Weidemilch-Erzeugung muss sich rechnen

Zusätzlicher Arbeitsaufwand macht großen Kostenanteil aus

Bei der Überlegung, Milchkühen Weidegang zu ermöglichen, stellt sich neben der betrieblichen Ausstattung und individuellen Präferenzen auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. Die Futterkosten machen grundsätzlich rund die Hälfte der Kosten der Milcherzeugung aus. Die Weidehaltung verspricht zunächst zusätzlichen Arbeitsaufwand, bietet aber gleichzeitig auch die Möglichkeit Futterkosten zu reduzieren. In den Jahren 2018 und 2019 weidete jeweils ein Teil der Milchviehherde des Lehr- und Versuchszentrums Futterkamp der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein auf den hofnahen Grünlandflächen. Der Versuchsaufbau, sowie der Einfluss der Weidehaltung auf Fütterung, Leistung und Tiergesundheit wurde in zwei Artikeln in den LW-Ausgaben 11 und 12 bereits beschrieben. Im Folgenden beschreibt Hannah Lehrke die Ergebnisse zur Wirtschaftlichkeit.

Im Rahmen der Versuche wurde der spätlaktierenden Versuchsgruppe Weidezugang in Form einer Kurzrasenweide geboten. Den Weidezugang auf die spätlaktierenden Tiere zu begrenzen, ist dabei eine übliche Vorgehensweise, die sich mit ...

Login

Als Abonnent haben Sie freien Zugriff auf alle Bereiche von lw-heute.de.
Um Zugang zum Mitgliederbereich zu erhalten, geben Sie bitte Ihre Abo-Nummer und ihre Postleitzahl ein.

Noch kein Abonnent?

Ihr Abo – Ihre Vorteile – Jetzt sichern!

Jetzt abonnieren!