Viel wurde über Aufforstung geschrieben, dabei zeigt sich draußen in den Wäldern, dass der größte Teil der Wiederbewaldung weiterhin über die Naturverjüngung mit den heimischen Baumarten erfolgt. Es obliegt dem Waldbesitzer, die Naturverjüngung an den Stellen zurückzudrängen, an denen er andere Baumarten einbringen möchte, um mehr Vielfalt in seine Bestände zu bringen und damit eine höhere Stabilität. Denn die Jungbestandspflege ist die erste Möglichkeit, das Mischungsverhältnis im Bestand zu beeinflussen. Dafür stehen zahlreiche Verfahren zur Verfügung, die im vergangenen Jahr auf der KWF-Tagung in Schwarzenborn vorgestellt wurden.