (SG) herauf.

Für jedes Ferkel eine Zitze

Wurfausgleich hilft, dass sich alle Ferkel gut entwickeln können

In den vergangenen Jahren konnten deutliche Entwicklungen in der Sauenhaltung beobachtet werden. Durch die höhere Fruchtbarkeit der Sauen kommt es zu einer höheren Anzahl an lebend geborenen Ferkeln pro Wurf. Eine Folge der größeren Würfe zeigt sich in verringerten Geburtsgewichten der einzelnen Ferkel. Ein wichtiges Leistungsmerkmal der Sauenhalter ist die Anzahl an abgesetzten Ferkeln je Sau und Jahr.

Ferkelführende Sauen in Gruppen halten?

Markt honoriert System bislang nicht – Forum auf Öko-Feldtagen

Die Gruppenhaltung ferkelführender Sauen findet in Deutschland bisher kaum statt. Im Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz (MuD) haben fünf Betriebe eine solche Haltung unter Praxisbedingungen umgesetzt. Martin Mohr aus Schwendi in der Nähe von Biberach berichtete auf den Öko-Feldtagen in Frankenhausen über seine Erfahrungen.