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Neue Demonstrationsfläche schnellwachsender Baumarten

Die Ernte erfolgt in 15 bis 20 Jahren

Auf dem Versuchsgelände des Landwirtschaftszentrums Eichhof wurde Anfang April 2017 eine neue Demonstrationsfläche mit schnellwachsenden Bäumen angelegt. Auf der Fläche des ehemaligen Pappel-Mutterquartiers, das 2016 umgebrochen wurde, konnte auf rund 1 ha eine neue Kurzumtriebsplantage (KUP) mit einer geplanten Umtriebszeit von 15 bis 20 Jahren (Maxi-Rotation) etabliert werden.

 

Zwei Fliegen mit einer Klappe, manchmal funktioniert´s

Greening sinnvoll umsetzen mit AUKM

Das Jahr 2018 brachte zahlreiche Neuerungen beim Greening mit sich. Neben neuen ÖVF-Typen kamen auch Änderungen bei bereits bekannten Typen wie etwa dem Leguminosenanbau. Hier lässt das Greening auch Gemenge zu, verbietet aber den Pflanzenschutzmittelneinsatz.

Jakobskreuzkraut mag keinen Stickstoff

Düngung auf Naturschutzflächen gefordert

Es blüht hübsch gelb, ist aber auf Grünlandflächen zunehmend ein Problem: das Jakobskreuzkraut. Für Rinder und Pferde ist das einheimische Jakobskreuzkraut giftig – nicht nur auf der Weide, sondern auch im Heu und in der Silage. Es macht sich vor allem auf extensiven Weide- und Naturschutzflächen breit. Eine Düngergabe könnte die Ausbreitung eindämmen.

Wetterdienst will Dürren bis zu sechs Wochen im Voraus prognostizieren

Neues DWD-Modul stützt sich auf den Bodenwasserhaushalt

Mit einem neuen Langfrist-Prognosemodell will der Deutsche Wetterdienst (DWD) Dürren künftig bis zu sechs Wochen im Voraus vorhersagen und so Landwirten eine neue Entscheidungsgrundlage für pflanzenbauliche Maßnahmen liefern.

Öko-Silomais: Spitzenerträge über fünf Jahre

Mechanische Unkrautregulierung hat oberste Priorität

Zum fünften Mal in Folge führte der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel im Jahr 2018 den Landessortenversuch Öko-Silomais durch. Dr. Thorsten Haase vom Ökoteam des LLH berichtet von den fünfjährigen Ergebnissen.

Halmstabilität beginnt mit der Nährstoffversorgung

Wuchsregler und Halmverstärkung – die Basis macht´s

Jede Pflanze stellt hohe Anforderungen an die Nährstoffversorgung – dies ist hinsichtlich der Stabilität, Zellwandstärke und Halmdicke nicht zu unterschätzen. Ergänzt vom vielfältigen Sortenspektrum, Standortwahl, Saatstärke und nicht zuletzt durch die nicht kalkulierbare Vegetationsperiode.

Luftreinhaltung kontra Tierwohl

Geplante Regelungen zur Verminderung von Luftschadstoffen

Nach der NEC-Richtlinie muss Deutschland die Ammoniakemissionen bezogen auf das Jahr 2005 ab dem Jahr 2020 um 5 Prozent, und ab dem Jahr 2030 um 29 Prozent senken. Als größter Verursacher in Sachen Ammoniak muss die Landwirtschaft hier die Hauptlast tragen.

Wachs­tumsregleraufwandmengen nicht überziehen

Getreide: Herbizidbehandlung, Wachstumsreglermaßnahmen

Die Herbizidmaßnahmen in Weizen, Roggen und Triticale können mit Wachstumsreglern kombiniert werden. Auch Wuchsstoffe und Sulfonylharnstoffe haben einen wachstumsregulatorischen Effekt. Aktuelles zum Einsatz von Herbiziden im Wintergetreide hat der letzte Warndienst der LLH-Beratungsinfo zum Inhalt.

Ziel ist die sichere Futterversorgung

Auswirkungen der Trockenheit auf die Grünlandwirtschaft

Der Zustand des Grünlands nach dem Trockenjahr 2018 beschäftigte den Odenwälder Grünland- und Futterbautag in Erbach. Berater des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen erläuterten in diesem Zusammenhang Möglichkeiten, das Dauergrünland durch gezielte Artenwahl trockentoleranter zu machen. Ob und inwiefern Getreide-Ganzpflanzensilage Futterlücken schließen kann, wurde pflanzenbaulich und fütterungstechnisch beleuchtet.

Hohe Qualität ist auch gut für die Nährstoffbilanz

Mit organischen Düngern Qualitätsweizen erzeugen?

Getreidebestände mit organischen Düngern zu versorgen, war lange Zeit eher die Ausnahme. Vor allem schweinehaltende Betriebe, aber auch Biogasanlagenbetreiber nutzten diese Möglichkeit. Ob und in welchem Umfang flüssige organische Dünger wie Gülle oder Gärreste zur Erzeugung von Qualitätsweizen gedüngt werden können, erläutern im Folgenden Otto Lang, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, und Sebastian Thielen, DLR Eifel.

Sklerotinia: Das Timing muss stimmen

Hinweise zur Blütenbehandlung in Winterraps

Im Süden Hessens werden Anfang April bereits erste „Blüher“ in den Rapsbeständen zu sehen sein. Dann dauert es nicht mehr lange, bis die Rapsflächen von Süden nach Norden hin nach und nach aufblühen. Alljährlich steht kurz vor der Vollblüte dann die Entscheidung an, ob eine Pflanzenschutzmaßnahme gegen Weißstängeligkeit (Sklerotinia Sklerotiorum) durchgeführt werden soll oder nicht.

Vogel fordert Unterstützung für den Proteinpflanzenanbau

UFOP hat 100 000 ha zum Ziel

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) und der französische Ölsaatenerzeugerverband (FOP) haben ihre Forderung nach mehr politischer Unterstützung für den heimischen Eiweißpflanzenanbau bekräftigt.

Wirtschaftsdüngerimporte müssen gemeldet werden

Verordnung setzt Frist bis Ende März

Wirtschaftsdüngerimporte aus anderen Staaten oder Bundesländern sind dem Regierungspräsidium Kassel jeweils zum Jahresende beziehungsweise bis spätestens 31. März des Folgejahres zu melden. Das Regierungspräsidium Kassel weist darauf hin, dass die Meldefrist für die 2018 importierten Mengen zum Monatsende ausläuft.