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Legehennenhalter schon bei der Aufzucht einbinden

Tagung „Chancen tiergerechter Geflügelhaltung“ in Bad Hersfeld

Um das Thema tiergerechte Geflügelhaltung und welche Chancen sich für die Landwirte daraus ergeben, ging es kürzlich bei einem ALB-Seminar in Bad Hersfeld. Erörtert wurden beispielsweise die Hennenaufzucht und was bei der Entwicklung eines Zukunftsstalles berücksichtigt werden muss. Auch erste Erfahrungen mit der Haltung einer Zweinutzungsrasse wurden vorgestellt. Das LW war dabei.

Start in die Saison für die Gänsemast beginnt

Gössel je nach späterem Vermarktungstermin rechtzeitig ordern

Der Gänsebraten steht hauptsächlich zum Martinstag und zu Weihnachten auf den Speiseplänen der Deutschen. Pro Kopf der Bevölkerung werden weniger als 400 Gramm Gänsefleisch im Jahr verzehrt. Für Direktvermarkter kann die Vermarktung aber interessant sein. Worauf es bei der Haltung ankommt, erläutert Dr. Manfred Golze.

Die Rote Vogelmilbe in Schach halten

Parasit verursacht wirtschaftliche Verluste in Geflügelbetrieben

Die Rote Vogelmilbe gilt als einer der häufigsten Ektoparasiten bei Wirtschaftsgeflügel und verursacht in der europäischen Eierwirtschaft Schäden von bis zu 250 Mio. Euro jährlich. Eine Studie aus dem Jahr 2013 wies die Lästlinge in 94 Prozent der Legehennenställe in Deutschland nach.

Neue Broschüre gibt Einblicke in Putenhaltung

Tägliche Arbeit zeigen

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) will mit einem transparenten Informationsangebot der Öffentlichkeit die Arbeit der Branche näherbringen. Eine Ergänzung zu den bereits bestehenden digitalen und gedruckten Informationen ist die jetzt erschienene Broschüre „Putenhaltung in Deutschland“. Authentische Einblicke in den Stall „Wir möchten, dass...

Mykoplasmen können hohe Verluste verursachen

Einbruch der Legeleistung und Eischalendeformationen möglich

Erkrankungen der Atemwege und der Gelenke stellen in der Geflügelhaltung eine immer wiederkehrende Problematik dar, die zu hohen wirtschaftlichen Schäden führen kann. Atemwegserkrankungen können dabei sowohl von Viren, Pilzen als auch Bakterien ausgelöst werden, während Gelenkerkrankungen in der Regel von Viren oder Bakterien ausgelöst werden.

Infos zum Federpicken auf einen Blick

Poster und Stallkarten verfügbar

In Legehennenbeständen kommt es immer wieder zum Federpicken oder Kannibalismus. Die Beraterinnen für Geflügelhaltung Dr. Christiane Keppler und Inga Garrelfs vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen haben mit Unterstützung des Runden Tisches Tierwohl zu dem Thema nützliches Infomaterial entwickelt, das direkt im Stall verwendet...

Hennen mit intaktem Schnabel sind eine Herausforderung

Bei Federpicken frühzeitig eingreifen – Schwachstellen finden

Die Minimierung von Federpicken und Kannibalismus stellt in der Legehennenhaltung die größte Herausforderung dar. Die Verhaltensstörungen können zu Leistungseinbußen und erhöhter Sterblichkeit führen und reflektieren Schwachstellen in Haltung und Management. Zur Reduzierung des unerwünschten Verhaltens wurde bis vor einiger Zeit bei vielen Herden die Schnabelspitze amputiert. Seit dem 1. Januar 2017 werden in Deutschland nur noch Hennen mit intaktem Schnabel eingestallt.

Hühner mobil machen

Wirtschaftlichkeit muss bei Mobilstallhaltung stimmen

In den letzten Jahren erfreuten sich mobile Hühnerställe einer immer größeren Beliebtheit, da sie sich relativ leicht als zusätzliches Standbein im Betrieb etablieren lassen. Insbesondere Öko-Betrieben kommt das Konzept der Mobilställe entgegen, da sich damit die Anforderungen des ökologischen Landbaus sehr gut umsetzen lassen. Neben dem Stall an sich und seiner Ausstattung (siehe LW-Ausgabe 31) gibt es eine ganze Reihe weiterer Aspekte zu beachten, die Christian Cypzirsch vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück im Folgenden erläutert.

Hühner mobil machen

Wie gelingt der Einstieg in die Mobilstallhaltung?

In den vergangenen Jahren erfreuten sich mobile Hühnerställe einer großen Beliebtheit, da sie sich relativ leicht als zusätzliches Standbein im Betrieb etablieren lassen. Insbesondere Öko-Betrieben kommt das Konzept entgegen, da sich damit die Anforderungen des ökologischen Landbaus gut umsetzen lassen. Doch allein mit einem Hühnermobil samt „Besatzung“ ist es nicht getan. Welche Überlegungen im Vorfeld angestellt werden sollten in Bezug auf den Stall selbst und die Ausstattung, erläutert Christian Cypzirsch, DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück.

Streben nach optimaler Beschäftigung der Legehennen

Betrieb Müller-Braune nimmt am Modellvorhaben Tierschutz teil

Im Betrieb der Müller-Braune GbR in Korbach-Lelbach in Nordhessen werden 12 000 Legehennen nach Bioland-Richtlinien gehalten. Seit Anfang dieses Jahres setzt der Betrieb ein Projekt im Rahmen des Modell- und Demonstrationsvorhabens Tierschutz (MuD) um, das vom Bundeslandwirtschaftsministerium finanziert und durch das in Hessen angesiedelte Tierschutz-Kompetenzzentrum fachlich betreut wird. Das LW war vergangene Woche anlässlich eines Besuchs von Landwirtschaftsministerin Priska Hinz auf dem Betrieb.

Geflügelpest-Ampel ermöglicht Biosicherheits-Check

Eigenkontrollsystem für Betriebsleiter vorgestellt

Geflügelhalter haben ab sofort die Möglichkeit, mit einem kostenfreien Online-Tool ihre betrieblichen Biosicherheitsmaßnahmen gegen die Geflügelpest zu überprüfen. Dies geht mit der sogenannten Geflügelpest-Risikoampel, die nach Angaben des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) am Dienstag vergangener Woche bei einer Fachveranstaltung gemeinsam mit der Universität Vechta, dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverband (NGW) und der Fachgesellschaft Geflügel der QS Qualität und Sicherheit GmbH vorgestellt wurde.

Geflügelwirtschaft pocht auf mehr Unterstützung

Finanzieller Ausgleich für Tierwohlmaßnahmen gefordert

Mit einem eindringlichen Appell hat die deutsche Geflügelwirtschaft die Unterstützung der Politik bei der Finanzierung tierwohlfördernder Maßnahmen eingefordert. „Ohne Bauernwohl kein Tierwohl“, stellte der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Friedrich-Otto Ripke, beim „Politischen Frühstück“ der Geflügelwirtschaft mit 20 Agrarpolitikern am Mittwoch vergangener Woche in Berlin klar.