Sie sind hier:  » Startseite » Tipp der Woche

Bekämpfung von Unkräutern und Ausfallgetreide

Das Auflaufen von Ausfallgetreide und Samenunkräutern wird sich in diesem Jahr durch die sehr trockenen Böden verzögern. Allerdings werden Wurzelunkräuter wie Winde, Disteln oder Quecke, die ihr Wurzelwerk in tieferen und damit feuchteren Schichten haben, wieder austreiben. Die Bekämpfung dieser Arten ist mechanisch schwieriger.

Stoffstrom – Belege sammeln

Spätestens seit 1. Juli müssen alle Betriebe, die eine Stoffstrombilanz erstellen müssen, Belege über die Nährstoffströme auf ihrem Betrieb sammeln. Wer für seinen Nährstoffvergleich das Wirtschaftsjahr gewählt hat, muss mit dem Sammeln der Belege am 1. Juli anfangen. Wer sich für das Kalenderjahr beim Nährstoffvergleich entschieden hat, muss die Belege seit dem 1. Januar dieses Jahres sammeln.

Alternaria wird durch Hitzestress begünstigt

Die aktuelle Witterung ist zwar nicht förderlich für Krautfäule, Alternaria wird durch die gestressten Bestände jedoch deutlich begünstigt.

Zuckerrübe: Kupferdüngung verbessert Fungizid-Wirkung

Erfahrungen aus den Fungizideinsätzen des letzten Jahres haben gezeigt, dass eine Kupferblattdüngung zum Zeitpunkt der Fungizidbehandlung positive Effekte zeigt. Die Bestände waren tendenziell vitaler und auch robuster gegenüber Cercospora. Es empfiehlt sich, den Termin der Fungizidspritzung für eine Kupferblattdüngung zu nutzen.

Liquidität aus der Buchführung ableiten

Wo ist mein Gewinn geblieben? Diese Frage stellen sich viele Betriebsleiter, wenn sie einen Blick auf ihren steuerlichen Jahresabschluss werfen. Dieser weist einen satten Gewinn aus, aber auf dem Betriebskonto fehlt das Geld. Denn der erzielte steuerliche Gewinn hat nur mittelbar mit der betrieblichen Liquiditätssituation zu tun.

Terminierung der Maiszünslerbekämpfung

Durch die hochsommerlichen Temperaturen der letzten Wochen wurde die Temperatursumme für das Aufstellen von Pheromon- und Lichtfallen zur Überwachung des Maiszünslerfluges vielerorts bereits erreicht und damit wesentlich früher als in den Vorjahren. Daher sollte man jetzt Maiszünslerfallen aufstellen und in Betrieb nehmen.

Cyber-Police schützt vor Daten-Schäden

Leider gelingt es Kriminellen immer wieder, Lücken auszunutzen und sich Zugang zu vertraulichen Daten auch von Unternehmen zu verschaffen. Diese werden verschlüsselt, zerstört oder gestohlen, oder der Zugriff zum IT-System wird blockiert. Aufgrund von Datenschutz- und Persönlichkeitsverletzungen können sich für Unternehmen teure Rechtsstreitigkeiten ergeben. Eine „Cyber-Versicherung“ bietet hier den passenden Schutz.

Biologische Zünslerbekämpfung

Aus Gründen der Umweltverträglichkeit sollte zur Bekämpfung des Maiszünslers vorrangig das biologische Bekämpfungsverfahren mit der Trichogramma-Schlupfwespe zur Anwendung kommen, wobei die Schlupfwespen mit Hilfe von Kärtchen, Plättchen oder Kapseln gleichmäßig im Bestand verteilt ausgebracht werden können.

CASH! – Das LLH-Markt-Informationssystem

Starke Preisschwankungen erfordern im Einkauf und der Vermarktung ein vorausschauendes und risikobewusstes Handeln. Das Gewinnmaximum kann man als Landwirt aber nur dann erreichen, wenn einem alle relevanten Marktinformationen zur Verfügung stehen. Es gilt also, Markttransparenz herzustellen und Informationsdefizite abzubauen. Genau hier setzt der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) mit seiner geschlossenen Benutzergruppe (GBG) „CASH!“ an.

Kühe in Gruppen halten

Wie und ob Kühe in Gruppen eingeteilt werden, hat großen Einfluss auf die Laktation und die Lebenstagsleistung der Kühe. Mehrere Gruppen im Stall zu haben, bedeutet auch immer mehr Arbeit und mehr Managementaufwand – aber es kann die Futterkosten senken.

Gelbschalen einsammeln

Raps hat in den günstigen Lagen mit der Blüte begonnen. In den späten Lagen befinden sich die Bestände noch kurz davor. Sehr unterschiedlich präsentierte sich der Glanzkäferbefall. Mitunter war erheblicher Befall zu verzeichnen.

Anwendungsbedingungen für Herbizide im Getreide

In den letzten Tagen stiegen die Temperaturen kontinuierlich an; in den Nächten ist es zu Bodenfrost gekommen. Bei Nachtfrost ist Vorsicht mit Herbiziden angesagt. Typisch für die Jahreszeit sind die zum Teil sehr großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Sie können bei den Pflanzen Stress auslösen.