Talfahrt der EU-Schlachtschweinepreise gestoppt

VEZG-Preis bleibt mit 1,50 Euro unverändert

Am deutschen Schlachtschweinemarkt und in angrenzenden Staaten der EU ist der Verfall der Erzeugerpreise vorerst zum Stillstand gekommen. In Deutschland ließ die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) am Mittwoch vergangener Woche ihre Leitnotierung mit 1,50 Euro/kg Schlachtgewicht (SG) unverändert, nachdem diese in den vorherigen vier Wochen um insgesamt 20 Cent oder 12 Prozent eingebrochen war.

Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch

Was heißt das für Schweinehalter?

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wird von einem Virus ausgelöst, das seit Jahrhunderten in Süd- und Ostafrika bei Warzenschweinen endemisch ist. Seit 1987 tritt die Krankheit auch auf Sardinien auf. Im Jahr 2007 gelangte die ASP nach Georgien und breitete sich von dort rasend schnell aus.

Ammenferkel erreichen Mastreife zehn Tage später

Keine schlechteren Leistungen in der Ferkelaufzucht beobachtet

In einem Beitrag im LW 38 wurden verschiedene Verfahren der Saugferkelaufzucht beschrieben. Neben der Aufzucht durch die eigene Mutter wurden die zum Teil notwendigen Alternativen der Ammensau oder der mutterlosen Aufzucht vorgestellt. Der nachfolgende Artikel von Dr. Onno Burfeind, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, beleuchtet im Folgenden die weitere Entwicklung der Ferkel aus den drei Aufzuchtverfahren.

Phosphorgehalt im Schweinefutter senken

Fachtagung Forum Schwein fand in Bad Hersfeld statt

Um Entwicklungen in der Schweinehaltung, -fütterung, -gesundheit bis hin zur Vermarktung ging es vergangene Woche bei der Beraterfachtagung Forum Schwein des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen (LLH) in Bad Hersfeld. Agrarjournalist Dr. Ernst-August Hildebrandt war für das LW dabei und berichtet.

Gibt es die perfekte Bewegungsbucht?

Überlegungen zur Gestaltung von Bewegungsbuchten

Obwohl die politische beziehungsweise gesetzgeberische Diskussion zur Haltung im Deckzentrum noch nicht abgeschlossen ist, wurde durch die Agrarministerkonferenz im Frühjahr bereits die nächste Diskussion um veränderte Haltungssysteme angestoßen.

Afrikanische Schweinepest – Gefahr aus dem Wald

Vorgaben der Schweinehaltungshygiene-VO unbedingt einhalten

Die Nachweise und Ausbrüche von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Tschechien und Rumänien in den letzten Wochen sind besorgniserregend. Die Einschleppung der ASP ist potenziell ruinös für die Schweineproduktion. Um ein Einschleppen zu verhindern oder möglichst früh im Keim zu ersticken, hilft nur größte Wachsamkeit aller Beteiligten.

Lehre, Forschung und Praxis unter einen Hut bringen

Sauenhaltung am Oberen Hardthof der Universität Gießen

Um in den Innenbereich des Stalles zu gelangen, müssen Besucher und die im Betrieb tätigen Personen einigen Aufwand betreiben: duschen, Haare waschen mit anschließendem Wechsel auf betriebseigene Kleidung ist Pflicht. „So wird sichergestellt, dass keine Keime in den Sauenbestand gebracht werden“, sagt...

Anmeldefrist zur Initiative Tierwohl läuft

Kriterien teilweise geändert – Beratung in Anspruch nehmen

Am vergangenen Dienstag informierten die Arbeitskreise Ferkelerzeugung, Geschlossenes System und Mast in Kirchberg über die neuen Bedingungen zur Teilnahme an der Initiative Tierwohl (ITW) für den Zeitraum 2018 bis 2020. Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 26. September.

Mehr Aufwand, mehr Probleme – aber dafür Ringelschwänze

Sensibelste Zeit ist die zweite und dritte Haltungswoche

Seit drei Jahren beschäftigt sich Dr. Thomas Paulke, Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Brandenburg, mit der Entwicklung einer flexiblen Konzeptbucht für Absatzferkel. Ausgangspunkt für die Konzipierung waren die unbefriedigenden Ergebnisse, welche mit unkupierten Ferkeln in den üblichen Aufzuchtbuchten gemacht wurden.

Größere Würfe, längere Nutzungsdauer – geht das?

Wurfgröße hat sich innerhalb von 10 Jahren um 3,5 Ferkel erhöht

Gelegentlich hört man, dass Sauen mit großen Würfen nicht so alt werden und früher den Betrieb verlassen. Prof. Steffen Hoy, Universität Gießen, und Birgitt Hameister, VzF GmbH Uelzen, haben überprüft, ob das stimmt.

Ein Platz an der Milchbar für alle

Milchbeifütterung kann Unterversorgung der Ferkel verhindern

Die Fruchtbarkeit und damit die Anzahl an lebend geborenen Ferkeln hat sich in allen Genetiken so verbessert, dass die Fähigkeit der Sauen, alle Ferkel ausreichend mit Milch zu versorgen, an ihre Grenzen stößt.

Mehr Rohfaser ist kein Problem für Mastschweine

Rationen mit Strohpellets, Weizenkleie und Sonnenblumenschrot

Rohfaseranteile von 3,5 bis 4,5 Prozent im Futter für Mastschweine sollen Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere erhöhen. Mehr Rohfaser im Futter wird zudem mit reduziertem Antibiotikaeinsatz diskutiert. Experimentelle Untersuchungen mit unterschiedlich hoher Rohfaser- beziehungsweise Detergenzienfaserversorgung liegen für das Mastschwein kaum vor, um derartige Aussagen zu überprüfen