Bei Trockenheit mit Fingerspitzengefühl agieren

Wachstumsregler und Fungizide im Winterraps

Die anhaltende Trockenheit führt derzeit zu einer sehr unterschiedlichen Entwicklung der Winterrapsbestände. Während auf leichteren Standorten teilweise bereits vier bis sechs Laubblätter erreicht sind, kommen andere Bestände kaum noch voran. Besonders auf schweren, tonreichen Böden ist stellenweise nahezu ein Wachstumsstillstand zu beobachten. Für den Einsatz von Wachstumsreglern bedeutet dies: Entscheidend sind neben dem Entwicklungsstadium vor allem die Wasserversorgung, das tatsächliche Wachstum und die weitere Witterung.

Das Erreichen des Vier- bis Sechsblattstadiums ist kein automatischer Behandlungstermin. Wo der Raps trockenheitsbedingt kaum wächst, besteht zunächst wenig Anlass, ihn zusätzlich einzukürzen. Warum können gerade schwere Böden Probleme bereiten, ...

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