Die Wissenschaft könnte sich stärker zu Wort melden

In Tierhaltungsfragen wird sie in der Politik oft ignoriert
Die Wissenschaft könnte sich stärker zu Wort melden

© Mohr

Die Wissenschaft wird insbesondere bei Tierhaltungsfragen zu wenig gehört, zum Teil meldet sie sich auch nicht genug zu Wort. Dies stellte Steffen Hoy, Professor für Tierhaltung und Haltungsbiologie an der Universität Gießen, in seinem Vortrag bei der Eröffnung der Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen heraus.

Derzeit keine Besserung in Sicht

Gedrückte Stimmung bei Landwirtschaftlicher Woche
Derzeit keine Besserung in Sicht

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Die wirtschaftliche Lage der landwirtschaftlichen Betriebe ist äußerst angespannt, und eine Verbesserung auf den Märkten und der Agrarpreise ist derzeit nicht in Sicht. Zu den drängenden Problemen der Landwirtschaft kommen die fundamentalen Krisen aufgrund des Flüchtlingsstroms nach Deutschland und die Euro-Finanzmisere hinzu, die die …

Liquiditätshilfeprogramm nicht ganz ausgeschöpft

7 800 Tierhalter beantragen Beihilfen von 60 Mio. Euro
Liquiditätshilfeprogramm nicht ganz ausgeschöpft

© agrarfoto

Das Liquiditätshilfeprogramm des Bundes für die von der schwierigen wirtschaftlichen Lage betroffenen Milchvieh- und Schweinehalter in Deutschland ist nicht in vollem Umfang ausgeschöpft worden.

Priesmeier unterstreicht Handlungsdruck im Düngerecht

Eine Hoftorbilanz sei unverzichtbar
Priesmeier unterstreicht Handlungsdruck im Düngerecht

© spd

Den Handlungsdruck im nationalen Düngerecht hat der agrarpolitische Sprecher der PD-Bundestagsfraktion, Dr. Wilhelm Priesmeier, betont. Die Anpassung des Düngegesetzes und der Düngeverordnung sei „das zentrale Element“ zur Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie, der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sowie der Richtlinie über nationale Emissionshöchstmengen für bestimmte Luftschadstoffe (NEC-Richtlinie), erklärte Priesmeier …

Abschaffung direkter Agrarexporterstattungen

Einigung bei WTO-Konferenz – DBV: kein Vorankommen
Abschaffung direkter Agrarexporterstattungen

© Archiv LW

Nach schwierigen Verhandlungen ist bei der zehnten Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Nairobi eine Einigung erzielt worden. Die mehr als 160 WTO-Mitglieder verabschiedeten vor Weihnachten ein Maßnahmenpaket zur Stärkung des Exportwettbewerbs im Agrarbereich, mit dem Exporterstattungen abgeschafft und die Dauer von Ausfuhrkrediten zeitlich limitiert …

Grünes Licht für Neugestaltung der Hofabgabeklausel

Bundesrat stimmt Neuregelung zu
Grünes Licht für Neugestaltung der Hofabgabeklausel

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Die Regelungen zur Hofabgabe als Voraussetzung für den Bezug einer Altersrente werden mit Beginn des neuen Jahres erheblich gelockert. Der Bundesrat hat auf einer Sitzung am vergangenen Freitag in Berlin wie erwartet dem Artikelgesetz zugestimmt, in dem die Neufassung der Hofabgabeklausel enthalten ist.

Kabinett beschließt Novelle des Düngegesetzes

Voraussetzung für Neufassung der Düngeverordnung
Kabinett beschließt Novelle des Düngegesetzes

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Die Bundesregierung hat die Novelle des Düngegesetzes auf den Weg gebracht. Der am vergangenen Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Düngegesetzes und anderer Vorschriften soll die rechtlichen Voraussetzungen für die mit der Neufassung der Düngeverordnung geplanten Änderungen im Düngerecht schaffen. …

Mühlenwirtschaft warnt vor scharfer Düngeverordnung

Versorgung mit Qualitätsweizen nicht gefährden
Mühlenwirtschaft warnt vor scharfer Düngeverordnung

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Der Verband Deutscher Mühlen (VDM) sieht die Versorgung mit Qualitätsweizen durch eine neue Düngeverordnung in Frage gestellt. VDM-Vorstandsprecher Michael Gutting sprach sich vergangene Woche für flexible Regelungen aus.

Über Unternehmensbeteiligung zum Flächeneigentümer

Thünen-Studie: Investoren vor allem im Nordosten
Über Unternehmensbeteiligung zum Flächeneigentümer

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Rund ein Fünftel des Flächentransfers in Ostdeutschland läuft nach Schätzung des Thünen-Wissenschaftlers Andreas Tietz über den Erwerb von Anteilen landwirtschaftlicher Unternehmen in der Rechtsform einer juristischen Person.

Landwirtschaftliche Einkommen abgestürzt

Größte Einbußen bei den Milchviehbetrieben
Landwirtschaftliche Einkommen abgestürzt

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Wie aus dem in der vergangenen Woche veröffentlichten DBV-Situationsbericht hervorgeht, sind die Unternehmensergebnisse der Haupterwerbsbetriebe im abgelaufenen Wirtschaftsjahr gegenüber dem vorangegangenen Jahr im Durchschnitt um 35 Prozent auf 43 300 Euro gesunken.

Gleichstromtrassen kommen unter die Erde

Genereller Vorrang – Umfang etwa 1 700 km
Gleichstromtrassen kommen unter die Erde

© imago images/Rainer Weisflog

Erweiterte Möglichkeiten für eine Erdkabelverkabelung von Höchstspannungsleitungen sieht das Gesetz zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus vor, das der Bundestag vergangene Woche mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen der Linksfraktion bei Enthaltung der Grünen beschlossen hat.

Koalition in der Tierschutzpolitik uneins

SPD dringt auf Novelle des Tierschutzgesetzes
Koalition in der 
Tierschutzpolitik uneins

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Innerhalb der Koalition zeichnet sich ein Konflikt um die künftige Tierschutzpolitik ab. Während Abgeordnete der CDU/CSU in der Bundestagsdebatte des Tierschutzberichts vergangene Woche einer erneuten Novellierung des Tierschutzgesetzes eine Absage erteilten, hält die SPD genau dies für unerlässlich.