Zeitplan für die GAP-Beschlüsse äußerst eng

Agrarpolitischer Tag des BWV bei der Agrarwintertagung

Der Zeitplan der Entscheidungen für eine pünktliche Umsetzung der neuen Förderperiode der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) ab 2023 – nach dem Ende der derzeitigen Übergangsperiode – wird sehr schwer einzuhalten sein. Schon eine Einigung im derzeit stattfindenden Trilog zwischen EU-Parlament und Agrarrat sowie der Kommission ist nicht einfach zu erreichen. Das gilt auch für die folgende Verabschiedung im Europarlament, in dem es große Meinungsverschiedenheiten gibt. In Deutschland müssen sich Bund und Länder zudem über die nationalen Strategiepläne einigen. Die Bundestagswahl wird diese Einigung nicht gerade befördern. Diese politische Gemengelage hat Christian Gaebel, zuständiger Referent beim Deutschen Bauernverband (DBV), vergangene Woche auf den digitalen Agrarwintertagen anlässlich der agrarpolitischen Veranstaltung des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd (BWV), sehr eindrücklich zahlreichen Teilnehmern am Computer dargestellt.

Als positiv hob Gaebel den verabschiedeten EU-Agrarhaushalt hervor. Für die Erste Säule stehen laut Gaebel nun für Deutschland jährlich 4,916 Mrd. Euro zur Verfügung, das sei eine Verringerung um 2 ...

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