Dem Mais ordentlich Druck machen

Spätere Futterqualität hängt maßgeblich von der Verdichtung ab

Der hohe Futterwert von Silomais soll vom Feld bis zum Trog mit geringen Verlusten erhalten bleiben. Angestrebt werden eine hohe Energiedichte, gute Verdaulichkeit, Schmackhaftigkeit und ausgezeichnete hygienische Qualität. Silomais ist leicht silierbar, kritisch sind jedoch die häufig in der Praxis auftretenden Nacherwärmungs- und Schimmelprozesse zu sehen. Neben den hohen Verlusten und dem Auftreten von Mykotoxinen ist mit einer verminderten Futteraufnahme zu rechnen. Dies kann zu Leistungseinbußen und gesundheitlichen Problemen im Stall führen. Die Folgen sind neben der verringerten Wirtschaftlichkeit ein höherer Arbeitsaufwand, direkt am Silo aber auch indirekt im Stall. Häufig ist eine ungenügende Verdichtung als Ursache für diese unerwünschten Prozesse auszumachen. Annette Jilg, LAZBW Aulendorf, zeigt auf, worauf bei der Verdichtung des Siliergutes zu achten ist.

Eine hohe Verdichtung verfolgt zwei Ziele: Erstens wird die eingeschlossene Restluft minimiert, so wird schneller eine sauerstofffreie Umgebung für die Milchsäurebakterien geschaffen. Zweitens zieht in der Entnahmephase weniger Luft in ...

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