Der Landbote für Rheinhessen und die Pfalz
Ihr vertrautes Wochenblatt
Liebe Leserinnen und Leser aus Rheinhessen und der Pfalz, einige von Ihnen haben diese und vergangene Woche ein landwirtschaftliches Wochenblatt mit dem Aufdruck „der Pfälzer Bauer im neuen Gewand“ erhalten. Dies hat bei manchen von Ihnen für Verwirrung gesorgt.
Mehr als die Hälfte der Legehennen werden in der EU im Käfig gehalten
In Deutschland jedoch geringer Anteil ausgestalteter Käfige
Mehr als die Hälfte aller Legehennen in der Europäischen Union war 2014 noch in Käfigen eingestallt. Dies geht aus kürzlich aktualisierten Daten der EU-Kommission hervor, die auf Meldungen aus den Mitgliedstaaten beruhen. Die klassische „Legebatterie“ ist zwar seit Anfang 2012 in der Gemeinschaft verboten, …
Teilausstieg aus landbaulicher Klärschlammverwertung?
Klärschlamm aus ländlichen Gebieten weiter nutzen
Das Bundesumweltministerium hält an seinem Vorhaben fest, erst 2025 zumindest teilweise aus der landbaulichen Klärschlammverwertung auszusteigen. Das geht aus dem Referentenentwurf einer Verordnung zur Neuordnung der Klärschlammverwertung hervor, den das Umweltressort vergangene Woche an Verbände verschickt hat.
„Der Agrarministerrat muss jetzt handeln!“
Unterstützung für die Landwirtschaft dringend nötig
„Ich erwarte vom heutigen Agrarrat verbindliche Beschlüsse, mit denen die Landwirte sofort und unbürokratisch unterstützt werden. Wir brauchen eine akute Krisenhilfe, mit denen sie ihre Betriebe durch das Preistief bringen können und die ihre Liquidität sichert.“
Landesregierung bietet steuerliche Hilfsmaßnahmen an
HBV bittet um Erweiterung der möglichen Begünstigten
Die hessische Landesregierung will Landwirte mit steuerlichen Hilfsmaßnahmen unterstützen, die von Ernteausfällen betroffenen sind. Dazu hat Finanzminister Dr. Thomas Schäfer in der vergangenen Woche einen entsprechenden Erlass herausgegeben.
Durchschnittsernte von Getreide auch amtlich bestätigt
Vorjahresergebnis wird um 7,3 Prozent unterschritten
Wie Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt vergangene Woche bei der Vorstellung der diesjährigen Erntebilanz des Agrarressorts feststellte, sind zwar im Vergleich mit den Rekorderträgen des Vorjahres meist deutlich geringere Feldleistungen zu verzeichnen; dennoch sei der Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2014 sogar noch etwas übertroffen worden. …
Agrarkommissar Hogan vermeidet weiter das Wort Krise
Maßnahmenbündel für Agrarmärkte in Aussicht gestellt
Mit Blick auf das Sondertreffen der europäischen Landwirtschaftsminister am 7. September hat EU-Agrarkommissar Phil Hogan kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen in Aussicht gestellt, um die Erzeuger insbesondere im Milch- und Schweinefleischbereich angesichts der aktuell angespannten Marktlage zu unterstützen.
Kaum Chancen für weiteres Wachstum in der Veredlung
Ehlers für mehr Tierhaltung in vieharmen Regionen
Skeptisch beurteilt der Generalsekretär des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Dr. Henning Ehlers, die Chancen auf weiteres Wachstum der tierischen Veredlung in Deutschland. „Wir haben den Höhepunkt überschritten“, sagte Ehlers in einem Interview mit Agra-Europe.
Platzhirsche und Paneuropäische Supermächte
Konsolidierungswelle im europäischen LEH erwartet
Im europäischen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) zeichnen sich grundlegende Strukturveränderungen ab, wodurch die Marktmacht gegenüber Lebensmittelherstellern und Landwirtschaft noch weiter wachsen dürfte. In der Folge wäre auch mit zunehmendem Druck auf die Erzeugerpreise der Bauern und Verkaufspreise der Nahrungsmittelanbieter zu rechnen.
DBV sieht erfolgreiche Umsetzung des Greening
1,23 Mio. Hektar als Öko-Vorrangflächen angelegt
Die deutschen Bauern haben in diesem Jahr auf rund 1,23 Mio. ha Ackerland ökologische Vorrangflächen nach den Vorgaben der Gemeinsamen Agrarpolitik angelegt. Dies zeigt laut Deutscher Bauernverband (DBV) die Auswertung über die von den Landwirten 2015 erstmals ergriffenen Greeningmaßnahmen, die auf der Grundlage von Daten der …
TTIP bietet Chancen für den Agrarhandel
Plewa: Größte Vorteile liegen nicht in Zollsenkungen
Die größten Vorteile einer Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten liegen nicht in Zollsenkungen. Gerade auch für die hiesige Agrar- und Ernährungswirtschaft dürfte die gegenseitige Anerkennung von Standards und ähnlichen ordnungspolitischen Instrumenten einen beträchtlichen Nutzen bringen.
Priesmeier hält klassische Agrarpolitik für überholt
Kritik an unrealistischen Positionen der Grünen
Die Bedeutung seiner Fraktion für die Agrarpolitik der Großen Koalition hat SPD-Agrarsprecher Dr. Wilhelm Priesmeier unterstrichen. Er sehe die Rolle der SPD in der eines Korrektivs, sagte Priesmeier in einem Gespräch mit Agra-Europe. Er warnte davor, Herausforderungen des Agrarsektors nur aus der landwirtschaftlichen Brille zu …
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