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Schweineschlachtungen weiterhin rückläufig

Es kamen jedoch mehr Rinder an den Haken

Der Rückgang der Schweineschlachtungen in Deutschland hat sich im April weiter fortgesetzt; bei den Rindern ist das Aufkommen dagegen im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kamen im Berichtsmonat einschließlich Hausschlachtungen 4,56 Mio. Schweine an den Haken; das waren fast 130 000 Stück oder 2,8 Prozent weniger als zwölf Monate zuvor.

Antibiotikaeinsatz bei Nutztieren der QS-Betriebe rückläufig

Zwischen 2014 und 2018 insgesamt Reduktion um 35,7 Prozent

Die Betriebe im System der QS Qualität und Sicherheit GmbH verwenden bei allen Tierarten immer weniger Antibiotika. Das belegt der zweite Statusbericht zum Antibiotikaeinsatz für die Jahre 2014 bis 2018, den das Bonner Unternehmen am Donnerstag vergangener Woche vorgelegt hat. Demnach verringerte sich in diesem Zeitraum die im QS-System erfasste Abgabe dieser Medikamente in der Nutztierhaltung um 253,2 t oder 35,7 Prozent.

Bewegungsbuchten: mehr Wert oder nur mehr Kosten?

Ferkelschutzkorb schützt Ferkel – Sauenliegeverhalten untersucht

Die Diskussion um die unerwünschten „käfigähnlichen“ Strukturen in der Nutztierhaltung soll bald zur Neuregelung der Kastenstandhaltung im Deckzentrum führen und wird vor dem Abferkelbereich nicht Halt machen. Auch im Abferkelbereich kann es im Hinblick auf den damit beabsichtigten Tier- und Arbeitsschutz aber nicht zielführend sein, auf Kastenstände völlig zu verzichten.

VEZG-Schlachtschweinenotierung auf 1,80 Euro gestiegen

Deutsche Notierung erklimmt Zweijahreshoch

Die Schlachtschweinepreise in Deutschland und in anderen Ländern der Europäischen Union befinden sich weiter im Aufwind. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) hob am Mittwoch vergangener Woche ihre Leitnotierung um 4 Cent auf 1,80 Euro/kg Schlachtgewicht (SG) an; eine Woche zuvor war bereits ein Plus von 3 Cent erfolgt. Mittlerweile hat die deutsche Schlachtschweinenotierung den höchsten Stand seit rund zwei Jahren erreicht.

„Gesunder Stall, gesunde Schweine“

Hoher Gesundheitsstatus auch mit vorhandenen Stallsystemen

Die Gesundheit ist das höchste Gut. Das gilt auch für die uns anvertrauten Nutztiere. In der Schweinehaltung bildet sie das Fundament für wirtschaftliche Leistungen und das heute viel diskutierte Tierwohl. Nicht zuletzt sind gesunde Bestände die Voraussetzung, um auf das Schwanz-Kupieren zu verzichten. Heute schon verfügbare und für den Stall der Zukunft wünschenswerte Haltungstechnik hat das Potenzial, nachhaltig zur Gesunderhaltung der Tiere beizutragen.

BRS: Lebensmitteleinzelhandel muss bei Ferkelkastration Farbe bekennen

Forderung nach Erstattung von Mehrkosten für Kastrationsferkel

Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hat die Fleischverarbeiter und den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) aufgefordert, sich bereits vor dem Ende der betäubungslosen Ferkelkastration Ende 2020 klar zu den Alternativen zu bekennen und diese auch im Vermarktungsweg auszuprobieren. Keinesfalls dürfe die Übergangsfrist tatenlos verstreichen, betonte der Verband am vergangenen Donnerstag in Bonn.

Nutztierhaltung an einem Wendepunkt?

Tierwohlleistungen: Landwirte müssen mitgenommen werden

Die Nutztierhaltung in Deutschland befindet sich auch mit Blick auf das Tierwohl derzeit an einem Wendepunkt: Gelingt es nicht, die Landwirte bei den gesellschaftlich von ihnen geforderten Tierwohlleistungen mitzunehmen und angemessen zu honorieren, drohen ein Strukturbruch und die Abwanderung der Fleischproduk­tion in andere Länder.

Homöopathie für die Ferkelaufzucht und Mast

Schulmedizinische Behandlung kann unterstützt werden

Die Zeit im Flatdeck ist für Ferkel eine der sensibelsten Phasen: Die Tiere haben zum Zeitpunkt des Absetzens für einige Krankheitserreger keinen ausreichenden Schutz mehr durch mütterliche Antikörper aus der Biestmilch, andererseits aber auch noch keine eigene belastbare Immunität aufgebaut. Hinzu kommen Stressfaktoren wie Futter- und Stallwechsel sowie Umgruppierungen, die zusätzlich zu einer Immundepression führen können.

Aktionsplan Kupierverzicht: Nicht einfach, aber machbar

Schweinefachtagung mit ersten Erfahrungen in Gudensberg

Zum 1. Juli dieses Jahres muss im Rahmen des Aktionsplans Kupierverzicht jeder schweinehaltende Betrieb eine Tierhalter-Erklärung ausfüllen und beim zuständigen Veterinäramt abgeben (wir berichteten darüber bereits in der LW-Ausgabe 12, S.18 bis 19). Einen Erlass zur genauen Umsetzung des Aktionsplans gibt es in Hessen und Rheinland-Pfalz aktuell nicht, nur Nordrhein-Westfalen hat bereits genaue Vorgaben, wie zu verfahren ist.

Ferkelverluste im Blick behalten

Ursachen für totgeborene Ferkel können vielfältig sein

Tot geborene Ferkel sind voll entwickelt, jedoch ohne Lebensäußerung. Ihr prozentualer Anteil wird auf die gesamt geborenen Ferkel (ohne Mumien) bezogen und als Totgeburtenrate bezeichnet. Sie bildet gemeinsam mit den am ersten Lebenstag verendeten beziehungsweise gemerzten Neugeborenen die perinatalen Verluste. Bei fehlender...

Es geht auch ohne Apfeltrester

Unterschiedliche Fasermixe für Zuchtsauen getestet

Um die Vorgaben der Tierschutz-Nutztierverordnung einhalten zu können, werden in Rationen für Zuchtsauen rohfaserreiche Fasermixe eingesetzt. Hauptbestandteile sind Apfeltrester, Sojabohnenschalen, Trockenschnitzel, Grünmehl oder Mühlennachprodukte. Entsprechend ihrer Zusammensetzung unterscheiden sie sich im Preis, Differenzen von 7 Euro pro dt und mehr sind keine Seltenheit.

Kann Rapsschrot Sojaschrot ersetzen?

Ausgleich von Energiegehalt und Aminosäuren wichtig

Seit mehreren Jahren hat der Einsatz heimischer Proteinträger auch in der Fütterungspraxis bei Schweinen eine zunehmende Bedeutung erlangt. Dabei erwies sich 00-Rapsextraktionsschrot auch bei den tragenden und säugenden Sauen als wertvolle Rationskomponente. Johannes Hilgers, Schweinevermarktung Rheinland und Prof. Uwe Hühn, Wölfershausen, zeigen auf, ob Rapsschrot Sojaschrot wirklich ersetzen kann und worauf zu achten ist.