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Infos zum Federpicken auf einen Blick

Poster und Stallkarten verfügbar

In Legehennenbeständen kommt es immer wieder zum Federpicken oder Kannibalismus. Die Beraterinnen für Geflügelhaltung Dr. Christiane Keppler und Inga Garrelfs vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen haben mit Unterstützung des Runden Tisches Tierwohl zu dem Thema nützliches Infomaterial entwickelt, das direkt im Stall verwendet...

Hennen mit intaktem Schnabel sind eine Herausforderung

Bei Federpicken frühzeitig eingreifen – Schwachstellen finden

Die Minimierung von Federpicken und Kannibalismus stellt in der Legehennenhaltung die größte Herausforderung dar. Die Verhaltensstörungen können zu Leistungseinbußen und erhöhter Sterblichkeit führen und reflektieren Schwachstellen in Haltung und Management. Zur Reduzierung des unerwünschten Verhaltens wurde bis vor einiger Zeit bei vielen Herden die Schnabelspitze amputiert. Seit dem 1. Januar 2017 werden in Deutschland nur noch Hennen mit intaktem Schnabel eingestallt.

Hühner mobil machen

Wirtschaftlichkeit muss bei Mobilstallhaltung stimmen

In den letzten Jahren erfreuten sich mobile Hühnerställe einer immer größeren Beliebtheit, da sie sich relativ leicht als zusätzliches Standbein im Betrieb etablieren lassen. Insbesondere Öko-Betrieben kommt das Konzept der Mobilställe entgegen, da sich damit die Anforderungen des ökologischen Landbaus sehr gut umsetzen lassen. Neben dem Stall an sich und seiner Ausstattung (siehe LW-Ausgabe 31) gibt es eine ganze Reihe weiterer Aspekte zu beachten, die Christian Cypzirsch vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück im Folgenden erläutert.

Hühner mobil machen

Wie gelingt der Einstieg in die Mobilstallhaltung?

In den vergangenen Jahren erfreuten sich mobile Hühnerställe einer großen Beliebtheit, da sie sich relativ leicht als zusätzliches Standbein im Betrieb etablieren lassen. Insbesondere Öko-Betrieben kommt das Konzept entgegen, da sich damit die Anforderungen des ökologischen Landbaus gut umsetzen lassen. Doch allein mit einem Hühnermobil samt „Besatzung“ ist es nicht getan. Welche Überlegungen im Vorfeld angestellt werden sollten in Bezug auf den Stall selbst und die Ausstattung, erläutert Christian Cypzirsch, DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück.

Streben nach optimaler Beschäftigung der Legehennen

Betrieb Müller-Braune nimmt am Modellvorhaben Tierschutz teil

Im Betrieb der Müller-Braune GbR in Korbach-Lelbach in Nordhessen werden 12 000 Legehennen nach Bioland-Richtlinien gehalten. Seit Anfang dieses Jahres setzt der Betrieb ein Projekt im Rahmen des Modell- und Demonstrationsvorhabens Tierschutz (MuD) um, das vom Bundeslandwirtschaftsministerium finanziert und durch das in Hessen angesiedelte Tierschutz-Kompetenzzentrum fachlich betreut wird. Das LW war vergangene Woche anlässlich eines Besuchs von Landwirtschaftsministerin Priska Hinz auf dem Betrieb.

Geflügelpest-Ampel ermöglicht Biosicherheits-Check

Eigenkontrollsystem für Betriebsleiter vorgestellt

Geflügelhalter haben ab sofort die Möglichkeit, mit einem kostenfreien Online-Tool ihre betrieblichen Biosicherheitsmaßnahmen gegen die Geflügelpest zu überprüfen. Dies geht mit der sogenannten Geflügelpest-Risikoampel, die nach Angaben des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) am Dienstag vergangener Woche bei einer Fachveranstaltung gemeinsam mit der Universität Vechta, dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverband (NGW) und der Fachgesellschaft Geflügel der QS Qualität und Sicherheit GmbH vorgestellt wurde.

Geflügelwirtschaft pocht auf mehr Unterstützung

Finanzieller Ausgleich für Tierwohlmaßnahmen gefordert

Mit einem eindringlichen Appell hat die deutsche Geflügelwirtschaft die Unterstützung der Politik bei der Finanzierung tierwohlfördernder Maßnahmen eingefordert. „Ohne Bauernwohl kein Tierwohl“, stellte der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Friedrich-Otto Ripke, beim „Politischen Frühstück“ der Geflügelwirtschaft mit 20 Agrarpolitikern am Mittwoch vergangener Woche in Berlin klar.

Hähnchenmast: Protein runter – Aminosäuren rauf

Proteinreduzierte Fütterung führt zu besserer Fitness

In einem aktuellen Fütterungsversuch im Versuchs- und Bildungszentrum für Landwirtschaft Haus Düsse haben die Landwirtschaftskammern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die Auswirkungen proteinreduzierter Futtervarianten auf die Nährstoffbilanzierung und Mastleistung von Masthühnern untersucht.

Mobile Legehennenhaltung hat ihre Herausforderungen

Mithilfe von Leuchtturmbetrieben Lösungsansätze erarbeiten

Die Legehennenhaltung in mobilen Ställen ist für viele Landwirte interessant. Vor allem Eier aus ökologischer Haltung werden von Verbrauchern stark nachgefragt. Hier bietet sich die Mobilstallhaltung an. Doch sie ist kein Selbstläufer, viele Dinge müssen beachtet werden, um Tieren und Umwelt gerecht zu werden.

Legehennen auch im Winter mobil halten

Mobi Net – Erfahrungsaustausch zwischen Mobilstallhaltern

Die Haltung von Legehennen in mobilen Ställen erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit. Und auch der Verbraucher schätzt die Eier von den Hühnern, die ganzjährig Auslauf im Freien haben. Das Seminar „Mobi Net“ des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen bietet Mobilstallbetreibern eine Plattform, zusammen mit Beratern spezielle Fragestellungen rund um die mobile Geflügelhaltung zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Legehennenfütterung ganzheitlich betrachten

Hessisches Geflügelkolloquium fand in Bad Hersfeld statt

Beim ersten Hessischen Geflügelkolloquium im Landwirtschaftszentrum Eichhof des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen (LLH) in Bad Hersfeld beleuchteten und diskutierten kürzlich Referenten und Tagungsteilnehmer aus ganz Deutschland das Thema „Legehennenfütterung ganzheitlich im Blick“. Annette Mayer, AR Agrar-Redaktion GmbH, war für das LW dabei.

Prima Stallklima schont Hennen und Halter

Arbeitsschutz in Geflügelställen nicht außer Acht lassen

Ein gutes Stallklima kommt in der Geflügelhaltung sowohl dem Tier als auch dem Tierhalter zugute. Wie das Klima optimiert werden kann und was aus Sicht des Arbeitsschutzes zu beachten ist, das waren Themen eines Praxisseminars des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen (LLH) in Fritzlar.