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Keine staatlichen Hilfen mehr bei Elementarschäden

Unwetter mit Starkregenfällen und Dauerregen mit der Folge von unkontrollierten Sturzfluten, Schlammlawinen und Rückstauschäden aus den Kanalisationen halten Deutschland jedes Jahr in Atem. Regelmäßig wird deshalb diskutiert, ob eine Elementarschaden-Versicherung zur Pflichtversicherung erklärt wird. Die Politik konnte sich dazu bisher nicht durchringen und setzt auf die Eigenverantwortung der Bürger.

Mäuse aus Grünland und Feldfutter heraushalten

Aufgrund der andauernden Trockenheit ist nach der letzten Nutzung kaum noch Gras, Luzerne oder Klee aufgewachsen. Nur vereinzelt gibt es Flächen mit überständigem Aufwuchs, der gegebenenfalls gemulcht werden sollte. In der letzten Zeit nimmt der Besatz an Feldmäusen wieder zu. Besonders deutlich ist dies in Nachbarschaft zu Ackerflächen zu beobachten.

Was ist mein Betrieb wert?

Es gibt viele Gründe, eine Betriebsbewertung durchzuführen - sei es für die Hofübergabe, zum Zugewinnausgleich oder den Verkauf an fremde Dritte.Für die Durchführung einer Bewertung gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Jetzt noch Herbizide im Wintergetreide ausbringen?

Solange die Kulturen noch wachsen und noch keine stärkeren Nachtfröste in Sicht sind, kann eine Herbstbehandlung sinnvoll sein. Dies gilt vor allem hinsichtlich der zunehmenden Ausbreitung von Resistenzen bei A­cker­fuchsschwanz und Windhalm. Günstige Anwendungsbedingungen sollten noch genutzt werden. Im Frühjahr sind optimale Behandlungstermine ungewiss.

Schadgräser im Winterraps bekämpfen

Ausfallgetreide wurde mit gängigen Graminiziden bekämpft. Witterungsbedingt kam es mancherorts zu einer zweiten Auflaufwelle. Bereitet das Ausfallgetreide Konkurrenz kann eine zweite Gräserbekämpfung notwendig sein. Bei Verwendung eines FOP/DIM-Mittels ist darauf zu achten, dass ein Produktwechsel erfolgen muss, denn alle Mittel dürfen nur einmal eingesetzt werden.

Jagdsaison und die Drückjagdversicherung

Die Jagdsaison ist in vollem Gange und der Abschluss einer Jagdhaftpflichtversicherung verpflichtend; diese deckt aber nicht alle möglichen Schäden ab. Gerade jetzt ist wieder ein Fall eingetreten, der Anlass genug ist, darauf aufmerksam zu machen. Eine Jägerin wurde von Wildschweinen verletzt und ein Jagdhund getötet. Die Haftpflichtversicherung tritt in diesem Fall nicht ein, hier kann eine Drückjagdversicherung weiterhelfen.

Wachstumsreglereinsatz im Winterraps

Durch sehr trockene Aussaatbedingungen oder sehr späte Aussaattermine laufen viele Raps-Bestände jetzt erst auf. Hier müssen die kommenden Wochen abgewartet werden. In der Regel sind in solchen „Spätsaaten“ keine Wachstumsreglermaßnahmen mehr nötig, um ein Überwachsen zu vermeiden.

Beim Auslauf verschiedene Aspekte beachten

Bei der Neuplanung von Milchviehställen wird oft der Bau eines Auslaufs in Erwägung gezogen, wenn es keine Möglichkeit zur Weidehaltung gibt. Nur so kann die Maßnahme im Rahmen der Premiumförderung Zuschüsse erhalten.

In Notzeiten unternehmerisch handeln

In diesen herausfordernden Dürrezeiten verdeutlicht ein vereinfachtes Beispiel eines Milchviehbetriebes die schwierigen Entscheidungen, vor denen viele Betriebe jetzt stehen.

Maisbestände auf Zünslerbefall hin überprüfen

Nachdem die Ernte von Silo- und Körnermais in diesem Jahr durch die Trockenheit sehr früh begonnen hat, ist jetzt eine günstige Zeit, den diesjährigen Befall durch die Larven des Maiszünslers zu bonitieren.

Saatzeit von Winterraps

War es noch nicht möglich ein vernünftiges Saatbeet herzurichten? Keine Sorge; eine Verzögerung der Aussaat um sieben bis zehn Tage vom ortsüblich günstigen Zeitpunkt ist durchaus vertretbar, wie es auch in den Jahren 2015 und 2016 vielfach der Fall war. Gegebenenfalls muss die Raps-Saatstärke um 5 bis 10 Körner/m² erhöht werden.

Zuckerrüben: Fungizideinsatz bald abschließen

Der trocken-heiße Witterungsverlauf hat die Blattkrankheiten wie beispielsweise Cercospora, Rübenrost oder Mehltau in ihrer Entwicklung ausgebremst. Eine Befallszunahme, vornehmlich bei Cercospora-Blattflecken, ist vor allem auf Beregnungsstandorten zu verzeichnen oder dort, wo es die Witterung mit den Pflanzen in Form von Regen gut gemeint hat.