Benzoesäure sollte in keinem Fütterungskonzept fehlen

Futterkosten reduzieren und Emissionen senken

Aufgrund der derzeit hohen Futterpreise für Schweine sollten Futtermittel besonders effizient eingesetzt werden. Mit einem nur gering besseren Futteraufwand können nennenswerte finanzielle Verbesserungen erzielt werden. Bei Kosten von 30 Euro für 100 kg Schweinemastfutter bringt die Verbesserung des Futteraufwandes von 100 g pro kg Zunahmen 3 Euro pro Mastschwein. Bei einem Absatz von 6 000 Mastschweinen im Jahr kommt hier schnell eine Kosteneinsparung von 18 000 Euro zusammen. Dies zeigt wie wichtig es ist, den Futteraufwand zu minimieren. Neben Parametern wie Futterhygiene, Phasenfütterung und Einhaltung der Gewichtsgrenzen der Mastschweine kann der gezielte Einsatz von Futterzusatzstoffen einen gewünschten Effekt zeigen. Ob die Benzoesäure hierfür geeignet ist, haben Dr. Manfred Weber und Sarah Henning, Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt, in einem Versuch ermittelt.

Im Fokus der Schweinefütterung steht seit Jahren der Einsatz organischer Säuren, weil sie positiv auf die Darmflora und die Verdauung wirken. Durch die verschärften Regelungen in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, nach der ...

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