Geflügelwirtschaft wird aufs Schnabelkürzen verzichten
Branche unterzeichnet freiwillige Vereinbarung
Die Geflügelwirtschaft in Deutschland wird künftig auf das Schnabelkürzen von Legehennen und Mastputen verzichten. Eine entsprechende Vereinbarung haben der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft, der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsches Ei und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt vergangene Woche in Berlin unterzeichnet.
Nutzung von Vorrangflächen für Futterzwecke erlaubt
Bundesrat und Bundesregierung stimmten zu
Der Bundesrat und die Bundesregierung haben auf die angespannte Situation beim Viehfutter infolge der langandauernden extremen Trockenheit in dieser Vegetationsperiode reagiert.
Mehr Erdkabel für Stromnetzausbau geplant
Koalition will Akzeptanz für die neuen Trassen
In der Bundesfachplanung sollten künftig bei neuen Gleichstromtrassen nicht weiterhin Freileitungen, sondern stattdessen Erdkabel Vorrang erhalten, erklärten die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD vergangene Woche in ihrer gemeinsamen politischen Vereinbarung „Eckpunkte für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende“.
Mehr Geld für die Gemeinschaftsaufgabe
Bundesmittel sollen 2016 auf 620 Mio. Euro steigen
Die Bundesregierung stockt die Mittel für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) deutlich auf. Im Entwurf des Agrarhaushalts 2016, den das Kabinett in der vergangenen Woche beschlossen hat, sind 620 Mio. Euro für die GAK vorgesehen; in diesem Jahr sind es 600 Mio. Euro.
Hinweise zum Antrag Agrarumweltprogramm EULLa
Bis Freitag, 17. Juli, können Landwirte in Rheinland-Pfalz Anträge zum Agrarumweltprogramm EULLa bei den Kreisverwaltungen abgeben. Das Antragsverfahren für die Agrarumweltmaßnahmen gilt für die Förderperiode von 2015 bis 2020. Es können Anträge für den Ackerbau, die Ökologische Wirtschaftsweise im Unternehmen und die Grünlandprogramme gestellt …
Diskussion nicht auf persönlicher Ebene führen
Podium diskutiert Anfeindungen in der Öffentlichkeit
Anfeindungen der Bauern in der Öffentlichkeit und im Dorf waren ein zentrales Thema bei der Podiumsdiskussion im Rahmen des Bauertages in Erfurt. Moderator Uwe Steffin zitierte einen Bericht über das Sorgentelefon in Niedersachsen, wonach Kinder allein deswegen gemobbt werden, weil sie vom Bauernhof kommen. …
Heidl neuer DBV-Vizepräsident
Nachfolger von Norbert Schindler
Walter Heidl ist neuer Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Mit 92,4 Prozent der Delegiertenstimmen wurde der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) auf dem Deutschen Bauerntag in Erfurt zum Nachfolger von Norbert Schindler gewählt.
Berufsstand befindet sich in der größten Auseinandersetzung
Rukwied: Debatte offensiv und selbstbewusst führen
Der Deutsche Bauernverband (DBV) will seine Öffentlichkeitsarbeit weiter verstärken und sich noch mehr der gesellschaftlichen Diskussion stellen. Gleichzeitig ist der Berufsstand bereit zu Veränderungen, die allerdings selbstbestimmt sein sollen.
Agrarressort entschärft Vorgaben zur Phosphatdüngung
Entgegenkommen auch bei Sperrfristen
Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat einen Teil der vorgebrachten Kritik an seinem bisherigen Entwurf für eine Novelle der Düngeverordnung berücksichtigt. In seiner neuesten Vorlage, die in der letzten Woche bekannt geworden ist, hat das Ressort insbesondere die Regelungen zur Phosphatdüngung entschärft.
Scherb als Präsidentin der Landfrauen bestätigt
Generationswechsel in der zweiten Reihe
Die Mitgliederversammlung des Deutschen Landfrauenverbandes (dlv) hat vergangene Woche in Hamburg mit großer Mehrheit die bisherige Verbandspräsidentin Brigitte Scherb für vier weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Die 61-jährige Niedersächsin steht seit 2007 an der Spitze des Landfrauenverbandes.
Agrarrat positioniert sich zur Reform der EU-Ökoverordnung
Schmidt: Wesentliche deutsche Punkte berücksichtigt
„Wir haben eine allgemeine Ausrichtung beschlossen, die ganz wesentliche Punkte aufnimmt, die Deutschland, der Bundestag, der Bundesrat und auch die Verbände als Eckpunkte gesetzt hatten“, erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt vergangene Woche nach der Einigung vor Journalisten.
Einigung im Streit um das Kupierverbot in Niedersachsen
Schweinehalter und Minister gehen aufeinander zu
Beim heftig umstrittenen Thema Kupierverbot von Schweineschwänzen sind die Akteure in Niedersachsen aufeinander zugegangen. Das Landwirtschaftsministerium in Hannover, die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) und das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland haben vergangene Woche zusammen „Gemeinsame Eckpunkte zur Tierwohlförderung“ vereinbart.
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