Zwei blattgesunde Neuzulassungen
Landessortenversuche Wintertriticale 2024 / 2025
Die Kulturart Triticale ist ursprünglich durch die Kreuzung zwischen Weizen als Mutter und Roggen als Vater entstanden (Triticum = Weizen, Secale = Roggen). Ziel dieser Kombination zweier Getreidearten war, die positiven Eigenschaften beider Elternformen (Ertragspotenzial, Proteingehalt und -qualität des Weizens und die Anspruchslosigkeit des Roggens) in einer Art zu vereinen. Die heutigen im Anbau befindlichen Triticale-Sorten sind sogenannte Rekombinationstriticale, die durch Kreuzung zweier Triticale-Stämme entstanden sind.

Foto: landpixel
Große Teile der Triticale-Ernte werden in Rheinland-Pfalz für die eigene Verfütterung im Veredlungsbetrieb genutzt oder an Futtermühlen für Kraftfuttermischungen verkauft. Der Futterwert ist etwa dem Futterwert von Weizen gleichzusetzen. Ganzpflanzensilage aus Triticale (Ernte in Milchreife) wird als Grundfutter für Wiederkäuer oder als Biogassubstrat eingesetzt.
Katja Lauer, DienstleistungsÂ- zentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinhessen-Nahe-Hunsrück – LW 35/2025