Neues aus dem Sektor Bioenergie und Brennholz

Schüttgüter können nun auch in Ballen gepresst werden
Neues aus dem Sektor Bioenergie und Brennholz

© Brüggemann

Im Rahmen der KWF-Tagung in Bopfingen, wurden im Ausstellungsbereich BioEnergy Wood neue und bewährte Lösungen gezeigt, um Energieholz bei der Ernte, Logistik, Aufbereitung und Verbrennung so effizient wie möglich zu nutzen.

Kunterbuntes von der KWF-Expo

Kunterbuntes von der KWF-Expo

© Schlauchpresse

Die Prämierten Neuheiten sind den LW-Lesern bereits bekannt, doch es gibt so vieles, manchmal auch nur Kleinigkeiten, die die Waldarbeit unserer Leser erleichtern können. Vielleicht ist auch für Sie etwas dabei.

Holz aus dem Bestand holen

KWF-Expo bot viele Lösungen
Holz aus dem Bestand holen

© Setzepfand

Die zwei Sortimente der Durchfors­tung können problemlos mit dem Pfanzelt Biomasse-Rückeanhänger gesammelt, verdichtet und für den Hacker vorgeliefert werden. Zum Ausliefern empfiehlt sich der Rückeanhänger 9242 mit hydraulischer Auflaufbremse und ansteuerbarer Zusatzbremse.

Durchforstung nachholen

Es lohnt sich ins Fichtenstangenholz zu gehen
Durchforstung nachholen

© Setzepfand

Der Rekordbesuch von 50 000 Besuchern zur KWF-Tagung spricht für sich: Wald und Holz haben eine große Bedeutung. Die guten Holzpreise ermöglichen derzeit Investitionen, die zuvor oft vernachlässigt wurden, zum Beispiel in die Erstdurchforstung im 20-jährigen Fichtenstangenholz.

Wo kommt das Brennholz her?

Brennholzselbstwerbung – worauf muss man achten?
Wo kommt das Brennholz her?

© landpix

Brennholz oder Scheitholz stellt nach wie vor den Löwenanteil des energetischen genutzten Holzes dar. Über Gesamtdeutschland betrachtet, liegt der Anteil innerhalb aller Handelsformen (Scheitholz, Hackschnitzel, Pellet, Brikett) bei rund 75 Prozent, natürlich mit zum Teil erheblichen, regionalen Schwankungen.

Spalten, sägen, hacken, sieben und trocknen

Forst live in Offenburg präsentierte Lösungen für jegliche Dimensionen
Spalten, sägen, hacken, sieben und trocknen

© Archiv LW

Mit rund 24 000 Besuchern zeigten sich nicht nur der Veranstalter Harald Lambrü, sondern auch die Aussteller der 13. Forst live in Offenburg sehr zufrieden. An zahlreichen Ständen wurde das Personal aufgestockt, um die vielen Nachfragen und Geschäftsabschlüsse durchführen zu können.

Waldpflege per Hand – back to the roots

Die Waldpflege mit Handwerkszeug hat nach wie vor Berechtigung
Waldpflege per Hand – back to the roots

© Jirikowski

Jungwüchse und Dickungen brauchen oft intensive Unterstützungsmaßnahmen. Die Maßnahmen des Waldbaues am Beginn der Bestandesentwicklung sind besonders lohnintensiv. Nicht selten werden zur Pflege von Jungwüchsen oder Dickungen bis zu 80 Stunden je Hektar benötigt.

Forstanhänger – was ist beim Kauf zu beachten?

Kurz- oder Langholz, Transport nur im Wald oder auch auf der Straße?
Forstanhänger – was ist beim Kauf zu beachten?

© Pfanzelt

Bei der Anschaffung eines neuen Forstanhängers muss man an vieles denken: Zuladung, Zulassungen, Kran, Geländegängigkeit, alles muss stimmen. Auf den Forstmessen wird eine große Vielfalt an Modellen angeboten.

Was ist möglich mit kleinen Motorsägen?

Leichtgewichte von 1,5 bis 1,7 kW für Einsteiger
Was ist möglich mit kleinen Motorsägen?

© Wobser

Brennholz selbst machen ist „in“. Dazu gehört natürlich eine Motorsäge. Je nach Einsatzumfang muss sich der Einsteiger zwischen einer Semiprofi- oder Hobbysäge entscheiden. LW hat je drei Modelle mit 1,5 bis 1,7 kW Motorleistung verglichen.

Laubholz und Harvester – passt das zusammen?

Eine Durchforstung im Laubholz mit Harvester – ein Versuch
Laubholz und Harvester – passt das zusammen?

© wbs

Im Schulrevier der Bayerischen Waldbauernschule wollte man es endlich wissen: Ist eine Durchforstung mit dem Harvester im Laubholz machbar? Ein Erfahrungsbericht zum ersten Eingriff mit dem Timberjack 1470.

Die Bestände werden chronisch unterschätzt

Bauernverband und Jagdverband luden ein
Die Bestände werden chronisch unterschätzt

© Theato

Die Wildschweinbestände steigen seit Jahren. Bundesweit, nicht nur in Rheinland-Pfalz. Als Folge nehmen die Schäden in landwirtschaftlichen Kulturen verheerende Ausmaße an, die Jagdreviere sind wegen der Wildschadenszahlungen nur noch schwer zu verpachten.

Wildtiere vor Ort fördern

Wildtierfreundliche Landwirtschaft auf dem Weingut Schmitt
Wildtiere vor Ort fördern

© Setzepfand

Flörsheim-Dalsheim liegt in der Rheinebene nördlich von Worms und südlich von Oppenheim in Rheinhessen, weit und breit kein Wald in Sicht. Was treibt hier ein wildtierfreundlicher Winzer? Die über 30 Winzer der Weinbaugemeinde betreiben auf rund 630 Hektar Weinbau.