Hohe Erträge entziehen viel an Mikronährstoffen
Mikronährstoffe im Getreide adäquat ersetzen
Sind nicht genügend Mikronährstoffe für die Pflanze verfügbar, können diese nicht das volle Potenzial ihres Energiehaushalts ausschöpfen. Eine ausgewogene Mikronährstoffversorgung sichert daher nicht nur Erträge, sondern verbessert wesentlich die Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit, Frost und Krankheiten.
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Mikronährstoffe gewinnen zunehmend an Bedeutung, da die immer steigenden Pflanzenerträge zu erhöhtem Mikronährstoffentzug führen. Gleichzeitig überwiegt die Gabe von einseitigem Dünger und Kalk, die oftmals arm an Mikronährstoffen sind. Und die zunehmende Forschung zu Mikronährstoffen in der Ernährung von Tier und Mensch führt dazu, dass deren Funktionen besser erforscht sind und deren Bedeutung zunehmend erkannt wird. Zu den Mikronährstoffen im Getreide gehören Bor, Molybdän, Mangan, Kupfer und Zink.
Julia Nick, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Diagnoselabor Bad Kreuznach – LW 16/2026
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