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Klöckner befürwortet Ökoprodukte in Discountern

Klöckner befürwortet Ökoprodukte in Discountern

Biofach in Nürnberg – Gewinne müssen beim Bauern ankommen

Der zunehmende Verkauf von ökologisch erzeugten Produkten in Discountern trägt nach Ansicht von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zu einer gesamtgesellschaftlichen Marktdurchdringung bei. „Es ist gut, dass es Biomarken jetzt auch beim Discounter gibt“, betonte die Ministerin vergangene Woche bei der Eröffnung der Biofach in Nürnberg. Wenn der Ökolandbau die Masse erreichen wolle, dürfe er kein Elitenprojekt für diejenigen sein, die sich die Produkte leisten könnten.

Die ersten bewährten Azole gehen verloren

Die ersten bewährten Azole gehen verloren

Neue Möglichkeiten gegen Pilze und Insekten

Seit geraumer Zeit angekündigt, beginnt dieses Jahr die Bereinigung im Bereich der Azole. Aufgrund endokriner (hormoneller) Eigenschaften ist häufig eine erneute EU-Registrierung als fungizider Wirkstoff ausgeschlossen. Als Reaktion darauf werden seitens der Pflanzenschutzindustrie neue Fungizide bereitgestellt, deren Wirkstoffe wohl auf längere Zeit genehmigungsfähig sind.

Geschäftsgebiet mit hoher Wertschöpfung

Geschäftsgebiet mit hoher Wertschöpfung

Neue RWZ-Vertriebsgruppe Süd überwindet den Rhein

RWZ Im Rahmen der Unternehmens-Restrukturierung hat die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) im vergangenen Jahr die vormaligen Vertriebsgruppen Hessen und Rheinhessen-Pfalz zur Vertriebsgruppe Süd zusammengelegt. Sie ist einer der wichtigsten Handelspartner der Landwirte, Winzer und Obstbauern in der Region.

Neugründung einer Holzvermarktungsorganisation

Neugründung einer Holzvermarktungsorganisation

JHV des Waldbesitzerverbands Kreisgruppe Fulda

Im Frühjahr 2019 wird sich eine für die Region Rhön/Vogelsberg geplante Holzvermarktungsorganisation mit einer angeschlossen Fläche von mindestens 10 000 Hektar neu gründen. Verschiedene Waldbesitzformen können ihr beitreten. Dies wurde den rund 200 Anwesenden in der Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Fulda im Hessischen Waldbesitzerverband in Margretenhaun bekanntgegeben.

Die Rußrindenerkrankung am Ahorn

Die Rußrindenerkrankung am Ahorn

Ahornbestand von 20 ha bei Lich gefällt

Als Folge des trockenen und heißen Sommers 2018 kam es in hessischen Wäldern erstmals zum vermehrten Auftreten der Rußrindenkrankheit am Bergahorn. Diese Erkrankung wird durch den invasiven Schlauchpilz Cryptostroma corticale ausgelöst.

Carolin Hecker geht in den „Landjugend-Ruhestand“

Carolin Hecker geht in den „Landjugend-Ruhestand“

Vorstandswechsel erfolgreich gestaltet

Auf der Vertreterversammlung der Hessische Landjugend wurde die stellvertretende Landesvorsitzende Lisa Kamm, Landjugend Wirmighausen, von den Delegierten für die nächsten zwei Jahre zur Landesvorsitzenden gewählt. Sie löst Carolin Hecker, Landjugend Geismar, als langjährige Landesvorsitzende im Amt ab.

Stimmungstief bei den Spargelanbauern

Stimmungstief bei den Spargelanbauern

Pfälzer Spargeltag in Neustadt

Das Spargeljahr 2018 war von Extremen geprägt: Das heiße Wetter, große Angebotsmengen und niedrige Preise. Die Stimmung bei den Erzeugern ist nicht euphorisch. Wie die Kosten im Griff behalten? Kann neue Technik helfen, die Temperatur im Damm zu steuern oder die Stemphylium-Bekämpfung optimieren?

Atypische Scrapie bei Schaf nachgewiesen

Atypische Scrapie bei Schaf nachgewiesen

Verendetes Schaf aus dem Westerwald betroffen

Bei einer Routineuntersuchung im Landesuntersuchungsamt wurde die atypische Form der Scrapie-Krankheit für das verendete Schaf nachgewiesen. Diese anzeigepflichtige Tierseuche tritt bei einzelnen, meist alten Tieren spontan auf. Scrapie ist weder auf den Menschen noch auf andere Tiere übertragbar.

Deutsche Schweineschlachter beenden Hauspreispolitik

Deutsche Schweineschlachter beenden Hauspreispolitik

Streit um Schlachtschweinepreis in Deutschland vorerst vorbei

Die großen Schlachtbetriebe in Deutschland haben ihre Hauspreispolitik aufgegeben und akzeptieren nun wieder die Leitnotierung für Schlachtschweine der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG). Diese hatte am Mittwoch vergangener Woche an ihrer vorwöchigen Preisforderung von 1,40 Euro/kg Schlachtgewicht (SG) festgehalten, die zuvor von den führenden Schlachtunternehmen mit niedrigeren Hauspreisen unterlaufen worden war. Das hatte zu massiven Protesten der Erzeuger geführt, zumal das Schlachtschweineangebot seit Wochen rückläufig ist und auch spürbar unter dem Vorjahresniveau liegt.

Schlechte Aussichten für wiederkehrende Zahlungen

Schlechte Aussichten für wiederkehrende Zahlungen

Energieleitungsausbau: Bundesrat lehnt Prüfung ab

Die Forderung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) nach wiederkehrenden Zahlungen für Landwirte und Grundeigentümer beim Energieleitungsausbau hat einen Dämpfer erlitten. In seiner Sitzung vergangene Woche lehnte der Bundesrat die Empfehlung seines Agrarausschusses ab, die Verfassungsmäßigkeit solcher Zahlungen zu prüfen und sie bei einem positiven Ergebnis zügig einzuführen.